Ursprung
Woher kommt er?
Der Boxer stammt direkt vom Bullenbeisser, oder Bullenhund aus Brabant, ab, der früher eingesetzt wurde, um das von den Laufhunden verfolgte Wild festzuhalten. Seine Zucht begünstigte eine breite Schnauze und eine aufgeworfene Nase. Die Entwicklung des modernen Boxers beginnt Ende des XIX. Jahrhunderts in Deutschland um Alt's Flora, dann um Lechner's Box und dessen Tochter Schecken. Der Rasseclub wird 1895 in München gegründet und legt den ersten Standard fest. Der erste Boxer wird 1904 in das Zuchtbuch eingetragen. Die Rasse, auch Deutscher Boxer genannt, trägt die FCI-Nummer 144 und ist seit 1955 von der FCI anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Boxer besitzt einen kräftigen, quadratischen und athletischen Körperbau, ohne Schwerfälligkeit. Sein massiger Rumpf ruht auf robusten und geraden Gliedmaßen, mit ausgeprägtem Widerrist, einem kurzen Rücken und einer breiten und muskulösen Lende. Sein gut proportionierter Kopf zeigt einen schmalen Schädel von kubischem Aussehen und einen breiten und kräftigen Fang. Seine dunkelbraunen Augen drücken Aufmerksamkeit und Intelligenz aus. Seine hoch angesetzten Ohren fallen nach vorn mit einer leichten Falte. Seine Rute, von normaler Länge, wird natürlich getragen. Sein Haarkleid ist falbfarben oder gestromt, mit höchstens einem Drittel Weiß.
Charakter
Temperament und Charakter
Selbstsicher, ruhig und ausgeglichen ist der Boxer seinem Herrchen gegenüber äußerst loyal. Anhänglich, beschützend und sehr verspielt mit Kindern zeigt er sich gegenüber Personen, die nicht zu seinem Umfeld gehören, misstrauischer. Mutig und entschlossen, wenn er seine Familie verteidigt, bleibt er intelligent und bemüht, zu gefallen.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Boxer sucht den Komfort im Haus und die Nähe zu seinen Besitzern, aber er braucht regelmäßige Ausgänge, lange Spaziergänge und tägliche Spiele, um seine Energie abzubauen. Er nimmt gerne an den Familienaktivitäten teil und kann Hundesport betreiben. Ein Haus mit einem Außenbereich passt besonders gut zu ihm, auch wenn das Leben in einer Wohnung möglich bleibt, wenn seine Aktivitätsbedürfnisse wirklich erfüllt werden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung und die Sozialisierung müssen bereits im jüngsten Alter beginnen. Eine Methode, die auf positiver Verstärkung, Belohnungen und Ermutigungen basiert und mit festen und konsequenten Regeln verbunden ist, fördert das Erlernen von Gehorsam und Grundkommandos. Seine Intelligenz und sein Wunsch zu gefallen erleichtern seine Erziehung, auch wenn eine professionelle Begleitung für wenig erfahrene Besitzer nützlich sein kann.
Budget
Preis & Budget für Boxer
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie, Pedigree, durchgeführten Gesundheitsuntersuchungen, Übereinstimmung mit dem Standard und der Bestimmung des Welpen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Boxer weist mehrere Prädispositionen auf, die eine aufmerksame tierärztliche Betreuung rechtfertigen. Sein kurzer Nasenrücken kann Atembeschwerden begünstigen, besonders bei großer Hitze. Die Rasse kann auch von Herz-, Gelenk-, neurologischen, endokrinen, Augen- und Verdauungserkrankungen betroffen sein.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Boxer kann eine vollständige und ausgewogene Ernährung auf Basis von hochwertigem Trockenfutter erhalten, angepasst an sein Alter, seine Größe, seine Aktivität und seinen Gesundheitszustand.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Brandy, ein 2002 verstorbener Boxer, hielt den Weltrekord für die längste Zunge, gemessen mit 43 cm. Boss erhielt 2010 die Palm Dog für seine Rolle im Film Tamara Drewe. Ein Wurf umfasst in der Regel 6 bis 10 Welpen.




