Für jedes Alter das passende Menü
Seine Bedürfnisse verändern sich
Welpe : Ein Wachstumsfutter für mittelgroße Hunde wählen und die Wachstumsgeschwindigkeit ohne nicht verordnete Mineralstoffergänzung kontrollieren.
Erwachsener : Die Energiezufuhr an die tatsächliche Aktivität anpassen und die Ration auf zwei tägliche Mahlzeiten aufteilen.
Senior : Die Muskelmasse mit hochwertigen Proteinen erhalten und die Kalorien anpassen, wenn die Aktivität abnimmt.
Welches Futter?
Trockenfutter, Nassfutter oder Hausration?
Eine vollständige Ernährung für einen aktiven Hund, die hochwertige tierische Proteine, Lipide in angepasster Menge, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefert, bildet eine sichere Grundlage. Eine selbst zubereitete Ration kann Fleisch, gekochte stärkehaltige Beilagen und Gemüse enthalten, muss jedoch mit Hilfe eines Fachmanns genau ausgewogen werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Mengen
Wie viel geben?
Die vom Hersteller angegebenen Mengen dienen als Ausgangspunkt und müssen je nach Körperkondition und tatsächlicher Aktivität angepasst werden. Die Tagesration wird vorzugsweise in zwei Mahlzeiten aufgeteilt, um die Verdauung zu erleichtern und eine voluminöse Mahlzeit direkt vor oder nach einer anhaltenden Anstrengung zu vermeiden.
| Gewicht | Tagesmenge | Mahlzeiten/Tag |
|---|---|---|
| 20 - 24 kg | 260 - 330 g | 2 |
| 25 - 27 kg | 310 - 380 g | 2 |
| 28 - 30 kg | 350 - 420 g | 2 |
Wechsel
Futterumstellung erfolgreich gestalten
Jede Futterumstellung muss schrittweise über etwa 7 bis 10 Tage erfolgen, indem der Anteil des neuen Futters jeden Tag erhöht wird. Dieser Übergang begrenzt Durchfälle und ermöglicht es, die Verdauungsverträglichkeit des Hundes zu beobachten.
Flüssigkeitszufuhr
Wasser nicht vernachlässigen
Sauberes, frisches Wasser muss ständig verfügbar bleiben, mit erhöhter Aufmerksamkeit nach dem Training und bei heißem Wetter. Beim Wandern sollte man kleine, regelmäßige Mengen anbieten und eine ausreichende Menge für den Hund mitnehmen.
Kleine Extras
Leckerlis – in Maßen
Leckerlis können die Erziehung unterstützen, aber sie müssen klein bleiben und von der täglichen Ration abgezogen werden. Einfache, fettarme und für Hunde geeignete Belohnungen sind vorzuziehen, wobei reichhaltige oder salzige Tischreste zu vermeiden sind.
Gute Gewohnheiten
Für einen optimalen Napf
- Die Ration regelmäßig abwiegen, statt sie nach Augenmaß zu messen.
- Intensive Anstrengungen direkt vor und nach den Mahlzeiten vermeiden.
- Den Körperzustand jeden Monat kontrollieren und die Mengen schrittweise anpassen.
- Einen Tierarzt konsultieren, bevor man dauerhaft eine hausgemachte Ration anbietet.
Nie geben
Schokolade, Trauben und Rosinen, Zwiebel, Knoblauch in großen Mengen, Xylitol, Alkohol, Koffein, Macadamianüsse, gekochte Knochen und sehr fetthaltige oder sehr salzige Lebensmittel sind für den Hund gefährlich und können Vergiftungen, Verdauungsstörungen oder schwere Läsionen verursachen. Erlaubtes Obst und Gemüse muss gewaschen und ohne riskanten Stein oder Kern vorbereitet werden.




