Ursprung
Woher kommt er?
Der Burmilla ist eine junge Katzenrasse, die Anfang der 1980er Jahre im Vereinigten Königreich entstand, infolge einer zufälligen Kreuzung zwischen einem Chinchilla-Perser und einem lilafarbenen Burmese. Begeistert von dem Aussehen und dem Temperament der erhaltenen Kätzchen, begann Baronin Miranda von Kirchberg, die Rasse zu entwickeln, deren Name aus der Zusammenziehung von Burmese und Chinchilla resultiert. Der Standard wurde 1984 anerkannt und 1994 von der Fédération internationale féline übernommen. Der Burmilla bleibt heute eine in Frankreich noch relativ seltene Rasse.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Burmilla ist eine mittelgroße Katze mit einem robusten, gut bemuskelten Körper, oft schwerer, als sie aussieht. Sein Kopf ist rund, seine Augen groß, rundlich und sehr ausdrucksstark, meist durch eine dunkle Umrandung betont. Die Ohren sind an der Basis breit und an der Spitze abgerundet. Sein Fell ist kurz, weich und ziemlich dicht, mit einem Tipped-Effekt, bei dem sich die Farbe an den Haarspitzen konzentriert, was ihm ein sehr charakteristisches, zart schattiertes Aussehen verleiht.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Burmilla ist eine sanfte, demonstrative und seiner Familie gegenüber sehr anhängliche Katze. Weniger turbulent als der Burmese, behält er dennoch eine echte Vorliebe für Spiel, Erkundung und tägliche Interaktionen. Er schätzt Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten und menschliche Präsenz sehr, was ihn zu einem warmherzigen Begleiter macht, der seinen Adoptanten nahe steht.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Burmilla wechselt gerne zwischen ruhigen Momenten und aktiven Phasen. Er klettert, rennt und spielt gern und nutzt einen Kratzbaum oder einen anregenden Bereich voll aus. Er versteht sich in der Regel gut mit Kindern und anderen Tieren. Dagegen kann er recht gesprächig sein und verträgt es schlecht, ständig vernachlässigt zu werden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung der Burmilla beruht vor allem auf Regelmäßigkeit, der Bereicherung der Umgebung und positiven Interaktionen. Diese Katze reagiert gut auf stabile Gewohnheiten und sanfte Anreize, insbesondere durch Spiel und Belohnung. Es gilt, ihr Aktivitätsbedürfnis mit Spielzeug, Beobachtungsposten und täglichen Ritualen zu lenken, um Langeweile und Gewichtszunahme zu vermeiden.
Budget
Preis & Budget für Burmilla
Der Kaufpreis eines Burmilla variiert je nach Linie, Qualität des Fells, Ruf der Zucht und Seltenheit der Rasse. Letztere ist in Frankreich weiterhin wenig verbreitet, was die Verfügbarkeit der Kätzchen und das geforderte Preisniveau beeinflussen kann.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Burmilla gilt als eine eher robuste Katze und aufgrund der relativen Jugend der Rasse wird in den konsultierten Referenzquellen keine spezifische Erbkrankheit eindeutig hervorgehoben. Wie alle Katzen benötigt er dennoch eine regelmäßige tierärztliche Betreuung, aktuelle Impfungen und eine gute Lebenshygiene, mit besonderer Aufmerksamkeit für das Gewicht.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Burmilla benötigt eine hochwertige, ausgewogene und vollständige Ernährung, die an sein Alter, sein Aktivitätsniveau und seinen Körperzustand angepasst ist. Seine Ernährung muss kohärente Nährstoffzufuhren bevorzugen und ernsthaft überwacht werden, da die Rasse leicht an Gewicht zunehmen kann.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Name Burmilla stammt direkt aus der Zusammenziehung von Burmese und Chinchilla, den beiden Linien am Ursprung der Rasse. Trotz seines raffinierten Erscheinungsbildes wird diese Katze ebenso sehr für ihr zärtliches Temperament wie für ihr sehr leuchtendes tipped-Fell geschätzt. In Frankreich ist sie noch wenig verbreitet, was sie zu einer recht vertraulichen Rasse macht.




