Ursprung
Woher kommt er?
Der Bombay wurde in den Vereinigten Staaten Mitte des 20. Jahrhunderts von der Züchterin Nikki Horner geschaffen, die eine Katze erhalten wollte, die an einen Miniaturpanther erinnert. Die Rasse stammt aus Kreuzungen zwischen dem amerikanischen Burmese in der Farbe Sepia und dem schwarzen American Shorthair. Nach einer langen Selektionsarbeit, die zahlreiche Würfe umfasste, wurde sie 1976 anerkannt. Trotz ihres Namens hat sie keine Verbindung zur indischen Stadt Bombay.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Bombay hat einen kompakten, kräftigen und athletischen Körper, mit einem gut geöffneten Brustkorb und einer Morphologie, die der des amerikanischen Burmese nahekommt. Beweglich, geschmeidig und lebhaft, trägt er ein kurzes, satiniertes Fell, das eng am Körper anliegt. Sein Kopf ist rund, seine Schnauze breit, seine Stirn gerundet und sein Stop ausgeprägt. Seine mittelgroßen Ohren sind breit, leicht spitz und an der Spitze abgerundet. Seine mandelförmigen Augen sind golden. Sein Schwanz ist von mittlerer Länge. Der Standard lässt nur ein einheitliches, tiefschwarzes Fell zu, ohne weißen Fleck.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Bombay ist eine ruhige Katze, sehr anhänglich, zärtlich und sensibel. Er sucht gerne Streicheleinheiten und verträgt zu lange Abwesenheiten schlecht. Sehr gesellig, schätzt er Kinder, Artgenossen und andere Tiere. Sein wenig misstrauisches Wesen und seine geringe Lautäußerung machen ihn zu einem angenehmen Begleiter, doch sein natürliches Vertrauen erfordert draußen Vorsicht.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
In Innenräumen lebt der Bombay gern im Warmen und zeigt sich in der Wohnung vollkommen wohl. Er ist verspielt, ohne besonders sportlich zu sein, und fügt sich gut in einen aktiven Haushalt ein. Sehr intelligent, versteht er schnell, wie seine Umgebung funktioniert, und kann lernen, an der Leine zu laufen, wenn er schrittweise daran gewöhnt wird. Er miaut wenig und zieht die Anwesenheit seiner Familie einer langen Einsamkeit vor.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Intelligenz und seine Anhänglichkeit erleichtern Lernprozesse, die auf Sanftheit und Regelmäßigkeit beruhen. Eine schrittweise Gewöhnung an die Leine kann die Ausflüge sicherer machen, denn diese wenig misstrauische Katze ist draußen nicht immer vorsichtig. Es ist auch ratsam, von seiner Ankunft an klare, konsequente Grenzen zu setzen, insbesondere um zu vermeiden, dass er lernt, bestimmte Schränke zu öffnen.
Budget
Preis & Budget für Bombay
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie und den Merkmalen des Kätzchens. Das Budget muss auch die jährlichen Unterhaltskosten berücksichtigen, die laut Referenzblatt auf zwischen 300 und 500 Euro geschätzt werden.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Bombay erfreut sich im Allgemeinen einer guten Gesundheit und einer bemerkenswerten Robustheit. Eine regelmäßige tierärztliche Überwachung bleibt notwendig, insbesondere aufgrund eines Risikos für hypertrophe Kardiomyopathie und kraniofaziale Anomalien der Burmese. Wie jede Katze muss er die empfohlenen Impfungen erhalten und von einer guten Mund- und Zahnhygiene profitieren.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung der Bombay muss an ihre Lebensweise, ihre Morphologie und ihren Gesundheitszustand angepasst werden. Da sie relativ wenig Energie verbraucht, ist eine kontrollierte Ration unerlässlich, um das Risiko von Übergewicht zu begrenzen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Spitzname Miniaturpanther oder Salonpanther, verdankt der Bombay sein Aussehen dem Wunsch von Nikki Horner, eine vollständig schwarze Hauskatze zu schaffen, die an einen kleinen Panther erinnert. Sein Name ruft Indien in Erinnerung, aber die Rasse wurde in den Vereinigten Staaten entwickelt und hat keine direkte Verbindung zur Stadt Bombay.




