Ursprung
Woher kommt er?
Der Laïka de Yakoutie, oder Yakutian Laika, ist ein archaischer Hund der Völker Jakutiens, der seit Jahrhunderten für den Schlitten, das Hüten der Herden und die Jagd eingesetzt wird. Durch das extreme Klima Ostsibiriens isoliert, hat er einen robusten Typ, eine ausgeprägte Rudelsozialität und ein isolierendes Fell bewahrt. Die Rasse wurde erst später auf russischer nationaler Ebene anerkannt und dann in Europa verbreitet. In Frankreich bleibt sie selten und wird vor allem von Liebhabern nordischer Hunde gezüchtet.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Es ist ein mittelgroßer Spitz, leicht rechteckig, mit kräftigem Knochenbau ohne Schwere. Der Kopf ist keilförmig, die Ohren aufrecht und beweglich, die Augen mandelförmig. Das doppelte Haarkleid ist reichlich, mit einer Halskrause und einer über dem Rücken eingerollten Rute. Die Scheckenfarben, oft weiß mit schwarzen, grauen, roten Abzeichen oder gesprenkelt, sind typisch. Die Pfoten sind für den Schnee gut behaart.
Charakter
Temperament und Charakter
Gesellig, stimmfreudig und sehr an sein menschliches Rudel gebunden, ist er kein Hund, der allein sein kann. Er liebt es zu rennen, zu ziehen und durch Lautäußerungen zu kommunizieren. Mit Kindern ist er in der Regel verspielt, wenn er respektiert wird. Sein Verfolgungsinstinkt ist vorhanden, aber er wurde auch dafür selektiert, in der Nähe von Lagern und Herden zu leben.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Er braucht viel Bewegung: Canicross, Tretroller, Wandern, Gespannfahren. Das Leben in einer Wohnung passt ihm schlecht. Langeweile und Einsamkeit lösen Heulen und Zerstörungen aus. Im Winter ist er in seinem Element; im Sommer muss man die heißen Stunden meiden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent aber unabhängig, lernt er, wenn die Arbeit motivierend und konsequent ist. Der Rückruf und die Kontrolle der Lautäußerungen erfordern Geduld. Positive Methoden und Zugarbeit-Aktivitäten liefern bessere Ergebnisse als ein zu schulmäßiger Gehorsam. Eine frühe Sozialisierung mit anderen Hunden ist wesentlich.
Budget
Preis & Budget für Jakutischer Laika
Ein Laïka de Yakoutie aus einer betreuten Zucht liegt oft zwischen 1 200 und 2 000 Euro. Die Seltenheit in Frankreich kann die Wartezeit eher verlängern als den Preis selbst.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Es ist ein robuster nordischer Hund, in der Regel kräftig, dessen Gesundheit vor allem von Bewegung, Gewicht und dem Umgang mit Wärme abhängt. Wie bei anderen Spitz verdienen die Augen, die Hüften und die Haut unter der Unterwolle eine Kontrolle. Verantwortungsvolle Zucht vermeidet Inzucht in einer Rasse, die außerhalb Russlands noch wenig zahlreich ist.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Laïka de Yakoutie benötigt eine vollständige, gut verdauliche und an sein Alter, seine Aktivität und seinen Körperzustand angepasste Ernährung. Die Qualität der Proteine und die Kontrolle der Energiezufuhr sind ebenso wichtig wie das Volumen der Ration.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
In Jakutien waren diese Hunde lange Zeit für winterliche Fortbewegungen unverzichtbar. Ihr geschecktes Fell macht sie unter den anderen Jagdlaikas, die häufiger einfarbig sind, sehr leicht erkennbar. Viele Besitzer beschreiben sie als „Hunde, die sprechen“.




