Lebenserwartung
Lebenserwartung
Seine übliche Lebenserwartung liegt zwischen 12 und 15 Jahren. Regelmäßige, aber dem Alter angepasste körperliche Aktivität, das Halten eines gesunden Gewichts, vorbeugende Pflege und eine hochwertige Ernährung tragen dazu bei, seine Vitalität im Laufe der Jahre zu erhalten.
Konstitution
Eine robuste Rasse?
Rustikal und ausdauernd, verträgt dieser französische Schäferhund Anstrengung gut und weist eine robuste Konstitution auf. Sein doppeltes Fell schützt ihn wirksam vor Unwettern, doch seine Robustheit entbindet nicht von Impfungen, antiparasitären Behandlungen, Zahnkontrollen und einer schnellen Konsultation bei ungewöhnlichen Veränderungen.
Wichtige Hinweise
Worauf Sie achten sollten
Die Rasse weist keine ausgeprägte allgemeine Fragilität auf, aber eine verantwortungsvolle Selektion und eine regelmäßige Kontrolle ermöglichen es, erbliche oder aktivitätsbedingte Störungen zu begrenzen. Der Tierarzt wird die Untersuchungen an das Alter, die familiären Vorbelastungen und die Lebensweise des Hundes anpassen.
Hüftdysplasie : Eine Anomalie des Gelenks kann Schmerzen und Arthrose begünstigen; das Screening der Zuchttiere und ein kontrolliertes Wachstum verringern die Risiken.
Erbliche Augenerkrankungen : Eine regelmäßige augenärztliche Untersuchung und das Screening der Zuchttiere ermöglichen es, bestimmte Anomalien frühzeitig zu erkennen.
Aktivitätsbedingte Verletzungen : Seine Energie kann ihn Verstauchungen oder Traumata aussetzen; Aufwärmen, eine schrittweise Steigerung der Belastung und Erholung sind wichtig.
Klima
Kälte- und Hitzetoleranz
Sein hartes Fell in Verbindung mit einer dichten Unterwolle verleiht ihm eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und Unwetter. Er verträgt Wärme nur mäßig: Im Sommer muss die Bewegung auf die kühlen Stunden verlegt werden, mit ständigem Zugang zu Schatten und Wasser. Man darf ihn niemals in einem geschlossenen Fahrzeug lassen.
Gewicht
Neigung zu Übergewicht
Sehr aktiv, nimmt der Berger de Picardie nur selten leicht zu, wenn er sich ausreichend bewegt. Seine Ration muss dennoch an sein Alter, seine Aktivität, seine Kastration und seinen Körperzustand angepasst werden. Die Rippen müssen tastbar bleiben, ohne sichtbar zu sein, und jede dauerhafte Gewichtsveränderung verdient eine tierärztliche Einschätzung.
Im Alltag
Gute Gewohnheiten, um ihn fit zu halten
- Impfungen und antiparasitäre Behandlungen auf dem neuesten Stand halten.
- Hüften und Augen der Zuchttiere kontrollieren lassen.
- Pfotenballen, Ohren und Fell nach Ausflügen in die Natur inspizieren.
- Eine jährliche tierärztliche Untersuchung einplanen, dann beim Senior häufiger.
Impfung
Impfungen des Picardischer Schäferhund: Impfkalender
Welche Impfungen für einen Picardischer Schäferhund? Wie alle Hunde erhält der Picardischer Schäferhund ab einem Alter von 8 Wochen seine wichtigsten Impfungen: CHPPi (essentieller Impfstoff) und Leptospirose. Die Grundimmunisierung des Picardischer Schäferhund-Welpen erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung nach 1 Jahr. Je nach Lebensweise (Jagd, Wandern, Pension, Reisen, Region) kann Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt das Schema um Impfungen gegen Tollwut, Zwingerhusten, Piroplasmose, Lyme-Krankheit und Leishmaniose ergänzen.
| Impfstoff | Grundimmunisierung | Erste Auffrischung | Dann | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
CHPPi (essentieller Impfstoff)Grundimpfungen Staupe, Rubarth-Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
LeptospiroseGrundimpfungen Leptospirose (Bakterium, das durch den Urin von Nagetieren und stehende Gewässer übertragen wird) | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
TollwutJe nach Lebensweise Tollwut | 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Obligatorisch für Reisen ins Ausland, kategorisierte Hunde, die meisten Tierpensionen und Ausstellungen |
ZwingerhustenJe nach Lebensweise Bordetella bronchiseptica und Parainfluenza | 8 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Hunde, die Tierpensionen, Hundetagesstätten, Hundevereine und Ausstellungen besuchen |
PiroplasmoseJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Babesiose | 5 Monate · 6 Monate | 1 Jahr | jährlich | Jagdhunde, Hunde, die in ländlichen oder bewaldeten Gebieten leben, Hunde mit sehr hoher Zeckenexposition |
Lyme-KrankheitJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Borreliose | 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Wanderhunde, Jagdhunde, Waldgebiete im Osten und im Zentrum |
LeishmanioseJe nach Lebensweise Leishmaniose übertragen durch Sandmücken | 6 Monate | 1 Jahr und 6 Monate | jährlich | Hunde, die im Süden Frankreichs, auf Korsika und im Mittelmeerraum leben oder sich dort aufhalten |
Die Impfauffrischungen für den erwachsenen Picardischer Schäferhund erfolgen jährlich gegen Leptospirose und Tollwut; gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose reicht nach der ersten Auffrischung oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an das tatsächliche Risiko Ihres Hundes an.
Welche Auffrischungen für Ihren Picardischer Schäferhund?
Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an: Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt fällig sind und wann die nächsten Auffrischungen anstehen.
Richtig adoptieren
Einen gesunden Picardischer Schäferhund adoptieren
Vor der Zucht ist es ratsam, die Hüften beurteilen zu lassen und eine augenärztliche Untersuchung der Zuchttiere zu verlangen. Eine jährliche tierärztliche Kontrolle, dann beim Senior in kürzeren Abständen, ermöglicht es, das Gewicht, die Fortbewegung, die Augen, das Gebiss und den Impfstatus zu kontrollieren.
Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht den Rat eines Tierarztes. Bei jedem Zweifel an der Gesundheit Ihres Tieres wenden Sie sich an eine Fachperson.




