Herkunft
Woher kommt er?
Der Mastiff ist ein sehr alter britischer Molosser, dessen Ursprünge oft mit der Antike in Verbindung gebracht werden. Berichte erwähnen ihn bereits während der Invasion Britanniens durch die Truppen Cäsars, die massige Hunde von außergewöhnlicher Kraft entdeckt haben sollen. Im Laufe der Jahrhunderte als Wach- und Schutzhund eingesetzt, hat er die Kriege überstanden und wäre nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe verschwunden, bevor er wiederbelebt wurde. Die Rasse wurde 1964 von der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.
Erscheinungsbild
Wie sieht er aus?
Der Mastiff ist ein Riesenhund mit einem muskulösen und harmonischen Körper, gebaut, um Kraft und Adel auszustrahlen. Sein Schädel ist breit und eher quadratisch, mit einem gut ausgeprägten Stop, gut auseinanderstehenden haselnussfarbenen Augen und kleinen, feinen, hoch angesetzten Ohren. Sein Fell ist kurz, eng anliegend und dichter an den Schultern und am Rücken. Die zugelassenen Farben reichen von Sand bis Falb, über Apricot, Grau oder Gestromt, mit einer typischen schwarzen Maske.
Wesen
Temperament und Wesen
Hinter seinem sehr abschreckenden Erscheinungsbild ist der Mastiff ein ruhiger, anhänglicher und seiner Familie zutiefst verbundener Hund. Er zeigt sich zärtlich zu seinen Angehörigen, geduldig mit Kindern, wenn er gut sozialisiert ist, und von Natur aus beschützend, ohne unnötig demonstrativ zu sein. Oft gleichgültig gegenüber Fremden weiß er jedoch einzugreifen, wenn seine Besitzer ihm bedroht erscheinen.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Mastiff schätzt ein ruhiges, stabiles und familiäres Leben. Trotz seiner Statur ist er kein unermüdlicher Sportler und bevorzugt regelmäßige Spaziergänge gegenüber intensiven Anstrengungen. Er verträgt das Leben in einer Wohnung aufgrund seiner Größe schlecht und gedeiht eher in einem Haus mit Platz. Im Innenbereich liebt er die Ruhe und sucht gerne die Nähe seiner Menschen.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Mastiffs muss früh beginnen, mit konsequenten Regeln und einer sorgfältigen Sozialisierung. Es ist kein Hund, der für spontanen Gehorsam bekannt ist, und seine Größe macht es erforderlich, ihm sehr früh das Gehen an der Leine und Selbstkontrolle beizubringen. Ein selbstsicherer, geduldiger und konsequenter Halter erzielt mit einer positiven Methode, bestimmt aber niemals brutal, bessere Ergebnisse.
Kosten
Preis und Kosten für den Mastiff
Der Mastiff ist eine riesige Rasse, die noch relativ selten ist, deren Anschaffungskosten die Selektion, die gesundheitliche Betreuung und die Zuchtkosten widerspiegeln. Sein großes Format erfordert anschließend ein hohes Unterhaltsbudget, vor allem für die Ernährung und die Gesundheit.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Mastiff ist ein kräftiger Hund, aber sein Wachstum und seine ersten Jahre erfordern eine besondere Wachsamkeit. Wie viele Riesenrassen kann er osteoartikuläre und digestive Fragilitäten aufweisen, und seine Lebenserwartung bleibt relativ kurz. Eine regelmäßige tierärztliche Betreuung, ein gut geführtes Wachstum und ein vorsichtiges Management der Belastung sind wesentlich.
Vorsorge und wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Mastiff benötigt eine hochwertige, auf Riesenhunde abgestimmte Ernährung, mit besonderer Aufmerksamkeit während des Wachstums. Seine Mahlzeiten müssen seine Muskelmasse unterstützen, ohne eine übermäßige Gewichtszunahme oder ein zu schnelles Wachstum zu begünstigen.
Unsere ErnährungstippsSchon gewusst?
Wissenswertes und Beliebtheit
Der Mastiff gilt als einer der ältesten molossoiden Hundetypen Europas. Seine bloße Anwesenheit reicht oft aus, um Eindringlinge abzuschrecken, während er sich im Alltag in der Regel gelassen zeigt und seinem Zuhause sehr verbunden ist. Die Rasse hat mehrere kritische Phasen ihrer Geschichte durchlaufen, was teilweise ihre relative Seltenheit und bestimmte gesundheitliche Anfälligkeiten erklärt.





