Ursprung
Woher kommt er?
Sehr alte Rasse aus den kalten Regionen Nordrusslands und Sibiriens stammend, verdankt der Samojede seinen Namen den samojedischen Völkern, mit denen er lange zusammenlebte. Ausgewählt, um Schlitten zu ziehen, die Lager zu bewachen und das tägliche Leben der Familien zu teilen, zeichnete er sich durch seine Ausdauer, seine Kälteresistenz und seinen dem Menschen nahen Charakter aus. Exemplare wurden Ende des XIXe Jahrhunderts nach England eingeführt, wo der erste moderne Standard verfasst wurde, bevor die endgültige Anerkennung der Rasse durch die FCI im Jahr 1959 erfolgte.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Samojede ist ein mittelgroßer Hund vom Spitz-Typ, leicht länger als hoch, mit eleganter und robuster Erscheinung. Er trägt einen keilförmigen Kopf, aufrecht stehende dreieckige Ohren, dunkle mandelförmige Augen und eine hoch angesetzte Rute, die sich über den Rücken rollt, wenn er aktiv ist. Sein Fell ist lang, reichlich, dick und sehr dicht, mit reichlich Unterwolle und einer ausgeprägten Halskrause, besonders beim Rüden. Die Farbe ist reinweiß, manchmal mit einigen cremefarbenen Abzeichen, aber niemals beige.
Charakter
Temperament und Charakter
Sanft, freundlich und fröhlich ist der Samojede ein ausgezeichneter Begleithund für verfügbare und aktive Haushalte. Er schätzt die Anwesenheit seiner Familie sehr und zeigt sich in der Regel sehr gesellig gegenüber Kindern, Fremden und anderen Tieren. Seine Unabhängigkeit als nordischer Hund bleibt vorhanden, was ihm manchmal eine willensstarke Seite verleiht und ihn weniger demonstrativ macht als einen sehr anhänglichen Hund.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Samojede muss sich jeden Tag bewegen und verträgt Langeweile oder mangelnde Aktivität schlecht. Er liebt es zu rennen, zu spielen und am Familienleben teilzunehmen, ist aber weder für einen sehr sesshaften Lebensstil noch für einen kleinen Raum ohne lange und regelmäßige Ausgänge geeignet. Wenig misstrauisch, hat er nicht das Profil eines Wachhundes und bevorzugt oft den sozialen Kontakt gegenüber der Kontrolle des Territoriums.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung erfordert Beständigkeit, Geduld und eine gut etablierte Vertrauensbeziehung. Intelligent, aber manchmal stur, reagiert der Samojede besser auf eine positive, konsequente und motivierende Methode als auf Zwang. Eine frühe Sozialisierung, der Rückruf, das Management der Aufregung und das Erlernen des Alleinseins sind besonders wichtig, um diesen energiegeladenen Hund zu lenken.
Budget
Preis & Budget für Samojede
Der Preis des Samojeden variiert vor allem je nach Qualität der Selektion, der Seriosität des Züchters, den durchgeführten Untersuchungen und der Abstammung des Welpen. Ein stimmiger Preis geht normalerweise mit einer Betreuung, einer Identifizierung, den vorgeschriebenen Dokumenten und einer guten Sozialisierungsarbeit einher.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Samojede ist ein insgesamt robuster, ausdauernder Hund und gut für kalte Klimazonen gerüstet, doch seine Gesundheit erfordert eine ernsthafte Überwachung aufgrund mehrerer bei der Rasse beschriebenen Augen-, orthopädischen und metabolischen Erkrankungen. Sein dichtes Fell schützt ihn sehr gut vor Kälte, während er starke Hitze deutlich schlechter verträgt. Eine strenge Auswahl der Zuchttiere und eine angepasste Kontrolle von Gewicht und Aktivität sind wesentlich.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Samojede benötigt eine hochwertige, an seine Größe, sein hohes Aktivitätsniveau und seine Neigung zu Übergewicht angepasste Ernährung. Eine gut formulierte Ration hilft, die Muskelmasse, die Haut, das Fell und die Ausdauer zu unterstützen. Die Qualität der Proteine und die Kontrolle der Energiezufuhr sind besonders wichtig.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Samojede ist berühmt für seinen Gesichtsausdruck, der als Samojedenlächeln bezeichnet wird und mit der Form seiner Lippen und seiner Augen zusammenhängt. Historisch als Schlittenhund und Lebensgefährte in extremen Klimazonen eingesetzt, hat er eine hohe Kälteresistenz und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Aktivität bewahrt. Sein üppiges weißes Fell gehört zu seinen am leichtesten erkennbaren visuellen Markenzeichen.




