Ursprung
Woher kommt er?
Der Savannah ist eine junge Rasse, die in den Vereinigten Staaten aus der Kreuzung zwischen dem Serval, einer wilden Katze der afrikanischen Savannen, und verschiedenen Hauskatzen mit getupftem Fell entstanden ist. Die Geschichte beginnt 1986 mit einer Katze aus einer Siamese-Mutter, die von Judee Frank gezüchtet wurde, und einem Serval-Vater. Zunächst Miracle und dann Savannah genannt, bringt sie drei Jahre später mit einem Türkisch-Angora-Kater einen Wurf zur Welt. Patrick Kelly setzt anschließend die Entwicklung der Rasse fort, zu der Joyce Sroufe insbesondere beiträgt, indem sie den ersten Standard mitverfasst. Die TICA erkennt diesen Standard Anfang der 2000er Jahre nach der Arbeit mehrerer Enthusiasten und einer Gruppe von 18 Gründungszüchtern an. In Frankreich bleibt die Rasse selten, und das LOOF lässt in Ausstellungen nur Tiere ab der Generation F5 zu.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Savannah besitzt einen der imposantesten Körper unter den Katzen, getragen von einer kräftigen Muskulatur. Sein dreieckiger Kopf, länger als breit, wirkt im Verhältnis zum Körper recht kurz. Seine großen Ohren sind hoch angesetzt, an der Basis breit und an der Spitze abgerundet. Seine mandelförmigen Augen sind grün oder golden. Sein kurzes Fell weist eine Farbe von falb bis orangefarben auf, bedeckt mit schwarzen Flecken, die an den Geparden erinnern. Sein dicker, relativ kurzer Schwanz endet mit einer schwarzen Spitze und berührt den Boden nicht, wenn die Katze steht.
Charakter
Temperament und Charakter
Trotz seiner teilweise wilden Abstammung ist der Savannah sanft, demonstrativ und sehr anhänglich. Intelligent, neugierig und sportlich liebt er es zu spielen, zu springen und ins Wasser zu gehen. Sein Temperament hängt jedoch stark von der Qualität seiner Sozialisierung und seiner Generation ab. Die F1 und F2, die dem Serval näher stehen, binden sich in der Regel an eine oder zwei Personen und bleiben gegenüber Kindern und Fremden zurückhaltender. Die weiter entfernten Generationen schenken leichter ihr Vertrauen und schätzen gerne Spiele mit den Jüngsten.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Savannah benötigt eine intensive tägliche Aktivität und eine sehr anregende Umgebung. Er kann in der Stadt wie auf dem Land leben, vorausgesetzt, er verfügt über ausreichend Platz, einen großen Kratzbaum, Kratzmöglichkeiten, Spielzeug, Plattformen, Tunnel und Verstecke. Er schätzt auch Spaziergänge an der Leine. Eine sorgfältige Sicherung des Wohnbereichs ist aufgrund seines Ausreißrisikos unerlässlich. Wenn er sich langweilt, kann er zerstörerisch werden und sich an Kleidung, Schuhen oder Möbeln vergreifen.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die frühe Sozialisierung spielt eine wesentliche Rolle, insbesondere bei den Generationen, die dem Serval am nächsten stehen. Es ist angebracht, ihn schrittweise an Menschen, Kinder, andere Tiere und an Handhabungen zu gewöhnen, wobei sein Temperament zu respektieren ist. Seine Intelligenz, seine Neugier und seine Spielfreude ermöglichen es, ihm anregende Lernangebote zu machen und ihn an den Spaziergang an der Leine zu gewöhnen.
Budget
Preis & Budget für Savannah
Der Anschaffungspreis variiert stark je nach Generation, Zucht und den Eigenschaften der Katze. Es ist außerdem ein jährliches Unterhaltsbudget einzuplanen, das laut der Quelle auf zwischen 300 und 600 Euro geschätzt wird.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Savannah wird als eine solide und robuste Katze beschrieben, ohne bekannte genetische Krankheit. Wie bei anderen Katzen wird die Impfung empfohlen, um ihn insbesondere gegen Tollwut, Typhus, Leukose und Katzenschnupfen zu schützen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Sehr aktiv und stark bemuskelt benötigt der Savannah eine ausreichend protein- und fettreiche Ernährung, die an seine Morphologie und seinen körperlichen Energieverbrauch angepasst ist.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Buchstabe F gefolgt von einer Zahl gibt die genealogische Distanz zum Serval an: Ein F1 hat einen Serval-Vater und eine Hauskatzen-Mutter, ein F2 hat einen Serval-Großvater und ein F3 einen Serval-Urgroßelternteil. Je höher die Zahl, desto weiter entfernt sich die Katze vom Serval. In Frankreich sind nur Savannahs der Generation F5 oder später vom LOOF für Ausstellungen zugelassen.




