Ursprung
Woher kommt er?
Der Pekingese ist eine sehr alte Rasse, die aus China stammt. Lange Zeit als heiliger Hund am kaiserlichen Hof angesehen, genoss er einen außergewöhnlichen Status und sein Besitz wurde streng geschützt. Die Rasse verbreitete sich in Europa nach der Plünderung des Sommerpalastes von Peking im Jahr 1860, als mehrere Exemplare nach England gebracht und anschließend großen Persönlichkeiten, darunter Königin Victoria, geschenkt wurden. Heute bleibt der Pekingese ein emblematischer Begleithund, geschätzt für sein nobles Erscheinungsbild und sein selbstbewusstes Temperament.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Pékinois ist ein kleiner, kurzbeiniger Hund mit kompaktem Körper, breiter Brust und waagerechtem Rücken. Sein Kopf ist breit, mit runden, dunklen Augen, herzförmigen, reich befederten Ohren und einem lebhaften Ausdruck. Sein Fell ist lang und gerade, mit einer ausgeprägten Mähne, die sein löwenartiges Aussehen verstärkt. Alle Fellfarben sind zugelassen, außer leberbraun und Albinismus.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Pékinois ist ein intelligenter, loyaler Hund und sehr an seinen Besitzer gebunden. Im Alltag zeigt er sich ruhig und sanft gegenüber seinem nahen Umfeld, bleibt jedoch gegenüber Fremden oft distanziert, misstrauisch und zurückhaltender. Mutig trotz seiner geringen Größe, bewahrt er einen ausgeprägten und unabhängigen Charakter, der verstanden und respektiert werden muss.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Pekingese liebt das Leben in der Wohnung und verträgt den Rhythmus eines ruhigen Haushalts gut. Er braucht keine langen Ausflüge, schätzt aber die kleinen Spaziermomente und die ruhigen Spiele zu Hause. Wachsam kann er bei einem Eindringen oder einer Neuheit schnell bellen. Er fühlt sich im Allgemeinen in einer stabilen Umgebung wohler als in einem sehr turbulenten Familienleben.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Pekingesen muss konsequent, kohärent und stets ohne Brutalität geführt werden. Seine Unabhängigkeit und seine Vorliebe, selbst zu entscheiden, machen Gehorsam weniger selbstverständlich als bei anderen Rassen. Positive Verstärkung, feste Regeln und das Fehlen von Nachlässigkeit sind entscheidend, um schlechte Gewohnheiten zu vermeiden, insbesondere Gefräßigkeit und stures Verhalten.
Budget
Preis & Budget für Pekingese
Der Kaufpreis des Pekingesen variiert je nach Qualität der Linie, dem Ruf des Züchters, dem Geschlecht und der Eintragung ins Zuchtbuch. Die laufende Unterhaltung bleibt moderat, aber das Budget kann mit der Fellpflege und der Kontrolle der Augen oder des Gebisses steigen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Pékinois ist ein kleiner, insgesamt robuster Hund, aber bestimmte Bereiche erfordern eine regelmäßige Aufmerksamkeit, insbesondere die Augen, das Maul und die Atmung. Seine besondere Morphologie und sein üppiges Fell erfordern eine sorgfältige Pflege, um seinen Komfort zu erhalten und Komplikationen zu begrenzen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung des Pekingesen muss von guter Qualität sein und an seine kleine Statur sowie an sein moderates Aktivitätsniveau angepasst werden. Eine ausgewogene Formel hilft, sein Gewicht, seine Haut, die Qualität seines Fells und sein allgemeines Wohlbefinden zu erhalten.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Pekingese war lange mit dem chinesischen kaiserlichen Adel verbunden, wo er als heiliger Hund galt. Sein Aussehen wie ein kleiner Löwe ist kein Zufall und gehört zur historischen Identität der Rasse. Nach seiner Ankunft in England im 19. Jahrhundert gewann er in europäischen aristokratischen Kreisen schnell an Popularität.




