Ursprung
Woher kommt er?
Der Boston Terrier wurde in den Vereinigten Staaten, in der Stadt Boston in Massachusetts, in der zweiten Hälfte des XIXe Jahrhunderts geschaffen. Er stammt insbesondere aus Kreuzungen zwischen der Englischen Bulldogge und dem Englischen Weißen Terrier. Der Boston Terrier Club of America wurde 1891 gegründet, dann erkannte der American Kennel Club die Rasse 1893 an. Die ersten Exemplare kamen 1927 nach Frankreich. Sehr beliebt jenseits des Atlantiks, wurde er 1979 zum offiziellen Hund von Massachusetts und bleibt eng mit der Stadt Boston verbunden.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Kleiner, kompakter und gut proportionierter molossoider Hund, der Boston Terrier zeigt einen kurzen, in ein Quadrat eingeschriebenen Körper, einen kurzen Rücken und eine tief herabreichende Brust. Sein quadratischer Kopf, mit steiler Stirn und ausgeprägtem Stop, trägt große runde und dunkle Augen sowie kleine aufrechte Ohren. Sein Haar ist kurz, glänzend, glatt und fein. Das Haarkleid kann gestromt, schwarz oder in der Farbe Seehund sein, stets gescheckt mit charakteristischen weißen Abzeichen um den Fang, zwischen den Augen und an der Brust. Seine kurze, feine und tief angesetzte Rute kann gerade oder korkenzieherförmig sein.
Charakter
Temperament und Charakter
Aktiv, fröhlich und sehr anhänglich, bindet sich der Boston Terrier stark an seinen Besitzer und sucht gerne die Nähe seiner Familie. Er ist intelligent, verspielt und wohlwollend gegenüber Kindern. Richtig sozialisiert, lebt er in der Regel gut mit Artgenossen und anderen Tieren zusammen. Wachsam, ohne übermäßig bellfreudig zu sein, kann er eine Anwesenheit anzeigen und bleibt dabei vor allem ein fröhlicher Begleithund.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Boston Terrier schätzt das Leben in Innenräumen und passt sich an unterschiedliche Lebensumfelder an, vorausgesetzt, er bleibt in der Nähe seiner Menschen. Tägliche Ausgänge und regelmäßige Spiele ermöglichen es ihm, seine Energie zu kanalisieren, ohne eine intensive sportliche Aktivität zu verlangen. Er verträgt lange Phasen der Einsamkeit schlecht und kann sehr anhänglich werden. Seine kurze Schnauze macht es außerdem erforderlich, bei großer Hitze anhaltende Anstrengungen zu vermeiden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Aufmerksam und darauf bedacht, zu gefallen, lernt der Boston Terrier ziemlich schnell, wenn die Erziehung früh beginnt. Kurze, spielerische und konsequente Einheiten, die auf positiver Verstärkung beruhen, passen besonders gut zu ihm. Die Konsequenz sollte ruhig und sanft bleiben. Eine frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und unterschiedlichen Umgebungen fördert sein Gleichgewicht und erleichtert das Zusammenleben.
Budget
Preis & Budget für Boston Terrier
Der Anschaffungspreis variiert je nach Linie, Pedigree, Ruf der Zucht, Gesundheitsuntersuchungen der Zuchttiere und dem Verwendungszweck des Welpen. Man muss auch die Ausgaben für Ausstattung, tierärztliche Vorsorge, Futter und Versicherung einplanen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Boston Terrier ist insgesamt robust, aber seine brachyzephale Morphologie und seine hervorstehenden Augen erfordern eine regelmäßige Überwachung. Er muss vor extremen Temperaturen geschützt, auf einem stabilen Gewicht gehalten und von einem Tierarzt betreut werden, insbesondere für die Augen, die Atmung, die Haut und die Gelenke.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Eine vollständige, ausgewogene und leicht verdauliche Ernährung hilft, die Muskelmasse und ein gesundes Gewicht zu erhalten. Die Portionen müssen dem tatsächlichen Energieverbrauch entsprechen, denn dieser kleine Hund kann zunehmen, wenn die Zufuhr seine Aktivität übersteigt.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Boston Terrier wird auch Boston Terrier genannt. Die Fédération Cynologique Internationale ordnet ihn der Gruppe 9 unter der Nummer 140 zu und erkennt die Rasse seit 1955 endgültig an. Seit 1979 offizieller Hund von Massachusetts, wird er auch durch Rhett, das Maskottchen der Universität Boston, repräsentiert. Ein Wurf umfasst in der Regel 4 bis 6 Welpen.




