Lebenserwartung
Lebenserwartung
Seine Lebenserwartung liegt in der Regel zwischen 12 und 15 Jahren. Eine gut verträgliche Ernährung, eine regelmäßige tierärztliche Betreuung und ein Umfeld, das seinem Aktivitätsbedürfnis entspricht, tragen dazu bei, seine Lebensqualität zu erhalten.
Konstitution
Eine robuste Rasse?
Der Chausie profitiert von einer guten allgemeinen Robustheit. Diese Solidität schließt jedoch nicht eine besondere Wachsamkeit hinsichtlich seiner Verdauung, seiner Augen und der Verträglichkeit seiner Ernährung aus.
Wichtige Hinweise
Worauf Sie achten sollten
Besondere Aufmerksamkeit muss Verdauungsstörungen, möglichen Nahrungsmittelallergien und der Augengesundheit gewidmet werden. Die Fruchtbarkeit kann bei einigen Individuen der ersten Hybridgenerationen ebenfalls beeinträchtigt sein.
Verdauungsempfindlichkeit : Einige Tiere vertragen industrielles Futter mit Getreide schlecht und können Verdauungsprobleme aufweisen.
Nahrungsmittelallergien : Bei einigen Individuen wird eine Glutenempfindlichkeit festgestellt und kann eine angepasste Ernährung erforderlich machen.
Progressive Netzhautatrophie : Diese erbliche Augenerkrankung kann zu einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehvermögens führen.
Sterilität bestimmter Generationen : Bei Individuen der hybriden Generationen F1, F3 und F4 wurden Fruchtbarkeitsprobleme beobachtet.
Klima
Kälte- und Hitzetoleranz
Der Chausie lebt in der Regel sehr gut in Innenräumen. Übermäßige Hitze vermeiden und kühle Plätze anbieten; Kälte ist nur für sehr kurzhaarige oder nackte Tiere ein Problem.
Gewicht
Neigung zu Übergewicht
Den Körperzustand nach der Kastration überwachen. Regelmäßig wiegen und Leckerlis begrenzen, um die Beweglichkeit und den Harnkomfort zu erhalten.
Im Alltag
Gute Gewohnheiten, um ihn fit zu halten
- Die Augen regelmäßig von einem Tierarzt kontrollieren lassen.
- Die Verdauungsverträglichkeit jedes Futtermittels überwachen.
- Die Impfungen gemäß dem tierärztlichen Protokoll aufrechterhalten.
- Die Augen und Ohren regelmäßig überprüfen und reinigen.
Impfung
Impfungen des Chausie: Impfkalender
Welche Impfungen für einen Chausie? Wie alle Hunde erhält der Chausie ab einem Alter von 8 Wochen seine wichtigsten Impfungen: CHPPi (essentieller Impfstoff) und Leptospirose. Die Grundimmunisierung des Chausie-Welpen erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung nach 1 Jahr. Je nach Lebensweise (Jagd, Wandern, Pension, Reisen, Region) kann Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt das Schema um Impfungen gegen Tollwut, Zwingerhusten, Piroplasmose, Lyme-Krankheit und Leishmaniose ergänzen.
| Impfstoff | Grundimmunisierung | Erste Auffrischung | Dann | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
CHPPi (essentieller Impfstoff)Grundimpfungen Staupe, Rubarth-Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
LeptospiroseGrundimpfungen Leptospirose (Bakterium, das durch den Urin von Nagetieren und stehende Gewässer übertragen wird) | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
TollwutJe nach Lebensweise Tollwut | 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Obligatorisch für Reisen ins Ausland, kategorisierte Hunde, die meisten Tierpensionen und Ausstellungen |
ZwingerhustenJe nach Lebensweise Bordetella bronchiseptica und Parainfluenza | 8 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Hunde, die Tierpensionen, Hundetagesstätten, Hundevereine und Ausstellungen besuchen |
PiroplasmoseJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Babesiose | 5 Monate · 6 Monate | 1 Jahr | jährlich | Jagdhunde, Hunde, die in ländlichen oder bewaldeten Gebieten leben, Hunde mit sehr hoher Zeckenexposition |
Lyme-KrankheitJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Borreliose | 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Wanderhunde, Jagdhunde, Waldgebiete im Osten und im Zentrum |
LeishmanioseJe nach Lebensweise Leishmaniose übertragen durch Sandmücken | 6 Monate | 1 Jahr und 6 Monate | jährlich | Hunde, die im Süden Frankreichs, auf Korsika und im Mittelmeerraum leben oder sich dort aufhalten |
Die Impfauffrischungen für den erwachsenen Chausie erfolgen jährlich gegen Leptospirose und Tollwut; gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose reicht nach der ersten Auffrischung oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an das tatsächliche Risiko Ihres Hundes an.
Welche Auffrischungen für Ihren Chausie?
Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an: Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt fällig sind und wann die nächsten Auffrischungen anstehen.
Richtig adoptieren
Einen gesunden Chausie adoptieren
Eine regelmäßige tierärztliche Betreuung wird empfohlen, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Augen und die Verdauung. Die Impfung gegen Typhus, Katzenschnupfen, Leukose und, wenn die Situation es erfordert, Tollwut sollte mit dem Tierarzt besprochen und anschließend gemäß dem empfohlenen Protokoll aufrechterhalten werden.
Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht den Rat eines Tierarztes. Bei jedem Zweifel an der Gesundheit Ihres Tieres wenden Sie sich an eine Fachperson.




