Ursprung
Woher kommt er?
Der Basset des Alpes gehört zu einer sehr alten Rasse, deren Vorfahren, bereits in ihrem Erscheinungsbild ähnlich, die Jäger schon seit der Antike begleiteten. In den Jahren 1880 war er insbesondere der bevorzugte Jagdhund des Kronprinzen Rudolf von Habsburg, der ihn bei Treibjagden in der Türkei und in Ägypten mitnahm. Zunächst Basset des Alpes de l'Erzgebirge genannt, wurde er 1932 in Österreich als dritte Schweißhundrasse anerkannt, spezialisiert auf die Nachsuche am Schweiß. Sein heutiger Name wurde 1975 angenommen, dem Jahr seiner endgültigen Anerkennung durch die Fédération Cynologique Internationale. Seit 1991 ist die Rasse in Gruppe 6 unter den Laufhunden, den Schweißhunden und den verwandten Rassen eingestuft.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Basset des Alpes ist ein Hund von solider Statur, kurzläufig, mit fester Muskulatur und kräftigem Knochenbau. Sein Körper, dessen Länge die Widerristhöhe deutlich übersteigt, zeigt einen geraden Rücken, eine kurze und breite Lende sowie eine geräumige und gut herabreichende Brust. Sein Kopf mit leicht gewölbtem Schädel trägt einen ausgeprägten Stop, eine schwarze Nase und einen kräftigen Fang. Die Augen sind dunkelbraun, während die Ohren, hoch angesetzt, breit und hängend, in einer Rundung enden. Das kurze, sehr dichte und gut anliegende Haar wird von einer dicken Unterwolle begleitet. Das Haarkleid ist dunkel falb bis rot, gegebenenfalls mit schwarzer Schattierung, oder schwarz mit rotbraunen Abzeichen. Die Rute, an der Basis dick und hoch angesetzt, reicht fast bis zum Boden.
Charakter
Temperament und Charakter
Wachsam, freundlich und selbstsicher zeichnet sich der Basset des Alpes durch seinen Mut und seine Ausdauer aus. Sein Jagdinstinkt ist sehr ausgeprägt, insbesondere für das Fährten und die Schweißarbeit. Trotz einer gewissen Unabhängigkeit bei der Arbeit kann er zu einem angenehmen Familienbegleiter werden und sich aufmerksam gegenüber Kindern zeigen. Seine Selbstsicherheit und Wachsamkeit ermöglichen es ihm ebenfalls, eine Rolle als Wachhund zu übernehmen, ohne dass er ein Hund ist, der ausschließlich dem Schutz gewidmet ist.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser aktive Hund muss jeden Tag körperlich und geistig stimuliert werden. Kurze Gassirunden reichen ihm nicht aus: Er schätzt lange Spaziergänge, Fährtenarbeit und Aktivitäten auf dem Land oder im Wald. Ein Haus mit einem gut eingezäunten Garten stellt seinen bevorzugten Lebensrahmen dar. Das Leben in der Stadt oder in einer Wohnung bleibt nur möglich, wenn sein Halter ihm lange und häufige Ausflüge bietet. Sein Jagdtrieb erfordert, die Spaziergänge abzusichern und den Rückruf ernsthaft zu trainieren.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung muss früh beginnen und Festigkeit, Konsequenz und Sanftheit miteinander verbinden. Intelligent, aber manchmal unabhängig, lernt der Basset des Alpes gut, wenn die Einheiten kurz, regelmäßig und motivierend sind. Der Rückruf, das Gehen an der Leine und das Abbrechen einer Fährte müssen vorrangig trainiert werden. Eine frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und anderen Tieren hilft, sein Jägertemperament zu lenken und ausgewogene Interaktionen zu fördern.
Budget
Preis & Budget für Alpenländische Dachsbracke
Der Anschaffungspreis hängt von der Qualität der Zucht, dem Pedigree, den an den Zuchttieren durchgeführten Tests, der Linie und der Bestimmung des Welpen ab. Da diese Rasse wenig verbreitet ist, kann auch die Verfügbarkeit die Kaufbedingungen beeinflussen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Basset des Alpes gilt als robust und widerstandsfähig, ohne eindeutig festgestellte größere pathologische Prädisposition in der Rassereferenz. Wie bei jedem Hund mit langgestrecktem Körper und hängenden Ohren bleibt dennoch eine regelmäßige Überwachung von Gewicht, Rücken, Gelenken und Gehörgängen ratsam.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Basset des Alpes benötigt eine vollständige Ernährung, die an sein Alter, sein Gewicht und seine anhaltende Aktivität angepasst ist. Die Energiedichte muss die Arbeit oder lange Ausflüge begleiten, ohne in weniger aktiven Phasen eine Gewichtszunahme zu verursachen.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Kronprinz Rudolf von Habsburg schätzte diesen Hund besonders und nahm ihn in den 1880er Jahren auf seinen Jagdexkursionen in die Türkei und nach Ägypten mit. Die Rasse ist auch unter ihrem deutschen Namen Alpenländische Dachsbracke bekannt. Sein langgestreckter Körper und seine kurzen Gliedmaßen ermöglichen es ihm, sich auf schwierigem alpinem Gelände effizient zu bewegen und dabei mit Hartnäckigkeit einer Spur zu folgen.




