Gesundheit

Gesundheit von Tibet-Terrier

Tibet

Der Tibet-Terrier ist insgesamt ein robuster und widerstandsfähiger Hund. Seine solide Konstitution ermöglicht es ihm, einen aktiven Lebensstil und kühle meteorologische Bedingungen gut zu verkraften, doch das schließt eine regelmäßige tierärztliche Betreuung und Wachsamkeit gegenüber bestimmten in der Rasse bekannten Erkrankungen nicht aus.

Lebenserwartung

Lebenserwartung

Der Tibet-Terrier weist im Allgemeinen eine schöne Langlebigkeit auf, wenn er von einer angepassten Ernährung, einem stabilen Gewicht, einer sorgfältigen Fellpflege und einer regelmäßigen vorbeugenden Betreuung profitiert.

Konstitution

Eine robuste Rasse?

Diese Rasse gilt als robust und eher ausdauernd. Sie verträgt Kälte und Unwetter dank ihres üppigen Fells und ihrer insgesamt guten Widerstandsfähigkeit gut, bleibt jedoch auf eine sorgfältige Pflege angewiesen, um Haut, Augen und Gelenke in gutem Zustand zu erhalten.

Wichtige Hinweise

Worauf Sie achten sollten

Wie bei vielen mittelgroßen Hunden beruht die Prävention auf der regelmäßigen Beobachtung der Fortbewegung, des Sehvermögens, der Haut und des Allgemeinzustands. Besondere Aufmerksamkeit muss den Vorbelastungen der Linien und der Wahl einer strengen Zucht gewidmet werden.

  • Anomalien der Gefäßversorgung der Netzhaut : Diese Augenerkrankungen können sich allmählich entwickeln und in einigen Fällen das Sehvermögen mittel- oder langfristig beeinträchtigen.

  • Hüftdysplasie : Diese Gelenkerkrankung kann je nach Schweregrad zu Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und vorzeitigem Verschleiß des Gelenks führen.

Klima

Kälte- und Hitzetoleranz

Der Tibet-Terrier verträgt Kälte und Unwetter dank seines dichten doppelten Haarkleids gut. In der warmen Jahreszeit muss man darauf achten, die Anstrengungen auf die kühlen Stunden zu beschränken, eine gute Flüssigkeitszufuhr aufrechtzuerhalten und überhitzte Umgebungen zu vermeiden.

Gewicht

Neigung zu Übergewicht

Die Überwachung des Gewichts bleibt wichtig, um die Gelenke zu schonen und eine gute Beweglichkeit zu erhalten. Eine an die tatsächliche Aktivität angepasste Ration, verbunden mit täglichen Ausgängen, hilft, die Gewichtszunahme zu begrenzen.

Im Alltag

Gute Gewohnheiten, um ihn fit zu halten

  • Regelmäßig die Augen und jede Veränderung des Sehvermögens überwachen.
  • Bei Lahmheit, Steifheit oder verminderter Aktivität konsultieren.
  • Das Fell sorgfältig pflegen und die Haut unter der Unterwolle kontrollieren.

Impfung

Impfungen des Tibet-Terrier: Impfkalender

Welche Impfungen für einen Tibet-Terrier? Wie alle Katzen erhält der Tibet-Terrier ab einem Alter von 8 Wochen seine wichtigsten Impfungen: Typhus (Panleukopenie) und Schnupfen. Die Grundimmunisierung des Tibet-Terrier-Kätzchens erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung nach 1 Jahr – auch wenn es in der Wohnung lebt. Je nach Lebensweise (Freigang, Mehrkatzenhaushalt, Ausstellungen, Reisen) kann Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt das Schema um Impfungen gegen Feline Leukose (FeLV), Tollwut und Chlamydiose ergänzen.

ImpfstoffGrundimmunisierungErste AuffrischungDannFür wen?
Typhus (Panleukopenie)Grundimpfungen

Feline Panleukopenie (Parvovirus der Katze)

8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate1 JahrjährlichAlle Tiere
SchnupfenGrundimpfungen

Felines Herpesvirus und Calicivirus

8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate1 JahrjährlichAlle Tiere
Feline Leukose (FeLV)Je nach Lebensweise

Felines Leukämievirus

8 Wochen · 12 Wochen1 JahrjährlichFreigängerkatzen, in Gruppen lebende Katzen oder Katzen in einer Katzenzucht
TollwutJe nach Lebensweise

Tollwut

12 Wochen1 JahrjährlichObligatorisch für Reisen ins Ausland, Katzenausstellungen und die meisten Tierpensionen
ChlamydioseJe nach Lebensweise

Chlamydia felis (ansteckende Konjunktivitiden)

8 Wochen · 12 Wochen1 JahrjährlichKatzen in Gemeinschaftshaltung, Katzenzuchten, Ausstellungskatzen

Die Impfauffrischungen für den erwachsenen Tibet-Terrier erfolgen jährlich gegen Katzenschnupfen und Leukose, wenn er nach draußen geht; gegen Katzenseuche reicht nach der ersten Auffrischung oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an die Lebensweise Ihrer Katze an.

Welche Auffrischungen für Ihren Tibet-Terrier?

Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an: Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt fällig sind und wann die nächsten Auffrischungen anstehen.

Auffrischungen berechnen

Richtig adoptieren

Einen gesunden Tibet-Terrier adoptieren

Eine klassische tierärztliche Betreuung, bei Bedarf ergänzt durch eine orthopädische Beurteilung und eine augenärztliche Kontrolle je nach Vorgeschichte, hilft dabei, frühzeitig Probleme zu erkennen, die die Rasse beeinträchtigen könnten.

Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht den Rat eines Tierarztes. Bei jedem Zweifel an der Gesundheit Ihres Tieres wenden Sie sich an eine Fachperson.

Beste Vorsorge: ein guter Züchter

Wählen Sie einen Züchter, der Erbkrankheiten bei seinen Zuchttieren untersucht. Wir helfen Ihnen, ihn zu finden.

Züchter finden