Ursprung
Woher kommt er?
Abstammend von den alten Hunden des Kaukasus, wurde der Kaukasische Schäferhund traditionell in Russland und in den benachbarten Regionen eingesetzt, um die Herden zu treiben und zu schützen, die Behausungen zu bewachen und die Familien zu verteidigen. Seine Kraft, seine Ausdauer und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber schwierigen Klimabedingungen haben es ihm ermöglicht, sich in diesen Funktionen durchzusetzen. Die organisierte Selektion der Rasse begann in der ehemaligen UdSSR in den 1920er Jahren. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte ihn 1984 unter der Nummer 328, in der Gruppe 2, an, und sein Standard wurde 1985 festgelegt. Die Rasse bleibt in Frankreich relativ selten.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Kaukasische Schäferhund ist ein riesiger, robuster und massiger Hund, aber harmonisch gebaut. Sein breiter, muskulöser und gut proportionierter Körper fügt sich in ein Rechteck ein, mit geradem Rücken, kurzer Lende und hoher Brust. Sein großer und massiver Kopf trägt hängende dreieckige Ohren und ovale braune Augen, schräg angeordnet. Die hoch angesetzte Rute wird bei Aktivität über der Rückenlinie getragen. Drei Typen werden beschrieben: Gebirge, langhaarig mit Mähne und Fransen, Steppe, schlanker und ohne Mähne, und intermediär. Das am weitesten verbreitete Haar ist gerade, lang und grob, mit sehr stark entwickelter Unterwolle. Das Haarkleid kann einfarbig, gescheckt oder gefleckt sein, insbesondere grau, rot, strohfarben, rotbraun oder weiß.
Charakter
Temperament und Charakter
Ausgeglichen, mutig und sehr beschützend ist der Kaukasische Schäferhund von Natur aus für Bewachung und Verteidigung begabt. Er zeigt sich loyal und seinem Herrchen tief verbunden, bleibt dabei jedoch unabhängig, wachsam und misstrauisch gegenüber Unbekannten. Ruhig und maßvoll in seinem Zuhause, wenn er richtig sozialisiert und erzogen ist, besitzt er dennoch eine Kraft und Reaktionsfähigkeit, die eine verantwortungsvolle Führung erfordern.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser Hund beobachtet aufmerksam seine Umgebung und reagiert schnell, wenn er sein Territorium oder seine Familie als bedroht einschätzt. Er schätzt ein ruhiges Leben in einem großen und sicheren Raum, vorzugsweise ländlich oder in den Bergen. Ohne ein Ausdauersportler zu sein, braucht er lange tägliche Spaziergänge und regelmäßige Aktivitäten, um sein Gleichgewicht zu bewahren und die Gewichtszunahme zu begrenzen. Das Stadtleben und die Wohnung sind für ihn wenig geeignet.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung muss sehr früh beginnen und Festigkeit, Konsequenz, Ruhe und positive Methoden miteinander verbinden. Die Sozialisierung ist von entscheidender Bedeutung: Der Welpe muss nach und nach Menschen, Tieren und unterschiedlichen Umgebungen begegnen, um sein natürliches Misstrauen zu mäßigen. Seine Unabhängigkeit, sein Verteidigungsinstinkt und seine Kraft machen diese Rasse für Neulinge wenig geeignet. Ein erfahrener Halter muss ohne Brutalität konsequente Regeln aufstellen und vorrangig den Rückruf, das Gehen an der Leine, die Akzeptanz von Manipulationen und die Kontrolle gegenüber Besuchern trainieren.
Budget
Preis & Budget für Kaukasischer Schäferhund
Der Anschaffungspreis variiert je nach Ruf der Zucht, Qualität der Linie, Gesundheitsuntersuchungen, Übereinstimmung mit dem Standard, Sozialisierung des Welpen und seiner Bestimmung. Die relative Seltenheit der Rasse in Frankreich kann ebenfalls das Angebot begrenzen und die Reisekosten erhöhen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Kaukasische Schäferhund ist insgesamt robust und sein dichtes Fell schützt ihn wirksam vor Temperaturschwankungen. Seine sehr große Größe erfordert jedoch eine aufmerksame Überwachung des Bewegungsapparats, des Herzens, des Gewichts und des Risikos einer Magen-Dilatation-Torsion. Regelmäßige Vorsorge und eine an Riesenhunde angepasste tierärztliche Betreuung tragen dazu bei, seine Mobilität und seine Lebensqualität zu erhalten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung muss den Bedürfnissen eines Riesenhundes entsprechen und gleichzeitig die Energiezufuhr strikt kontrollieren. Während des Wachstums ist das Gleichgewicht zwischen Proteinen, Mineralstoffen und Kalorien entscheidend, um die Entwicklung zu unterstützen, ohne die Gewichtszunahme übermäßig zu beschleunigen. Im Erwachsenenalter hängt die Ration vor allem vom tatsächlichen Gewicht, vom Körperzustand und vom Aktivitätsniveau ab.
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Anekdoten und Beliebtheit
Auch Kaukasischer Schäferhund oder Kavkazkaïa Ovtcharka genannt, hat dieser Molosser lange Zeit Herden, Behausungen und Familien in den kaukasischen Regionen geschützt. Seine organisierte Zucht begann in der ehemaligen UdSSR in den 1920er Jahren. Ein Wurf umfasst in der Regel zwischen 5 und 11 Welpen. Die drei traditionell beschriebenen Typen, Berg-, Steppen- und Zwischenform, unterscheiden sich vor allem durch ihre Silhouette und ihre Haarlänge.




