Ursprung
Woher kommt er?
Deutsche Ursprungsrasse, der Pudelpointer wurde im 19. Jahrhundert aus Kreuzungen zwischen Pudeln und verschiedenen Pointern entwickelt, mit dem Ziel, einen vielseitigen Vorstehhund zu erhalten, leistungsfähig in unterschiedlichem Gelände und fähig, sowohl in der Ebene als auch im Wald oder in Feuchtgebieten zu arbeiten. Die Rasse wurde einer kontinuierlichen Selektion unterzogen, insbesondere um bestimmte Defekte wie Hüftdysplasie und Epilepsie zu begrenzen. Sie wurde 1959 von der FCI endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Pudelpointer ist ein mittelgroßer Hund, von solider und eher schwerer Konstruktion, in ein Rechteck einschreibbar. Sein Rücken ist kurz und fest, seine Brust geräumig und gut herabreichend, und sein Gesamtbild vermittelt einen Eindruck von funktioneller Kraft ohne übermäßige Schwere. Der Kopf ist gut proportioniert, mit einem breiten und flachen Schädel, einem ausgeprägten Stop, ausdrucksvollen dunkelbernsteinfarbenen Augen und hoch angesetzten Ohren. Das Haar ist mittellang, hart, dicht und gut am Körper anliegend, mit einer dichten Unterwolle, einem Bart und einem Schopf auf dem Kopf. Das Haarkleid ist im Allgemeinen braun, laubfarben oder schwarz, mit manchmal kleinen weißen Abzeichen, die toleriert werden.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Pudelpointer ist ein vielseitiger Jagdhund, entschlossen und mutig bei der Arbeit, aber von einem insgesamt ausgeglichenen Temperament im Alltag. Er zeigt sich angenehm im Zusammenleben, seinem Herrchen nah, ohne übermäßig demonstrativ zu sein, und bewahrt eine gute Charakterstabilität. Sein Jagdinstinkt bleibt ausgeprägt, was ihn zu einem ernsthaften, willigen und von Natur aus auf Aktivität ausgerichteten Begleiter macht.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag bewegt sich der Pudelpointer gerne, erkundet und arbeitet. Er schätzt lange Ausflüge, natürliche Umgebungen und Aktivitäten, die seinen Geruchssinn, seine Ausdauer und seine Konzentration beanspruchen. Obwohl er sich zu Hause nach der Anstrengung ruhig zeigen kann, verträgt er ein zu sesshaftes Leben schlecht. Er bevorzugt eindeutig große Freiräume gegenüber einem strikt städtischen Leben und gedeiht besser bei aktiven Haltern.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Pudelpointers muss früh beginnen, insbesondere der Rückruf, angesichts seines Jagdinstinkts. Er reagiert besser auf eine feste, konsequente und faire Führung, die auf Ermutigungen und Belohnungen statt auf Brutalität basiert. Seine Sensibilität und relative Unabhängigkeit erfordern einen engagierten, geduldigen und beständigen Hundeführer, der in der Lage ist, seine Fähigkeiten zu lenken, ohne seinen Schwung zu brechen.
Budget
Preis & Budget für Pudelpointer
Der Pudelpointer ist eine eher seltene Rasse, die oft wegen ihrer Jagdfähigkeiten und ihrer Vielseitigkeit gesucht wird. Sein Preis hängt vor allem von der Seltenheit der Würfe, der Seriosität der Selektion und der Arbeit ab, die der Züchter in Gesundheit und funktionelle Eigenschaften investiert.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Pudelpointer ist insgesamt ein robuster Hund, mit einer soliden Gesundheit ausgestattet und gut gerüstet, um sich bei kaltem oder feuchtem Wetter zu bewegen. Wie bei vielen mittelgroßen Arbeitsrassen verdienen jedoch einige erbliche oder funktionelle Erkrankungen eine regelmäßige Überwachung, insbesondere in Bezug auf Gelenke, Neurologie und Ohren.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Pudelpointer benötigt eine hochwertige, ausgewogene Ernährung, die an sein Alter, seine Größe, sein Aktivitätsniveau und seine Lebensweise angepasst ist. Als aktiver Hund profitiert er von einer gut abgestimmten Ration, die ausreicht, um die Ausdauer zu unterstützen, ohne Übergewicht zu begünstigen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Name Pudelpointer erinnert direkt an seine Ursprünge, zwischen dem Pudel, auf Deutsch Pudel genannt, und dem Pointer. Diese Rasse wurde konzipiert, um Eigenschaften des Apportierens, der Nase, des Vorstehens und der Leichtigkeit auf unterschiedlichen Geländen zu vereinen, einschließlich feuchter. Sie bleibt heute vor allem für ihre Arbeitsanlagen geschätzt und ist außerhalb spezialisierter jagdlichen Kreise relativ selten.




