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Der Kishu: Charakter, Preis, Gesundheit und Züchter

Japan

Ein schlichter, treuer und ausdauernder japanischer Hund, der seinem Herrchen verbunden ist.

GrößeMittelLebenserwartung11–13 JahreBudget≈ 107 €/MonatKätzchen2.500–3.000 €
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Die richtige Wahl?

Passt er zu Ihnen?

Familie & KinderGut
Tägliche Aktivität erforderlichHoch
WohnungshaltungZiemlich gut
Erster HalterZiemlich gut
Andere TiereGut
AlleinbleibenGut
WachinstinktZiemlich gut

Stärken & Schwächen

  • Loyal : Er baut eine starke Bindung zu seinem Herrchen auf und zeigt sich im Alltag treu.
  • Robust : Seine kompakte und ausdauernde Konstitution ermöglicht es ihm, ein aktives Leben gut mitzumachen.
  • Ruhig im Haus : Wenn er sich ausreichend ausgetobt hat, kann er ruhig bleiben und ist angenehm im Zusammenleben.
  • Jagdinstinkt : Sein Erbe als Jagdhund erfordert eine ernsthafte Sozialisierung und ein konsequentes Management im Freien.
  • Nicht ideal für Anfänger : Seine Unabhängigkeit und seine Sensibilität erfordern eine konsequente und regelmäßige Erziehung.
  • Starker Fellwechsel : Er verliert deutlich zweimal im Jahr sein Fell und benötigt dann tägliches Bürsten.

Für wen?

Ideal für

  • Ruhiger und konsequenter Halter : Der Kishu reagiert gut auf eine stabile, sanfte und zugleich konsequente Führung.
  • Aktiver Haushalt : Er eignet sich für Personen, die mehrere tägliche Ausgänge gewährleisten können.
  • Haus mit eingezäuntem Garten : Ein gesicherter Außenbereich entspricht gut seinem Bewegungsbedürfnis.

Nicht empfohlen für

  • Sehr abwesende Personen : Er verträgt einen Alltag mit wenig Interaktionen und Aktivitäten schlecht.
  • Sesshafte : Dieser Hund braucht regelmäßige Bewegung, um ausgeglichen zu bleiben.
  • Anfänger ohne Begleitung : Seine Erziehung und Sozialisierung erfordern Beständigkeit und ein Mindestmaß an Verständnis für den Hund.

Porträt

Wie sieht er aus?

1,75 mMensch
49 cmKishu
Widerristhöhe
43–55 cm
Gewicht
19–25 kg
Fell
Kurz, gerade, mit dichtem Unterfell
Ursprung
Japan
Pflege
Einfache Pflege

Fotos & Videos

Entdecken Sie den Kishu in Bildern und Videos: Fellfarben, Größen und rassetypische Ausdrücke.

Ursprung

Woher kommt er?

Der Kishu stammt aus den Bergregionen von Kishu, die sich über die Präfekturen Wakayama und Mie in Japan erstrecken. Als ehemaliger Jagdhund für die Hirschjagd wurde er anschließend vor allem für die Wildschweinjagd selektiert. Die Rasse wurde 1934 zum Naturdenkmal erklärt und am 1. Februar 1982 von der Fédération Cynologique Internationale endgültig anerkannt.

Aussehen

Wie sieht er aus?

Der Kishu ist ein mittelgroßer Hund, robust, kompakt und gut proportioniert. Sein Kopf ist eher quadratisch geformt, mit einer breiten Stirn, einem kräftigen Fang und starken Kiefern. Seine kleinen dreieckigen Ohren sind gut aufgerichtet und leicht nach vorne geneigt. Seine hoch angesetzte Rute wird sichelförmig oder eingerollt getragen. Das Fell ist kurz, gerade und rau, mit einer weichen und dichten Unterwolle. Das Haarkleid kann weiß, sesamfarben oder rot sein.

Charakter

Temperament und Charakter

Der Kishu ist ein wachsamer, energischer, folgsamer und zugleich ruhiger Hund. Ausdauernd, treu und loyal entwickelt er eine starke Bindung zu seinem Herrchen. Sein nüchterner und aufmerksamer Charakter macht ihn zu einem angenehmen Begleiter, doch sein Wesen als Jagdhund bewahrt ihm eine gewisse Unabhängigkeit und einen ausgeprägten Instinkt.

Verspielt

Zusammenleben

Zusammenleben mit Kindern und Tieren

Im Alltag zeigt sich der Kishu in Innenräumen ruhig, wenn er ausreichend ausgelastet ist, aber er bleibt ein aktiver Hund, der regelmäßige Ausgänge braucht. Er kann in einer Wohnung mit 3 bis 4 Spaziergängen pro Tag leben, auch wenn er deutlich bevorzugt, über einen eingezäunten Außenbereich zu verfügen. Er schätzt Routine, körperliche Aktivität und ein stabiles Umfeld.

Erziehung

Erziehung und Sozialisierung

Die Erziehung des Kishu muss früh beginnen, mit einem zugleich sanften, konsequenten und festen Ansatz, ohne Machtkampf. Seine Sensibilität und seine Unabhängigkeit erfordern einen ruhigen Halter, der in der Lage ist, klare Orientierungspunkte zu setzen und die Sozialisierung schon im jüngsten Alter zu erarbeiten. Regelmäßigkeit bringt bessere Ergebnisse als Zwang.

Budget

Preis & Budget für Kishu

Der Kishu bleibt eine seltene Rasse, deren Kaufpreis vor allem die Seltenheit der Würfe, die Auswahl der Zuchttiere und die Seriosität der Zucht widerspiegelt. Es ist wichtig, eine Zucht zu bevorzugen, die in Bezug auf Gesundheit, Charakter und Sozialisierung transparent ist.

Kosten im Detail ansehen

Gesundheit

Gesundheit auf einen Blick

Der Kishu ist insgesamt ein robuster und widerstandsfähiger Hund, wenn er von einer guten Lebenshygiene, einer angepassten Ernährung und regelmäßiger Aktivität profitiert. Sein Gesundheitsprofil ist für eine Rasse dieser Größe eher günstig, aber eine normale tierärztliche Betreuung bleibt wichtig.

Vorsorge & wichtige Hinweise

Ernährung

Richtig füttern

Der Kishu benötigt eine vollständige und leicht verdauliche Ernährung, angepasst an sein Alter, sein Gewicht und sein Aktivitätsniveau. Die Qualität der Zutaten und die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten zählen mehr als eine reichliche Ration.

Unsere Ernährungstipps

Wussten Sie schon?

Anekdoten und Beliebtheit

Der Kishu gehört zu den traditionellen japanischen Rassen vom Spitz-Typ. Seine edle Silhouette, sein eleganter Ausdruck und seine Geschichte als Gebirgsjagdhund machen ihn zu einer Rasse, die zugleich robust und raffiniert ist. Einfarbige Fellfarben wurden ab den 1930er Jahren bevorzugt, was rote oder sesamfarbene Exemplare seltener gemacht hat.

FAQ

Häufige Fragen zu Kishu

Alles, was sich zukünftige Adoptierende vor dem Einzug des Begleiters fragen.

Ja, er kann sich an das Leben in einer Wohnung anpassen, wenn er 3 bis 4 Mal pro Tag ausgeführt wird und ausreichend körperlich ausgelastet ist, aber im Allgemeinen bevorzugt er einen eingezäunten Außenbereich.

Seine Erziehung ist mit einem ruhigen, konsequenten und geduldigen Halter gut machbar, aber seine Unabhängigkeit als Jagdhund macht ihn eher zu einer Rasse für Personen, die bereits ein wenig mit Hunden vertraut sind.

Ja, der Fellwechsel ist zweimal im Jahr ausgeprägt. Ein wöchentliches Bürsten reicht den Rest der Zeit aus, aber während der Fellwechselzeiten wird es idealerweise täglich.

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