Ursprung
Woher kommt er?
Entgegen dem, was sein Name vermuten lässt, stammt der Australische Schäferhund nicht aus Australien. Die Rasse wurde in den Vereinigten Staaten von Farmern zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt, um Vieh zusammenzutreiben und zu treiben. Seine Vorfahren sollen Hütehunde baskischer Herkunft gewesen sein, die über Australien nach Nordamerika gelangten. Seine Beliebtheit nahm nach dem Zweiten Weltkrieg stark zu, zunächst auf Ranches wegen seiner Arbeitseigenschaften, dann als Familien- und Sporthund.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Australische Schäferhund ist ein Hund von mittlerer Größe, etwas länger als hoch, mit gewölbten Rippen, einer hohen Brust und einer leicht abfallenden Kruppe. Sein Fell ist mittellang, gerade oder leicht gewellt, doppelt und kürzer am Kopf und an den Ohren, mit einer leichten Mähne bei den Rüden. Seine Ohren sind dreieckig und hängend, seine mandelförmigen Augen können bernsteinfarben, braun, blau oder gescheckt sein, und seine gerade Rute darf 10 cm nicht überschreiten. Das Haarkleid kann blue merle, red merle, rot oder schwarz sein, mit oder ohne Weiß und lohfarben.
Charakter
Temperament und Charakter
Aktiver, schelmischer, neugieriger und loyaler Hund: Der Australische Schäferhund vereint große Energie mit einem insgesamt ausgeglichenen Temperament. Er ist seiner Familie sehr verbunden, nimmt gern an allem teil, was im Haushalt passiert, und zeigt eine bemerkenswerte Intelligenz. Vielseitig bei der Arbeit wie auch bei sportlichen Aktivitäten, bleibt er Fremden gegenüber oft etwas reserviert, ohne von Natur aus streitsüchtig zu sein.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Australische Schäferhund braucht Platz, Gesellschaft und tägliche Beschäftigung. Er ist wenig für das Leben in einer Wohnung geeignet und gedeiht besser in einem Zuhause, das ihm häufige Ausflüge, Spiele, Lernphasen und Hundesportaktivitäten bieten kann. Ein täglicher Spaziergang von mindestens 30 Minuten kann eine Grundlage bilden, aber dieser sportliche Hund braucht vor allem eine echte körperliche und geistige Auslastung, um Langeweile zu vermeiden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung kann sehr früh beginnen, bereits im Alter von 2 Monaten, mit einer festen, aber gewaltfreien Linie. Der Australische Schäferhund reagiert gut auf Belohnungen und Ermutigungen, während Brutalität ihm schlecht bekommt. Seine Lebhaftigkeit und sein ausgeprägter Charakter machen eine frühe Sozialisierung unverzichtbar, und das gemeinsame Ausüben von Aktivitäten wie Agility, Canicross oder Gehorsam trägt oft viel zu seinem Gleichgewicht bei.
Budget
Preis & Budget für Australian Shepherd
Der Preis eines Australian Shepherd variiert vor allem je nach Qualität der Selektion, den Gesundheitstests der Zuchttiere, dem Ruf der Zuchtstätte und dem Potenzial der Linie. Ein stimmiger Preis geht normalerweise mit einer guten Betreuung, einer klaren Identifikation und präzisen Informationen über die durchgeführten Screenings einher.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Australische Schäferhund ist insgesamt robust, weist jedoch gut identifizierte Prädispositionen für mehrere erbliche Erkrankungen auf. Die Wachsamkeit gilt vor allem den erblichen Augenkrankheiten beim Hund, den Hüft- und Ellbogendysplasien, der Epilepsie und bestimmten Hauterkrankungen. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch der Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Behandlungen gelten, insbesondere solchen, die Ivermectin enthalten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Australische Schäferhund benötigt eine vollständige und gut verdauliche Ernährung, die in der Lage ist, eine oft intensive Aktivität zu unterstützen, ohne eine Gewichtszunahme zu begünstigen. Die Energiedichte, die Qualität der tierischen Proteine und die Regelmäßigkeit der Zufuhr sind entscheidend, um seine Muskelmasse und seine Regeneration zu erhalten.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Australische Schäferhund verdankt einen Teil seiner modernen Popularität seiner Vielseitigkeit und seiner Leichtigkeit in Hundesportarten, aber auch mehreren kulturellen Auftritten. Man kann insbesondere Huck im Film Marmaduke nennen, in dem mehrere Australische Schäferhunde auf der Leinwand eingesetzt wurden. Sein spektakuläres Erscheinungsbild darf jedoch nicht vergessen lassen, dass er vor allem ein echter Arbeits- und Aktivitätshund bleibt.




