Ursprung
Woher kommt er?
Der Shikoku stammt von mittelgroßen Hunden ab, die im alten Japan vorkamen. Er wurde als Jagdhund ausgewählt, insbesondere für die Wildschweinjagd, in den Bergregionen der Präfektur Kochi. Historisch existierten drei regionale Linien, Awa, Hongawa und Hata, und der heutige Typ bewahrt vor allem das Erbe des Hongawa. Als emblematische Rasse in Japan wurde der Shikoku 1937 als nationales Kulturerbe eingestuft und 1982 endgültig von der FCI anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Shikoku ist ein mittelgroßer Hund, harmonisch und gut proportioniert, mit einem kompakten Knochenbau ohne Schwere und einer entwickelten Muskulatur. Sein dreieckiger Kopf passt zu kleinen, aufrecht stehenden und spitzen Ohren, dunkelbraunen, fast dreieckigen Augen und einer schwarzen Nase. Das Deckhaar ist hart und gerade, gestützt von einer dichten Unterwolle, am Schwanz länger, der hoch getragen und gut eingerollt ist. Zu den zugelassenen Fellfarben gehören Sesam, Rot, Schwarz und Hellbraun.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Shikoku zeigt ein ausgeglichenes, wachsames und unabhängiges Temperament, typisch für japanische Urhunde. Er ist anhänglich, ohne ein Klette zu sein, oft zurückhaltend gegenüber Fremden und fühlt sich wohler mit einer Vertrauensbeziehung, die sich über die Zeit aufbaut. In Aktion zeigt er viel Entschlossenheit, Ausdauer und Lebhaftigkeit.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Sehr aktiv, braucht der Shikoku tägliche Bewegung und abwechslungsreiche Beschäftigungen, um ausgeglichen zu bleiben. Fehlen ihm körperliche und geistige Auslastung, kann er sich langweilen und störende Verhaltensweisen entwickeln. Sein Jagdinstinkt ist weiterhin vorhanden, was besondere Wachsamkeit im Freien und bei Begegnungen mit kleinen Tieren erfordert.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Shikoku muss früh beginnen, mit einer breiten und schrittweisen Sozialisierung. Diese Rasse reagiert besser auf eine konsequente, feste und ruhige Führung als auf Zwang, der die Beziehung schnell beschädigt. Rückruf, Selbstkontrolle und Lebensgewohnheiten müssen von klein auf trainiert werden, da seine natürliche Unabhängigkeit den Gehorsam erschweren kann, wenn der Rahmen an Beständigkeit fehlt.
Budget
Preis & Budget für Shikoku
Der Shikoku bleibt eine seltene Rasse, was seinen Kaufpreis und die Verfügbarkeit von Welpen stark beeinflusst. Der Preis hängt vor allem von der Qualität der Zucht, der Seriosität der Selektion, dem Stammbaum und den Gesundheitstests ab, die bei den Zuchttieren durchgeführt werden.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Shikoku ist insgesamt ein robuster Hund, gut durch sein doppeltes Fell geschützt und in der Lage, Kälte und Feuchtigkeit gut zu vertragen. Seine allgemeine Gesundheit ist gut, aber wie viele mittelgroße bis aktive Rassen verdient er eine aufmerksame Überwachung des Bewegungsapparats und ein strenges Management seines Gewichts und seiner Aktivität.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Shikoku benötigt eine vollständige, ausgewogene und hochwertige Ernährung, die an sein Alter, seinen körperlichen Energieverbrauch und sein mittleres Format angepasst ist. Ein sehr aktiver Hund hat nicht die gleichen Bedürfnisse wie ein ruhigeres oder sterilisiertes Tier, daher ist es sinnvoll, die Ration von Fall zu Fall anzupassen.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Shikoku ist auch unter den Namen Shikoku Ken und Kochi Ken bekannt. Seine kulturelle Bedeutung in Japan ist bemerkenswert, da er zu den Rassen gehört, die als nationales Kulturerbe gelten. Historisch für die Jagd in bergigem Gelände geschätzt, bleibt er heute einer der authentischsten Vertreter der japanischen Hunde vom primitiven Typ.




