Lebenserwartung
Lebenserwartung
Seine übliche Lebenserwartung liegt zwischen 12 und 14 Jahren. Die Aufrechterhaltung eines athletischen Gewichts, eine an den Energieverbrauch angepasste Ernährung, eine regelmäßige Aktivität ohne Überlastung während des Wachstums sowie vorbeugende Pflege tragen dazu bei, seine Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten.
Konstitution
Eine robuste Rasse?
Robust, muskulös und wetterfest ist der Wachtelhund dafür gemacht, lange auf schwierigem Gelände zu arbeiten. Seine dichte Unterwolle bietet ihm einen guten Schutz gegen Feuchtigkeit und Kälte. Diese Robustheit entbindet nicht davon, die Gelenke, die Ballen, die Ohren und den Allgemeinzustand nach jedem aktiven Tag zu überwachen.
Wichtige Hinweise
Worauf Sie achten sollten
Die Wachsamkeit betrifft hauptsächlich Hüft- und Ellbogendysplasien, durch die Hängeohren begünstigte Otitiden sowie bestimmte Allergien oder Dermatitiden. Bei einem Jagdhund muss man nach den Ausflügen außerdem schnell nach Zecken, Grannen, Schnittwunden, Reizungen der Ballen und ungewöhnlicher Müdigkeit suchen.
Hüftdysplasie : Diese Gelenkfehlbildung kann Schmerzen, Lahmheit und Arthrose verursachen, besonders störend bei einem Arbeitshund.
Ellbogendysplasie : Eine abnorme Entwicklung des Ellbogens kann Steifheit, Lahmheit der Vorderhand und eine Verringerung der sportlichen Leistungsfähigkeit verursachen.
Ohrenentzündungen : Hängende und behaarte Ohren halten Feuchtigkeit und Schmutz zurück, besonders nach dem Schwimmen oder Ausflügen ins Gestrüpp.
Allergien und Dermatitis : Juckreiz, Rötungen oder Hautläsionen erfordern eine tierärztliche Diagnose und eine angepasste Behandlung.
Geländeverletzungen : Grannen, Schnittwunden, Parasiten und Verletzungen der Ballen sind praktische Risiken im Zusammenhang mit seiner Jagdaktivität.
Klima
Kälte- und Hitzetoleranz
Sein dichtes Fell und seine Unterwolle ermöglichen es ihm, Kälte, Regen und die Arbeit im Wasser gut zu tolerieren. Starke Hitze verträgt er weniger gut, vor allem bei anhaltender Anstrengung. Im Sommer sollten die Aktivitäten zu den kühlen Tageszeiten geplant werden, mit Pausen, Schatten und einem ständigen Zugang zu Wasser.
Gewicht
Neigung zu Übergewicht
Der Wachtelhund muss eine muskulöse und trockene Silhouette bewahren, um seine Gelenke und seine Ausdauer zu schützen. Seine Ration variiert stark zwischen der Jagdsaison, den Trainingsphasen und ruhigeren Phasen. Gewicht und Körperzustand müssen regelmäßig kontrolliert werden, mit einer Reduzierung der Zufuhr, sobald die Aktivität abnimmt.
Im Alltag
Gute Gewohnheiten, um ihn fit zu halten
- Untersuchen Sie nach jedem Ausflug die Ohren, das Fell, die Ballen und die Zwischenzehenräume.
- Trocknen Sie die Ohren und das Fell nach dem Schwimmen sorgfältig ab.
- Halten Sie den Schutz gegen Zecken und andere Parasiten je nach lokalem Risiko aufrecht.
- Achten Sie nach der Anstrengung auf jede Lahmheit, nachlassende Ausdauer oder Schmerzen.
- Lassen Sie die Gelenke und den Allgemeinzustand bei der jährlichen tierärztlichen Kontrolle überprüfen.
Impfung
Impfungen des Wachtelhund: Impfkalender
Welche Impfungen für einen Wachtelhund? Wie alle Hunde erhält der Wachtelhund ab einem Alter von 8 Wochen seine wichtigsten Impfungen: CHPPi (essentieller Impfstoff) und Leptospirose. Die Grundimmunisierung des Wachtelhund-Welpen erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung nach 1 Jahr. Je nach Lebensweise (Jagd, Wandern, Pension, Reisen, Region) kann Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt das Schema um Impfungen gegen Tollwut, Zwingerhusten, Piroplasmose, Lyme-Krankheit und Leishmaniose ergänzen.
| Impfstoff | Grundimmunisierung | Erste Auffrischung | Dann | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
CHPPi (essentieller Impfstoff)Grundimpfungen Staupe, Rubarth-Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
LeptospiroseGrundimpfungen Leptospirose (Bakterium, das durch den Urin von Nagetieren und stehende Gewässer übertragen wird) | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
TollwutJe nach Lebensweise Tollwut | 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Obligatorisch für Reisen ins Ausland, kategorisierte Hunde, die meisten Tierpensionen und Ausstellungen |
ZwingerhustenJe nach Lebensweise Bordetella bronchiseptica und Parainfluenza | 8 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Hunde, die Tierpensionen, Hundetagesstätten, Hundevereine und Ausstellungen besuchen |
PiroplasmoseJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Babesiose | 5 Monate · 6 Monate | 1 Jahr | jährlich | Jagdhunde, Hunde, die in ländlichen oder bewaldeten Gebieten leben, Hunde mit sehr hoher Zeckenexposition |
Lyme-KrankheitJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Borreliose | 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Wanderhunde, Jagdhunde, Waldgebiete im Osten und im Zentrum |
LeishmanioseJe nach Lebensweise Leishmaniose übertragen durch Sandmücken | 6 Monate | 1 Jahr und 6 Monate | jährlich | Hunde, die im Süden Frankreichs, auf Korsika und im Mittelmeerraum leben oder sich dort aufhalten |
Die Impfauffrischungen für den erwachsenen Wachtelhund erfolgen jährlich gegen Leptospirose und Tollwut; gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose reicht nach der ersten Auffrischung oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an das tatsächliche Risiko Ihres Hundes an.
Welche Auffrischungen für Ihren Wachtelhund?
Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an: Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt fällig sind und wann die nächsten Auffrischungen anstehen.
Richtig adoptieren
Einen gesunden Wachtelhund adoptieren
Die Zuchttiere sollten von einem röntgenologischen Screening auf Hüft- und Ellbogendysplasie profitieren. Eine vollständige klinische Untersuchung, die Kontrolle der Augen, der Haut und der Ohren sowie die Kenntnis der familiären Vorgeschichte ergänzen eine verantwortungsvolle Auswahl. Für einen Arbeitshund hilft eine jährliche tierärztliche Untersuchung, die Belastung an seinen körperlichen Zustand anzupassen.
Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht den Rat eines Tierarztes. Bei jedem Zweifel an der Gesundheit Ihres Tieres wenden Sie sich an eine Fachperson.




