Ursprung
Woher kommt er?
Der Spitz de Norrbotten ist eine alte nordische Rasse, deren Vorfahren den Hunden vom Laïka-Typ nahegestanden haben sollen, die einst in den arktischen Regionen Skandinaviens vorkamen. Geformt durch eine natürliche Selektion in einer rauen Umgebung, hat er lange Zeit die örtlichen Jäger bei der Jagd auf kleines Pelzwild begleitet. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Wertverfall der Pelze das Interesse an der Rasse stark verringert, bis hin dazu, sie an den Rand des Aussterbens zu bringen. Ihre Rettung ist zu einem großen Teil der in Schweden geleisteten Arbeit zu verdanken, insbesondere im Norden von Bottnien, ab Ende der 1960er Jahre.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Spitz de Norrbotten ist ein kleiner Hund vom Spitz-Typ, in ein Rechteck einschreibbar, gut proportioniert, muskulös und agil. Sein dreieckiger Kopf ist kräftig und klar, mit hoch angesetzten Stehohren und dunkelbraunen mandelförmigen Augen mit lebhaftem Ausdruck. Sein Rücken ist kurz und solide, seine Brust mäßig, seine Rute wird hoch getragen und ist gebogen. Sein Haarkleid ist doppelt, mit einer feinen und dichten Unterwolle und einem kurzen, geraden Deckhaar, das am Hals, an der Rückseite der Oberschenkel und unter der Rute etwas reichlicher ist. Die gesuchte Farbe ist Weiß mit großen, gut definierten roten bis gelben Abzeichen.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Spitz de Norrbotten ist ein wachsamer, mutiger und selbstsicherer Hund. Als Jäger im Herzen bewahrt er eine große Lebhaftigkeit und einen ausgeprägten Instinkt, bleibt dabei aber im Alltag von einem sanften und angenehmen Wesen. Er zeigt sich eher lautstark, wachsam und gegenüber Fremden zurückhaltend, ohne es an Anhänglichkeit gegenüber seinem Zuhause fehlen zu lassen.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser aktive Hund braucht tägliche Bewegung und regelmäßige Beschäftigungen, um ausgeglichen zu bleiben. Er kann sich an verschiedene Lebensweisen anpassen, wenn seine körperlichen Bedürfnisse respektiert werden, aber er schätzt eher ein Umfeld mit Zugang zu einem gesicherten Außenbereich. Sein Jagdinstinkt und seine Lebhaftigkeit erfordern eine Aufsicht beim Spaziergang und ein ausreichend anregendes Leben.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Spitz de Norrbotten muss früh beginnen, insbesondere der Rückruf, denn sein Jagdinstinkt kann schnell die Oberhand gewinnen. Er reagiert besser auf eine konsequente, feste Führung ohne Härte, mit Methoden der positiven Verstärkung und regelmäßigen Übungen. Beständigkeit ist wichtig, um seine Energie zu kanalisieren und eine gute Kooperation zu erreichen.
Budget
Preis & Budget für Norrbottenspitz
Der Kaufpreis des Spitz de Norrbotten hängt vor allem mit der Seltenheit der Rasse, der Qualität der Abstammung und der Seriosität der Zucht zusammen. Da es sich um einen wenig verbreiteten Hund handelt, kann das Angebot stärker begrenzt sein als bei weiter verbreiteten Rassen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Spitz de Norrbotten ist insgesamt ein robuster und widerstandsfähiger Hund, dank seines doppelten Fells gut an schwierige Klimabedingungen angepasst. Keine spezifische Krankheit wird systematisch mit der Rasse in Verbindung gebracht, aber eine Wachsamkeit bleibt bei bestimmten orthopädischen und neurologischen Erkrankungen sinnvoll, die bei einigen Individuen festgestellt wurden.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Spitz von Norrbotten benötigt eine ausgewogene und hochwertige Ernährung, angepasst an sein Alter, sein Aktivitätsniveau und seinen Körperzustand. Da es sich um einen kleinen aktiven Hund handelt, besteht das Ziel darin, seinen Energiebedarf zu decken, ohne eine Gewichtszunahme zu begünstigen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Spitz de Norrbotten wurde insbesondere für die Jagd auf Auerhühner und verschiedene kleine Pelztiere im Norden Europas eingesetzt. Seine Geschichte ist auch geprägt von einem beinahe vollständigen Verschwinden in der Mitte des XXe Jahrhunderts, gefolgt von einer Rettungsarbeit, die die Anerkennung und Wiederbelebung der Rasse in Schweden ermöglicht hat.




