Ursprung
Woher kommt er?
Trotz seines Namens ist der Tibet-Terrier kein echter Terrier. Ursprünglich aus Tibet stammend, wurde er lange Zeit als Wach- und Hütehund eingesetzt, insbesondere bei Händlern, die Richtung China unterwegs waren. Die Rasse wurde anschließend in Großbritannien weiterentwickelt und ihre Einführung in Europa beschleunigte sich in den 1930er Jahren unter dem Impuls von Dr. Agnes Greig. Sie wurde 1957 offiziell von der FCI anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Tibet-Terrier ist ein mittelgroßer, robuster und gut proportionierter Hund, dessen Körper insgesamt in ein Quadrat passt. Sein Kopf trägt eine reichliche Behaarung, sein Ausdruck ist entschlossen und sein dunkler Blick ist lebhaft. Sein Haarkleid ist lang, reichlich, fein, ohne seidig oder wollig zu sein, gerade oder leicht gewellt, mit einer feinen und wolligen Unterwolle.
Charakter
Temperament und Charakter
Intelligent, loyal und sehr gesellig ist der Tibet-Terrier ein lebhafter und anhänglicher Hund, allgemein wenig aggressiv. Er zeigt sich seiner Familie verbunden, gut mit Kindern und im Alltag oft fröhlich. Er bleibt jedoch misstrauisch gegenüber Fremden und kann eine sture Seite haben, die Beständigkeit erfordert.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Tibet-Terrier passt sich gut an das Familienleben an und kann in einer Wohnung leben, vorausgesetzt, er profitiert von regelmäßigen Ausgängen. Sanft und sauber im Haus, schätzt er es auch, sich in einem gesicherten Bereich bewegen zu können. Seine natürliche Lebhaftigkeit und seine Tendenz, die Anwesenheit von Unbekannten zu melden, können ihn je nach Kontext ziemlich bellfreudig machen.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss konsequent, kohärent und wohlwollend sein, ohne Machtkampf. Intelligent, lernt er umso besser, je mehr er den Nutzen der Übung versteht und man sein Interesse durch Spiel und Ermutigungen anregt. Seine Leichtigkeit im Charakter darf seine sture Seite nicht vergessen lassen, die Regelmäßigkeit und Geduld erfordert.
Budget
Preis & Budget für Tibet-Terrier
Der Kaufpreis des Tibet-Terriers variiert vor allem je nach der Qualität der Linie, der Seriosität der Zucht, den durchgeführten Untersuchungen und der Bestimmung des Welpen. Man muss auch die Unterhalts-, Gesundheits- und Pflegekosten einplanen, die mit seinem üppigen Fell verbunden sind.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Tibet-Terrier ist insgesamt ein robuster und widerstandsfähiger Hund. Seine solide Konstitution ermöglicht es ihm, einen aktiven Lebensstil und kühle meteorologische Bedingungen gut zu verkraften, doch das schließt eine regelmäßige tierärztliche Betreuung und Wachsamkeit gegenüber bestimmten in der Rasse bekannten Erkrankungen nicht aus.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Tibet-Terrier benötigt eine vollständige und gut ausgewogene Ernährung, angepasst an seine mittlere Größe, an sein Aktivitätsniveau und an sein Alter. Die Qualität der Proteinzufuhr und die Kontrolle der Ration sind wichtig, um seine Muskelmasse und die Qualität seines Fells zu erhalten.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Tibet-Terrier verdankt seinen Namen vor allem seinem Ursprungsland und nicht einer Verwandtschaft mit den Terriern. Historisch wurde er in seiner tibetischen Heimat als wertvoller Hund angesehen und übte auch Wach- und Hütefunktionen aus, bevor er zu einem sehr geschätzten Begleiter wurde.




