Ursprung
Woher kommt er?
Ursprünglich aus dem Zentrum der Bretagne stammend, stammt der Épagneul Breton von alten Oysel-Hunden ab und hat sich im Laufe von Kreuzungen mit Spaniels, Pointern und Settern entwickelt. Zu Beginn des XXe siècle festgelegt, wurde die Rasse 1907 offiziell geschaffen und 1954 von der FCI anerkannt. Vor allem ein Vorstehhund, hat er sich anschließend dank seines ausgeglichenen Wesens und seiner Nähe zum Menschen als Familienbegleiter durchgesetzt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Épagneul Breton ist der kleinste der Vorstehhunde, mit einer kompakten Silhouette, einem kräftigen Knochenbau und einem sehr lebhaften Ausdruck. Er hat einen Kopf mit rundem Schädel, schräg stehende Augen passend zum Haarkleid, hoch angesetzte und eher kurze Ohren sowie eine von Natur aus kurze Rute oder bei manchen Exemplaren fehlend. Sein Haar ist fein, anliegend oder leicht gewellt, niemals gelockt, mit Fellfarben oft weiß und orange, weiß und schwarz, weiß und braun, manchmal dreifarbig oder roanschattiert.
Charakter
Temperament und Charakter
Fröhlich, sensibel und sehr anhänglich lebt der Bretonische Spaniel so nah wie möglich bei seiner Familie und sucht eine starke Bindung zu seinen Menschen. Er zeigt sich gesellig mit Kindern, freundlich zu Besuchern und ist im Allgemeinen mit anderen Tieren kompatibel, wenn er gut sozialisiert ist. Sein Jagdinstinkt bleibt jedoch sehr präsent, was seinen Enthusiasmus, seine Neugier und sein Bedürfnis nach Aktivität nährt.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag ist es ein lebhafter, ausdauernder Hund und immer bereit, rauszugehen. Er verträgt längere Untätigkeit und wiederholte Einsamkeit schlecht, und er gedeiht deutlich besser in einem Zuhause, das ihm lange Spaziergänge, Spiele, Aktivitäten zur Nasenarbeit oder die Ausübung der Jagd bieten kann. In der Wohnung fehlt ihm schnell die Stimulation, wenn er nicht genug körperliche und geistige Auslastung hat.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent und willensstark lässt sich der Épagneul Breton in der Regel gut erziehen, vorausgesetzt, man beginnt früh und bleibt konsequent. Eine sanfte, positive und zugleich konsequente Methode passt besser zu ihm als ein ruppiger Ansatz, denn es ist ein sensibler Hund. Der Rückruf, der Umgang mit Gerüchen und die Selbstkontrolle sind wichtige Punkte, die bei dieser Jagdhunderasse vorrangig trainiert werden sollten.
Budget
Preis & Budget für Bretagne-Spaniel
Der Anschaffungspreis des Épagneul Breton hängt vor allem von der Qualität der Zucht, dem Pedigree, den an den Zuchttieren durchgeführten Gesundheitstests und der Ausrichtung der Linien ab. Ein seriöses Angebot legt eher Wert auf Rückverfolgbarkeit, Sozialisierung und gesundheitliche Betreuung als auf einen ungewöhnlich niedrigen Preis.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Épagneul Breton ist insgesamt ein robuster und ausdauernder Hund, mit einer insgesamt zufriedenstellenden Gesundheit, wenn er aus einer seriösen Zucht stammt und von einer regelmäßigen Betreuung profitiert. Die wichtigsten Wachsamkeiten betreffen vor allem die Gelenke und die Ohren, die bei einem aktiven Hund, der sich gerne im Freien bewegt, stärker exponiert sind.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung des Épagneul Breton muss seine Aktivität unterstützen und gleichzeitig einen Kalorienüberschuss vermeiden. Ein vollständiges Futter von guter Qualität, regelmäßig verabreicht und an sein Alter, seine Größe und sein Bewegungsniveau angepasst, hilft ihm, seine körperliche Verfassung und seine Ausdauer zu erhalten.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Épagneul Breton ist die erste französische Vorstehhunderasse und zugleich die kleinste dieser Kategorie. Er ist dafür bekannt, manchmal ohne Rute oder mit einer sehr kurzen Rute geboren zu werden, eine natürliche Besonderheit, die im Standard gesucht wird. Sein Name bleibt mit der Bretagne verbunden, der historischen Wiege der Rasse.




