Ursprung
Woher kommt er?
Die Rasse wurde in der Steiermark, im Südosten Österreichs, ab 1870 entwickelt. Carl Peitinger, Industrieller aus dieser Region, kreuzte eine Hannoveraner Schweißhündin mit einem rauhaarigen Istrischen Laufhund, um die Jagdqualitäten dieser beiden Rassen zu vereinen und ein wetterfestes Haarkleid zu erhalten. Der Rauhaarige Steirische Bracke wurde in Österreich 1889 offiziell anerkannt und anschließend am 31. August 1954 von der Fédération Cynologique Internationale endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Mittelgroßer Jagdhund, der Brachet de Styrie à poil dur zeigt eine ausgewogene Silhouette, gut proportioniert, muskulös und agil. Sein Hals ist kräftig, sein Rücken gerade und breit, seine Lendenpartie mäßig aufgezogen und seine Brust breit und gut herabreichend. Der Schädel ist leicht gewölbt, der Stop ausgeprägt, die Nase schwarz und der Fang robust und gerade. Seine Kiefer schließen im Scherengebiss. Seine großen Ohren liegen flach an den Wangen an und seine braunen Augen verleihen ihm einen strengen Ausdruck, ohne aggressiv zu sein. Seine Rute, an der Basis dick und mittellang, wird in leichter Sichel getragen. Sein rotes oder blassgelbes Haar ist hart, rau, am Kopf kürzer und bildet einen Schnurrbart; ein weißer Stern kann auf der Brust vorhanden sein.
Charakter
Temperament und Charakter
Bei der Jagd zeigt sich dieser Brachet begeistert, entschlossen und sehr ausdauernd. Er ist sowohl dafür geeignet, das Wild mit lautem Geläut hochzumachen, als auch eine Schweißarbeit in bergigem Gelände durchzuführen. Zu Hause ist er seinem Herrn sehr zugetan und Fremden gegenüber misstrauisch. Er kann gut mit anderen Hunden zusammenleben, wenn er daran gewöhnt wurde, aber sein ausgeprägter Jagdinstinkt erfordert Vorsicht im Umgang mit kleinen Tieren.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Brachet de Styrie à poil dur bleibt vor allem ein Jagdhund. Er braucht lange Ausgänge, Laufmöglichkeiten und regelmäßige Aktivitäten, um sein Gleichgewicht zu bewahren. Zwei lange tägliche Ausgänge werden empfohlen. Er kann sich an die Rolle eines Begleithundes anpassen, wenn seine Bedürfnisse respektiert werden und wenn er von klein auf eine konsequente Führung erhält. Das Leben in einer Wohnung ist für ihn wenig geeignet und er richtet sich eher an einen erfahrenen Besitzer, idealerweise aktiv oder Jäger.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Sein ausgeprägter Charakter erfordert eine frühe, feste, konsequente und gewaltfreie Erziehung. Eine sorgfältige Sozialisierung ist notwendig, insbesondere gegenüber Artgenossen und anderen Tieren. Der Rückruf muss sehr früh trainiert und regelmäßig gefestigt werden, um seinen Verfolgungsinstinkt besser zu kontrollieren und Zwischenfälle bei Ausflügen zu begrenzen.
Budget
Preis & Budget für Steirische Rauhhaarbracke
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie, Pedigree, Alter des Hundes und seiner möglichen Bestimmung für die Jagd. Die Seltenheit der Rasse außerhalb ihres Herkunftslandes kann ebenfalls das verfügbare Angebot verringern.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Rustikal und widerstandsfähig, erfreut sich der Rauhaarige Steirische Bracke in der Regel einer robusten Gesundheit. Sein hartes und raues Haar bietet ihm einen guten Schutz gegen Unwetter. In der Referenzbeschreibung wird keine besondere Veranlagung für eine Krankheit angegeben, ohne dass dies eine regelmäßige tierärztliche Betreuung entbehrlich macht.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung muss den Bedürfnissen eines mittelgroßen, ausdauernden und oft sehr aktiven Hundes entsprechen und dabei sein Alter, sein Gewicht, seinen Körperzustand und die Intensität seiner Arbeit berücksichtigen. Die Ration muss neu bewertet werden, wenn sich sein Aktivitätsniveau ändert.
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Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse trägt auch die Namen Steirische Rauhhaarbracke und Styrian Coarse-haired Hound. Ihre Entstehung verdankt sie Carl Peitinger, der einen Laufhund suchte, der in der Lage war, in den Reliefs der Steiermark effektiv zu arbeiten und zugleich dank eines schützenden Haarkleids den Unbilden des Wetters zu widerstehen.




