Ursprung
Woher kommt er?
Der Russische Schwarze Terrier wurde in Russland nach dem Zweiten Weltkrieg aus selektiven Kreuzungen entwickelt, an denen insbesondere der Riesenschnauzer, der Rottweiler, der Airedale Terrier und der Neufundländer beteiligt waren. Militärspezialisten suchten damals einen großen, vielseitigen, robusten Hund, der in der Lage war, unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen zu arbeiten. Zunächst von der FCI unter den Terriern eingestuft, wurde er anschließend aufgrund seiner Typnähe zu den Schnauzern der Gruppe 2 zugeordnet und dann 1983 endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Russische Schwarze Terrier ist ein großer, robuster, widerstandsfähiger und athletischer Hund, mit einer Silhouette, die leicht länger als hoch ist. Sein Knochenbau ist imposant, seine Muskulatur kräftig und sein Gesamtbild vermittelt einen Eindruck von kontrollierter Kraft. Der Kopf ist lang und kräftig, die Augen sind dunkel, die Ohren dreieckig und hängend, und das Fell ist rau, dick, leicht gewellt, mit dichter Unterwolle. Das Haarkleid ist schwarz, manchmal mit einer sehr kleinen Anzahl grauer Haare durchsetzt.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Russische Schwarze Terrier ist ein würdevoller, ausgeglichener und selbstsicherer Hund. Beschützend, wenn die Situation es erfordert, findet er schnell zu seiner Ruhe zurück, sobald die Gefahr vorüber ist. Seiner Familie verbunden, zuverlässig und stabil im täglichen Lebensumfeld, verbindet er eine echte abschreckende Präsenz mit einem im Allgemeinen kontrollierten Temperament.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser Hund schätzt die Nähe seines Herrchens und verträgt ein zu inaktives oder zu isoliertes Leben schlecht. Zu Hause weiß er sich an die Familienroutine anzupassen, aber er braucht Platz, regelmäßige Ausgänge und regelmäßige Interaktionen, um sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Sein Wachinstinkt ist ausgeprägt und er beobachtet gern seine Umgebung, bevor er handelt.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Russischen Schwarzen Terriers muss früh beginnen und fest, konsequent und gerecht bleiben, ohne Machtkampf. Seine Intelligenz und seine Aufnahmefähigkeit erleichtern das Lernen, aber seine willensstarke Seite verlangt einen ruhigen, beständigen Hundeführer, der in der Lage ist, einen klaren Rahmen zu setzen. Eine ernsthafte Sozialisierung ist wichtig, um seine natürliche Wachsamkeit zu kanalisieren.
Budget
Preis & Budget für Russischer Schwarzer Terrier
Der Kaufpreis variiert je nach Herkunft der Linie, dem Ruf der Zucht, den Gesundheitstests und der Qualität der angebotenen Betreuung. Für diese noch relativ seltene Rasse erklärt sich die Preisspanne oft durch die Seriosität der Selektion und der Sozialisierung.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Robust und widerstandsfähig bleibt der Russische Schwarze Terrier eine große Rasse, die während seines gesamten Lebens eine aufmerksame Gesundheitsüberwachung verdient. Wie viele kräftige und schwere Hunde kann er bestimmte osteoartikuläre und okuläre Prädispositionen aufweisen, die es lohnt, bereits in jungen Jahren zu überwachen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Russische Schwarze Terrier benötigt eine vollständige und gut verdauliche Ernährung, die an seine große Statur, seine Muskelmasse und sein Aktivitätsniveau angepasst ist. Die Qualität der Ration zählt ebenso sehr wie ihre Menge, besonders während des Wachstums und beim aktiven erwachsenen Hund.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Russische Schwarze Terrier ist manchmal unter den Namen Black Russian Terrier und Tchiorny Terrier bekannt. Trotz seines Namens ähnelt er morphologisch und funktionell eher dem Schnauzer-Typ als dem Terrier. Seine Entwicklung in Russland entsprach einem sehr präzisen utilitaristischen Ziel: einen großen, ausdauernden, vielseitigen und widerstandsfähigen Diensthund zu erhalten.




