Ursprung
Woher kommt er?
Der Österreichische Schwarz- und Brandbracke ist eine Rasse sehr alten Ursprungs. Sein wahrscheinlichster Vorfahre wäre der Keltenbracke, hervorgegangen aus den keltischen Bracken, die lange Zeit von den Jägern Nordeuropas geschätzt wurden. Die Fédération Cynologique Internationale hat die Rasse am 3. September 1954 endgültig anerkannt, und der derzeit zitierte offizielle FCI-Standard wurde am 10. Oktober 1995 veröffentlicht. Die Rasse ist von der FCI und dem UKC anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Von mittlerer Größe und von kräftigem Körperbau zeigt der Österreichische Schwarz- und Brandbracke eine langgestreckte und geschmeidige Silhouette. Sein Kopf ist lang und von sanftem Ausdruck, mit einem eher breiten Schädel, einer wenig ausgeprägten Hinterhauptregion, einer schwarzen Nase und einem verlängerten und kräftigen Fang. Seine dunkelbraunen Augen haben einen offenen und sanften Blick. Seine Ohren, hoch angesetzt, sind mittellang, breit ohne Übermaß, an der Spitze abgerundet und hängend. Sein Hals ist von mittlerer Länge und sehr kräftig, der Widerrist gut ausgeprägt, der Rücken lang, die Lenden leicht erhöht, die Kruppe etwas abfallend und die Brust breit und gut herabreichend. Seine Rute ist lang, leicht gebogen, allmählich verjüngt und in Ruhe hängend, mit rauem Haar, das auf der Innenseite eine Beule bildet. Sein Haar von etwa 2 cm ist kurz, glatt, gut anliegend, dicht, geschmeidig, eng und glänzend. Das Haarkleid ist schwarz mit deutlich gezeichneten Brandabzeichen, von hellem Falb bis zu dunklem Falb, insbesondere über den Augen.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Österreichische Schwarz- und Brandlbracke besitzt ein angenehmes Temperament. Lebhaft, aufmerksam und zurückhaltend, bleibt er seinem Herrn verbunden. Bei der Jagd zeigt er sich entschlossen und selbstsicher, wenn er dem Wild, insbesondere dem Hasen, folgt, wobei er sich auf einen äußerst feinen Geruchssinn stützt.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Vor allem ein Jagdhund, verlangt er viel Freiheit, Aktivität und lange Ausflüge. Kurze Spaziergänge reichen nicht aus, um seine Bedürfnisse zu decken. Er eignet sich besser für einen erfahrenen, ruhigen, verfügbaren Halter, der in der Lage ist, ihm häufig Bewegung auf großen Flächen anzubieten. Das Leben in einer Wohnung ist nur denkbar, wenn seine körperlichen Bedürfnisse vollständig erfüllt sind.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Relativ wenig gehorsam, verlangt der Österreichische Schwarz- und Brandbracke eine feste, konsequente und frühe Erziehung, ohne Kräftemessen. Das Rückruftraining muss bereits im jüngsten Alter beginnen, unter Berücksichtigung seines Verfolgungsinstinkts und seiner Selbstständigkeit bei der Arbeit.
Budget
Preis & Budget für Österreichischer Schwarz- und Brandbracke
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie, Gesundheitsgarantien und dem Verwendungszweck des Hundes, insbesondere als Begleit- oder Arbeitshund.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Österreichische Schwarz- und Lohbracke wird als ein Hund mit robuster Gesundheit beschrieben, ohne besondere Veranlagung, die in der Referenzquelle gemeldet wird. Bei diesem Jagdhund sind die wichtigsten Risiken vor allem mit den Aktivitäten im Gelände verbunden, wie Verletzungen und Hitzschlag.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung muss einen aktiven Hund unterstützen und dabei seine Neigung zur Gewichtszunahme berücksichtigen. Die Energiezufuhr muss je nach Intensität der Ausgänge angepasst und reduziert werden, wenn die Aktivität abnimmt.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Brachet autrichien noir et feu ist ebenfalls unter den Namen Brachet noir et feu, Chien Courant Autrichien, Austrian Hound und Brandlbracke bekannt. Die Farbe seines Fells erinnert an die des Dobermanns, des Rottweilers, des Pinschers, des Beaucerons oder des Gordon Setters.




