Ursprung
Woher kommt er?
Ursprünglich aus der ehemaligen Tschechoslowakei stammend, ist der Barbu Tchèque seit dem Mittelalter bekannt und war dort vor dem Ersten Weltkrieg weit verbreitet. Der Konflikt brachte die Rasse an den Rand des Verschwindens, doch einigen leidenschaftlichen Züchtern gelang es, einen ausreichenden Bestand zu erhalten, um ihre Wiedergeburt zu sichern. Ein Club, der den rauhaarigen Vorstehhunden gewidmet war, wurde 1924 gegründet und ein erster Standard wurde 1931 veröffentlicht. Der offizielle Standard wurde 1958 festgelegt. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte die Rasse am 21. Mai 1963 unter der Nummer 245 endgültig an. Sie bleibt heute einer der am häufigsten verwendeten Jagdhunde in der Tschechischen Republik und in der Slowakei.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Barbu Tchèque ist ein mittelgroßer Jagdhund, kräftig, solide gebaut und von edler Erscheinung. Sein langer, trockener und eher schmaler Kopf trägt mandelförmige, gut eingesunkene Augen von dunkel-bernsteinfarbener bis braunbrauner Farbe sowie hoch angesetzte Ohren, die am Kopf anliegen. Sein Rücken ist kurz und gedrungen, seine Lende relativ breit, seine Brust oval und entwickelt und sein Bauch leicht aufgezogen. Sein hartes, dichtes und anliegendes Haar ist in der Regel 3 bis 4 cm lang, mit einer weichen und kurzen Unterwolle, die ihn vor Feuchtigkeit schützt. Längere Borsten erscheinen insbesondere an der Brust, am Rücken, in der Leiste und an den Schultern. Das Haarkleid kann dunkel-ruan mit oder ohne braune Abzeichen sein oder braun mit oder ohne Abzeichen an der Brust und an den unteren Teilen der Gliedmaßen.
Charakter
Temperament und Charakter
Vielseitiger Jagdhund mit ausgeprägtem Temperament zeigt sich der Barbu Tchèque sehr an seinen Herrn gebunden, anhänglich und relativ folgsam. Er ist gesellig, in der Regel sehr gut mit Kindern und in der Lage, an verschiedenem Wild und in unterschiedlichem Gelände zu arbeiten. Sein Jagdinstinkt ist stark und seine Beißfreudigkeit gegenüber Schädlingen kann ausgeprägt sein, was eine sorgfältige Sozialisierung mit kleinen Tieren erfordert.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Aktiv, ausdauernd und arbeitswillig, braucht der Barbu Tchèque lange Ausflüge, intensive Übungen und Aktivitäten, die seinen Geruchssinn beanspruchen. Ein einfacher täglicher Spaziergang reicht nicht aus. Er blüht eher in einem Haus mit einem großen eingezäunten Garten auf als in einer Wohnung, vorausgesetzt, dass der Zugang nach draußen niemals die gemeinsam mit seinem Herrchen geteilten Aktivitäten ersetzt.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Der Barbu Tchèque ist trotz seines ausgeprägten Charakters recht leicht zu erziehen. Er zeigt sich eher gehorsam und möchte seinem Herrchen gefallen. Eine konsequente Methode, die ruhige Konsequenz, Belohnungen, Spiele und Aufmerksamkeit verbindet, ermöglicht es, seinen Rückruf, seine Selbstkontrolle und seine Fähigkeiten als Jagd- oder Begleithund zu entwickeln. Das Rückruftraining muss aufgrund seines Verfolgungsinstinkts früh beginnen.
Budget
Preis & Budget für Tschechischer Rauhbart
Der Anschaffungspreis variiert je nach Linie, dem Ruf der Zucht, den Gesundheitsgarantien, der Bestimmung für Jagd oder als Begleithund und der Seltenheit der Würfe. Außerdem muss man die Kosten für Ausstattung, tierärztliche Vorsorge, Futter und Aktivitäten einplanen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Barbu Tchèque ist insgesamt robust und widerstandsfähig. Seine dichte Unterwolle schützt ihn gut vor Kälte und Feuchtigkeit, aber seine Hängeohren erfordern eine strenge Überwachung, um das Risiko einer Otitis zu begrenzen. Regelmäßige Aktivität, eine angepasste Ernährung und eine vorbeugende tierärztliche Betreuung tragen zur Erhaltung seiner Kondition bei.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung muss die Bedürfnisse eines athletischen Hundes decken, ohne Übergewicht zu begünstigen. Die Ration hängt vom Gewicht, vom Alter, von der Intensität der Arbeit, vom Körperzustand, von der Kastration und von der Energiedichte des Futters ab.
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Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse ist auch unter den Namen Tschechischer Vorstehhund-Griffon und Cesky Fousek bekannt. Das Referenzblatt erwähnt ebenfalls den Namen Slowakischer Drahthaar-Vorstehhund. Von der FCI unter der Nummer 245 anerkannt, gehört sie zur Gruppe 7 der Vorstehhunde und wurde nach dem Ersten Weltkrieg von einer kleinen Anzahl von Züchtern vor dem Aussterben gerettet.




