Ursprung
Woher kommt er?
Ursprünglich aus Südostasien, und genauer gesagt aus Thailand, erinnert der Burmese an kupferfarbene Katzen, die bereits in der Ayutthaya-Zeit beschrieben wurden. Die moderne Rasse erscheint 1930 ausgehend von Wong Mau, einer dunkel gefärbten Katze, die von Doktor Thomson in die Vereinigten Staaten importiert und anschließend mit einem Siamese gekreuzt wurde. Die Selektion ließ danach zwei unterschiedliche Varietäten aufgrund ihrer Morphologie entstehen: den amerikanischen Burmese und den englischen Burmese, der von britischen Züchtern mit einer breiteren Farbpalette entwickelt wurde. Diese Rasse darf nicht mit der Heiligen Birma verwechselt werden.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Burmese ist eine mittelgroße, muskulöse Katze mit einem recht breiten Brustkorb und Hinterbeinen, die leicht höher sind als die Vorderbeine. Die amerikanische Variante ist kräftiger, mit einem sehr runden Kopf, einer gewölbten Stirn, einem ausgeprägten Stop sowie runden Hüften und Schultern. Die englische Variante ist leichter und hat einen eher dreieckigen Kopf. In beiden Fällen sind die Ohren mittelgroß, leicht abgerundet und nach vorn geneigt, die Augen sind groß, weit auseinanderstehend und gelb, und der mittellange Schwanz endet in einer abgerundeten Spitze. Das Fell ist kurz, glänzend, liegt eng am Körper an und ist nahezu ohne Unterwolle. Die traditionelle Farbe, seal sepia oder Zobel genannt, reicht von dunklem Haselnussbraun bis zu warmem Braun, mit hellerem Bauch und Hals. Blau, Schokolade und Lilac sind ebenfalls zugelassen; beim englischen Burmese werden auch Rot und Schildpatt toleriert.
Charakter
Temperament und Charakter
Demonstrativ, sehr anhänglich und sensibel, sucht der Burmese die Gesellschaft seines Zuhauses und verträgt längere Einsamkeit schlecht. Neugierig, schelmisch und sehr intelligent, ist er gesellig mit Artgenossen und anderen Tieren. Er schätzt auch Spiele mit Kindern, vorausgesetzt, dass die Interaktionen respektvoll bleiben.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Lebhaft und verspielt liebt der Burmese es, zu erkunden, zu klettern, zu jagen und am Familienleben teilzunehmen. Er kann in einer Wohnung leben, wenn seine Umgebung Zubehör zum Klettern, Spielen und zur Stimulation bietet. Ein Haus mit einem gesicherten Garten bietet ihm mehr Möglichkeiten zur Erkundung. Er verlangt nach Aufmerksamkeit, Zuneigung und einer regelmäßigen Präsenz, menschlich oder felin.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Intelligenz, seine Neugier und sein sanftmütiger Charakter machen seine Erziehung in der Regel einfach. Konsequente Regeln, ein sanfter Ansatz und Spielphasen ermöglichen es, seine Lebhaftigkeit zu kanalisieren. Es ist ratsam, ihm früh die Grenzen des Haushalts beizubringen und gleichzeitig seine Umgebung zu bereichern, um sein Bedürfnis nach Aktivität zu erfüllen.
Budget
Preis & Budget für Burma-Katze
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie, Übereinstimmung mit dem Standard, Alter und Bestimmung der Katze. Das jährliche Unterhaltsbudget muss ebenfalls für Futter, vorbeugende Pflege und Zubehör eingeplant werden.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Englische Burmese wie auch der Amerikanische Burmese wird als eine robuste Katze beschrieben, ohne dass im Referenzblatt erbliche Krankheiten gemeldet werden. Er muss dennoch von der tierärztlichen Betreuung und den üblichen vorbeugenden Maßnahmen bei der Katze profitieren.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Burmese ist verfressen und akzeptiert sowohl Trocken- als auch Nassfutter. Die Qualität des Futters und die Kontrolle der Portionen sind entscheidend, um das Risiko von Übergewicht zu begrenzen.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Burmese wird auch Malayen genannt. Seine zwei großen Varietäten, die amerikanische und die englische, unterscheiden sich vor allem durch ihre Morphologie: die amerikanische ist runder und kräftiger, während die englische leichter und kantiger ist. Ihr Charakter und ihre Robustheit sind vergleichbar.




