Ursprung
Woher kommt er?
Ursprünglich aus der Picardie stammend, soll der Berger de Picardie von alten Hütehunden abstammen, die mit den Kelten bereits im IV. Jahrhundert vor J.-C. in den Norden Frankreichs gelangten. Hunde, die seinem Typ sehr nahe stehen, erscheinen bereits im Mittelalter. Diese alte Rasse, die 1863 erstmals auf einer Ausstellung vorgestellt wurde, wäre beinahe verschwunden, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt wurde. Robert Montenot gründete Mitte der 1950er Jahre den Club der Amis du Berger Picard. Die Fédération Cynologique Internationale hat ihn im Juni 1955 unter der Nummer 176 endgültig anerkannt, und anschließend hat die Société Centrale Canine 1964 einen neuen Standard genehmigt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Berger de Picardie ist ein mittelgroßer Hund, kräftig ohne Schwerfälligkeit, mit trockener Muskulatur und natürlich elegantem Gangwerk. Sein hartes, mittellanges Haar misst etwa 5 bis 6 cm, mit einer feinen und dichten Unterwolle. Sein fein gezeichneter Kopf trägt Augenbrauen, die die Augen nicht verdecken, sowie charakteristische Schnurrhaare und einen kleinen Bart. Seine mittelgroßen Ohren sind hoch angesetzt und stets aufrecht. Seine ovalen Augen reichen von haselnussfarben bis dunkelbraun. Der Rücken ist gerade, die Lenden sind kräftig und die Rute reicht bis zum Sprunggelenk. Das Haarkleid kann falbfarben, falbfarben gestromt oder falbfarben mit schwarzer Überhaarung sein, manchmal mit dunkelgrau gezeichnet, ohne weißen Fleck.
Charakter
Temperament und Charakter
Weise und kühn ist der Berger de Picardie intelligent, ruhig, anhänglich und seinen Angehörigen sehr verbunden. Wachsam, mutig und von Natur aus Fremden gegenüber zurückhaltend, erweist er sich als guter Wächter, ohne aggressiv oder ängstlich zu sein. Spielerisch und vertraut mit Kindern, bewahrt er ein Temperament als Arbeitshund, eine große Lebhaftigkeit und den Wunsch, mit seinem Herrchen zusammenzuarbeiten.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Aktiv und sportlich, braucht er tägliche, intensive Ausläufe und schätzt besonders lange Spaziergänge, Wanderungen und Aktivitäten im Freien. Er kann in der Hütearbeit, Agility, Fährtenarbeit oder im Hundesport hervorragend sein. Ein Haus mit eingezäuntem Garten passt besser zu ihm als eine Wohnung, auch wenn er in städtischer Umgebung leben kann, wenn seine Bedürfnisse nach Bewegung, Stimulation und Anwesenheit wirklich erfüllt sind. Eine längere Inaktivität schadet seinem Gleichgewicht.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss Festigkeit, Sanftheit und Konsequenz verbinden. Intelligent und sensibel lernt er gern, wenn er den Nutzen der Übung versteht, gehorcht aber nicht mechanisch. Kurze, abwechslungsreiche und positive Einheiten ermöglichen es, seinen Enthusiasmus zu kanalisieren und seine Kooperationsbereitschaft zu entwickeln. Eine frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden, anderen Tieren und unterschiedlichen Umgebungen fördert sein Gleichgewicht als Erwachsener.
Budget
Preis & Budget für Picardischer Schäferhund
Der Anschaffungspreis variiert je nach Ruf der Zucht, der Qualität der Selektion, den Gesundheitstests der Elterntiere, dem Stammbaum, der Bestimmung des Welpen und den gewährten Garantien. Die relative Seltenheit der Rasse kann auch die Wartezeiten verlängern und die Auswahl der Würfe einschränken.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Berger de Picardie gilt als besonders robust und erfreut sich in der Regel einer soliden Gesundheit, wenn er eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Aktivität und eine regelmäßige tierärztliche Betreuung erhält. Wie bei jedem aktiven Hund mittlerer Größe bleibt die Überwachung der Gelenke, der Augen und des Körperzustands empfehlenswert.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Seine Ernährung muss vollständig, ausgewogen und ausreichend reichhaltig sein, um sein Aktivitätsniveau zu unterstützen, ohne Kalorienüberschuss. Hochwertiges Trockenfutter oder eine Hausration, die mit einem Tierarzt-Ernährungsberater zusammengestellt wurde, können geeignet sein. Die Ration muss stets an Gewicht, Alter, körperliche Aktivität und Gesundheitszustand angepasst werden.
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Anekdoten und Beliebtheit
Auch Berger Picard genannt, ist er an seinem struppigen Erscheinungsbild, seinen aufgerichteten Ohren und seiner sehr ausdrucksstarken Mimik erkennbar. Trotz seines hohen Alters bleibt er eine in Frankreich wenig verbreitete Rasse. Vielseitig hat er seine Fähigkeiten als Hütehund bewahrt und zeichnet sich zugleich in mehreren Sportdisziplinen wie Agility und Fährtenarbeit aus.




