Ursprung
Woher kommt er?
Der Berger du massif du Karst ist eine alte Rasse, die bereits im XVII. Jahrhundert vom Baron Janez Vajkart Valvasor in seinem 1689 erschienenen Werk "Die Ehre des Herzogtums Krain" erwähnt wurde. Er soll die Illyrer im Zuge ihrer Wanderungen durch Istrien und Dalmatien begleitet haben, bevor er sich in der Region des Karstgebirges niederließ, die heute in Slowenien liegt. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte ihn zunächst am 2. Juni 1939 unter dem Namen Berger d'Illyrie an, dann endgültig dreißig Jahre später unter dem Namen Berger du Karst.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Berger du massif du Karst ist ein kräftiger, robuster und harmonisch gebauter molossoider Hund, ausgestattet mit einem starken Knochenbau und einer entwickelten Muskulatur. Sein ziemlich großer Kopf verjüngt sich zur Nase hin, mit einem mäßigen Stop, dicken Lefzen und einer dunklen Maske. Seine mandelförmigen Augen reichen von kastanienbraun bis dunkelbraun und seine V-förmigen Ohren hängen flach an den Wangen an. Sein Körper von mittlerer Länge zeigt einen geraden, breiten und muskulösen Rücken, eine entwickelte Brust und eine leicht geneigte Kruppe. Seine an der Basis dicke, säbelförmige und mit langen Haaren besetzte Rute bleibt in Ruhe tief getragen. Sein eisengraues, etwa 10 cm langes, glattes und sehr dichtes Haar liegt auf einer reichlichen Unterwolle auf und bildet eine ausgeprägte Mähne um den Hals; der Bauch und die Gliedmaßen sind heller.
Charakter
Temperament und Charakter
Mutig, wachsam und selbstsicher ist der Berger du massif du Karst ein natürlicher Wächter, der sich Fremden gegenüber misstrauisch zeigt, ohne unnötig bissig zu sein. Sehr an seinen Besitzer und seinen Familienkreis gebunden, ist er angenehm, eher folgsam und bewahrt eine echte Autonomie sowie ausgeprägte Instinkte als Hütehund. Sein ausgeprägter Charakter erfordert eine konsequente und respektvolle Beziehung.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser Hund gedeiht in großen Freiräumen, in denen er aktiv bleiben und sein Revier überwachen kann. Er braucht lange tägliche Ausläufe, sinnvolle Beschäftigungen und einen solide eingezäunten Garten. Das Leben in einer Wohnung bekommt ihm schlecht, auch wenn regelmäßige Spaziergänge angeboten werden. Eine frühe Sozialisierung fördert gute Beziehungen zu Kindern, Artgenossen und anderen Tieren.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent, relativ gehorsam und bestrebt, seinem Herrchen zu gefallen, lernt der Berger du massif du Karst schnell. Sein unabhängiges und selbstbewusstes Temperament erfordert jedoch eine frühe, feste, konsequente und gewaltfreie Erziehung. Der Rückruf, das Gehen an der Leine, das Management des Territoriums und der Empfang von Besuchern müssen schon in jungen Jahren geübt werden, parallel zu einer reichhaltigen und schrittweisen Sozialisierung.
Budget
Preis & Budget für Karst-Schäferhund
Selten in Frankreich kann der Berger du massif du Karst je nach Verfügbarkeit der Würfe, dem Stammbaum, den Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und den Kosten im Zusammenhang mit einer möglichen Einfuhr aus Slowenien oder einem Nachbarland unterschiedliche Anschaffungskosten aufweisen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Rustikal, robust und widerstandsfähig, erfreut sich der Berger du massif du Karst in der Regel einer soliden Gesundheit. Sein doppeltes Haarkleid bietet ihm einen guten Schutz gegen Unwetter und es wird keine besondere schwerwiegende pathologische Veranlagung für die Rasse gemeldet. Wie bei jedem großen Hund verdienen dennoch Wachstum, Gelenke und Gewicht eine regelmäßige Überwachung.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Seine Ernährung muss seine Muskulatur und sein Aktivitätsniveau unterstützen und gleichzeitig eine Gewichtszunahme vermeiden. Die Bedürfnisse variieren stark je nach Alter, Geschlecht, Jahreszeit, Bewegung und Lebensweise; die Ration muss daher eher an den Körperzustand als allein an die Größe angepasst werden.
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Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse ist auch unter den Namen Berger du Karst, Kraski Ovcar und Karst Shepherd bekannt. Als alter Schäferhund aus der slowenischen Karstregion wird sie heute wegen ihrer doppelten Eignung zum Treiben und zum Schutz der Herden geschätzt. Ihre üppige Halskrause und ihr eisengraues Fell tragen stark zu ihrem charakteristischen Erscheinungsbild bei.




