Ursprung
Woher kommt er?
Der Akita Inu ist eine japanische Rasse, die aus der Provinz Akita stammt. Bereits im 17. Jahrhundert wurden seine Vorfahren, Akita Matagis genannt, für die Jagd auf Großwild und für Kämpfe eingesetzt. Im 19. Jahrhundert erlebte die Rasse Kreuzungen mit dem Tosa und dem Mastiff, bevor sie schrittweise wiederhergestellt wurde. Nach dem Verbot der Kämpfe im Jahr 1908 ermöglichte eine Zuchtarbeit, seinen Typ zu bewahren. Als historisches Monument in Japan im Jahr 1931 bezeichnet, wäre der Akita Inu während des Zweiten Weltkriegs beinahe verschwunden, bevor er von leidenschaftlichen Züchtern gerettet wurde. Die FCI erkannte die Rasse 1964 an.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Akita Inu ist ein großer Hund vom Spitz-Typ, robust, kompakt und gut proportioniert. Sein Körper ist kräftig, mit ausgeprägter Muskulatur, einem geraden und festen Rücken und einer dicken Rute, die eingerollt über dem Rücken getragen wird. Sein breiter Kopf, seine kleinen dreieckigen Ohren, die nach vorn aufgerichtet sind, und seine dunklen mandelförmigen Augen verleihen ihm einen Ausdruck, der zugleich ruhig und wachsam ist. Sein Deckhaar ist ziemlich kurz und hart, mit einer dichten Unterwolle, die ihn gut vor Kälte und Unwetter schützt.
Charakter
Temperament und Charakter
Ruhig, sehr an seinen Familienkreis gebunden und von Natur aus würdevoll, zeigt sich der Akita Inu seinen Angehörigen gegenüber anhänglich, bleibt dabei jedoch Fremden gegenüber misstrauisch. Sein unabhängiges Temperament und sein starker Charakter verlangen einen konsequenten Halter. Gut sozialisiert, weiß er sich geduldig mit Kindern zu zeigen, aber er ist nicht immer spontan mit anderen Tieren.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag ist der Akita Inu ein ruhiger, diskreter und relativ wenig bellender Hund. Er kann sowohl im Haus als auch in einer Wohnung leben, wenn seine Ausgänge regelmäßig sind und wenn sein Bedürfnis nach Stabilität respektiert wird. Er beobachtet gern seine Umgebung, bleibt in der Nähe seiner Familie und wechselt zwischen ruhigen Momenten und moderaten Spaziergängen.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Der Akita Inu braucht eine frühe, konsequente, faire und konstante Erziehung. Seine Intelligenz ist real, aber seine Unabhängigkeit kann ihn weniger kooperativ machen als einen von Natur aus sehr gehorsamen Hund. Die Vertrauensbeziehung zu seinem Herrchen ist wesentlich, ebenso wie eine sorgfältige Sozialisierung von klein auf, um Misstrauen und Spannungen mit seinen Artgenossen zu begrenzen.
Budget
Preis & Budget für Akita Inu
Der Preis eines Akita Inu variiert vor allem je nach Qualität der Linie, dem Ruf der Zucht, den durchgeführten Gesundheitstests und der Übereinstimmung mit dem Standard. Ein gut ausgewählter Welpe stellt eine wichtige Anfangsinvestition dar, die in der Regel mit der für die Rasse erforderlichen Zuchtarbeit übereinstimmt.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Akita Inu ist insgesamt eine robuste Rasse, die in der Lage ist, unterschiedliche klimatische Bedingungen gut zu vertragen, insbesondere Kälte. Wie viele selektierte Rassen weist er jedoch einige erbliche Veranlagungen auf, die eine aufmerksame tierärztliche Betreuung und eine strenge Auswahl der Zucht rechtfertigen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Akita Inu kann sich bei der Ernährung wählerisch zeigen und verträgt manchmal bestimmte getreidereiche Rezepturen schlecht. Seine Ernährung muss von guter Qualität bleiben, leicht verdaulich und an sein Alter, seine Größe und sein Aktivitätsniveau angepasst.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Akita Inu ist weltweit mit Hachiko verbunden, einem Hund, der in Japan zum Symbol der Treue wurde, weil er jahrelang jeden Tag an der Station Shibuya auf seinen verschwundenen Herrn wartete. Seine Geschichte inspirierte mehrere Werke, eine in Tokio berühmt gewordene Statue und eine Verfilmung.




