Ursprung
Woher kommt er?
Die meisten historischen Quellen sind sich einig, dass der Japanische Spitz vom großen weißen Deutschen Spitz abstammt, der ab 1920 nach Japan eingeführt wurde, insbesondere über Sibirien und den Nordosten Chinas. 1921 erstmals in Tokio vorgestellt, profitierte die Rasse anschließend während der Zwischenkriegszeit von Einflüssen nordamerikanischer, australischer und chinesischer Spitze. Der japanische Kennel Club legte 1948 einen einheitlichen Standard fest, und die FCI erkannte die Rasse am 22. April 1964 endgültig an.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Japanische Spitz ist ein kleiner Hund mit harmonischem Körperbau, gut proportioniert und solide gebaut. Er ist an seinem reinweißen, langen, üppigen und geraden Haarkleid zu erkennen, das von einer kurzen, dichten und weichen Unterwolle getragen wird. Sein Kopf ist mäßig breit und gerundet, seine dunklen mandelförmigen Augen, seine gut aufgerichteten dreieckigen Ohren und seine reich behaarte Rute wird über dem Rücken getragen.
Charakter
Temperament und Charakter
Lebhaft, wachsam, fröhlich und intelligent ist der Japanische Spitz vor allem ein ausgezeichneter Begleithund. Er zeigt sich seinem Zuhause gegenüber anhänglich, schätzt die Nähe seiner Menschen und bleibt gegenüber Fremden oft eher zurückhaltend. Sein Charakter vereint gute Laune, Präsenz und einen Anteil an Unabhängigkeit, der typisch für Spitz ist.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Japanische Spitz spielt gern, nimmt am Familienleben teil und genießt tägliche Ausflüge. Er passt sich gut an das Leben in Innenräumen an, vorausgesetzt, er hat genügend Interaktionen und Bewegung. Als aufmerksamer Wachhund kann er auf eine ungewöhnliche Anwesenheit hinweisen, aber das ideale Exemplar bleibt in seinen Lautäußerungen maßvoll und ist im Alltag angenehm.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Japanischen Spitz profitiert davon, konsequent, geduldig und regelmäßig zu sein. Er kann versuchen, seinen Charakter durchzusetzen und ist nicht der Hund, der von Natur aus am gehorsamsten ist, was klare Grundlagen schon in sehr jungem Alter erfordert. Seine Intelligenz, seine Spielfreude und positive Verstärkung sind gute Hebel, um einen aufmerksamen Begleiter zu erhalten, der sich wohl in seiner Haut fühlt.
Budget
Preis & Budget für Japan-Spitz
Der Kaufpreis des Japanischen Spitzes variiert vor allem je nach Qualität der Zucht, der Übereinstimmung mit dem Standard, der Abstammung und dem Grad der Sozialisierung des Welpen. Eine noch relativ wenig verbreitete Rasse kann bei den renommiertesten Züchtern ebenfalls höhere Preise aufweisen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Japanische Spitz weist insgesamt eine eher robuste Gesundheit auf. Er verträgt dank seiner Unterwolle Kälte recht gut, schätzt jedoch besonders ein warmes Leben in der Nähe seiner Familie. Eine regelmäßige tierärztliche Betreuung, eine sorgfältige Hygiene und eine angepasste Ernährung tragen dazu bei, ihn in guter Verfassung zu halten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Japanische Spitz benötigt eine vollständige, hochwertige Ernährung, die an seine Größe, sein Alter und sein Aktivitätsniveau angepasst ist. Ein ausgewogenes Futter unterstützt seine Muskelmasse, seine tägliche Energie und die Qualität seines üppigen weißen Fells.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Japanische Spitz ist auch unter den Namen Nihon Suppitsu und Japanese Spitz bekannt. Sein Standard legt Wert auf einen fröhlichen, eleganten und wachsamen Hund, und ein übermäßig lautes Temperament gilt als nicht wünschenswert. Seine weiße Silhouette und sein lebhafter Ausdruck erklären einen Teil seines Erfolgs als Begleithund.




