Ursprung
Woher kommt er?
Der Molosse d'Épire, oder hellenischer Molosser aus Épire, gehört zur sehr alten Familie der Balkan-Berghunde. Ausgewählt, um die Herden vor Raubtieren im Nordwesten Griechenlands zu schützen, hat er einen massigen Typ, eine große Selbstständigkeit und eine starke Bindung an sein Territorium bewahrt. Die Rasse bleibt außerhalb Griechenlands selten und ist kein Modehund. In Frankreich ist sie nur auf großen Anwesen oder bei Schafzuchten sinnvoll.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Riesenhund, massig, mit schwerem Knochenbau und tiefer Brust. Der Kopf ist imposant, der Stop ausgeprägt, die Lefzen etwas hängend, die Ohren hängend. Das Fell ist mittellang, an der Halskrause und am Schwanz dichter. Die Fellfarben variieren: falb, grau, gestromt, weiß mit Abzeichen, manchmal mit Maske. Die Gangart ist kraftvoll, eher Patrouillierer als Sprinter.
Charakter
Temperament und Charakter
Ruhig, unabhängig, sehr wachsam. Er hängt an seiner Familie, ohne ein Hund zu sein, der ständig Körperkontakt sucht. Mit den Kindern im Haushalt kann er beschützend sein, wenn er mit ihnen aufgewachsen ist. Fremde werden aus der Distanz eingeschätzt. Die Sozialisierung ist obligatorisch.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Er patrouilliert und meldet. Er braucht Platz, keine Wohnung. Nützliche Bewegung ist das Gehen und das Bewachen. Ein junger Hund, der isoliert oder angekettet wird, wird zu einem gefährlichen Erwachsenen. Ein eingezäunter Garten, hoch und solide, ist ein Minimum.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Frühreif, sozial, ohne Konfrontation. Man bringt ihm bei, Besuche, die Leine und die Hemmung zu akzeptieren. Dies ist kein Hund für Beißsport. Der Halter muss erfahren, ruhig und konsequent sein.
Budget
Preis & Budget für Molosser von Epirus
Ein Molosse-d’Épire-Welpe liegt oft zwischen 900 und 1 800 Euro. Die tatsächlichen Kosten sind die für den Platz, den Zaun und das Futter eines Riesen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Rustikaler Riese: Wachstum, Magen, Gelenke, Augenlider. Eine angepasste Ernährung und ein nicht rutschiger Boden begrenzen einen großen Teil der Probleme. Verantwortungsvolle Zucht lehnt zu weiche und zu schwere Tiere ab.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Molosse d'Épire benötigt eine vollständige, leicht verdauliche und an sein Alter, seine Aktivität und seinen Körperzustand angepasste Ernährung. Die Qualität der Proteine und die Kontrolle der Energiezufuhr zählen ebenso wie das Volumen der Ration.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Epirus ist ein Land der Berge und der Transhumanz, wo diese Molosser lange Zeit das einzige „Alarmsystem“ der Hirten waren. Man ordnet ihn der großen Familie der antiken Molosser zu, ohne daraus eine Legende zu machen. Er darf nicht mit dem Anatolischen Hirtenhund verwechselt werden, der eher türkisch und oft trockener ist.




