Ursprung
Woher kommt er?
Der Tosa stammt aus Japan, aus der Provinz Tosa, deren Namen er trägt. Er wurde als Kampfhund durch Kreuzung zwischen dem Shikoku-Ken und mehreren westlichen Rassen entwickelt, insbesondere dem Bulldog, dem Mastiff, dem Deutschen Vorstehhund und der Deutschen Dogge, wahrscheinlich mit Einflüssen von Bernhardiner und Bull Terrier. Die Rasse entwickelte sich anschließend zu einem großen Wach- und Begleitmolosser mit einem ausgeglicheneren Temperament. Sie wurde 1964 endgültig von der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Tosa ist ein Hund von sehr großer Größe, kräftig, massig und dennoch harmonisch in seinen Linien. Sein Körper ist robust, mit einem geraden Rücken, einer breiten und muskulösen Lende, einer geräumigen und hohen Brust und einem aufgezogenen Bauch. Der Kopf ist breit mit einem quadratischen Fang und einem ausgeprägten Stop. Die Ohren sind klein, an den Wangen anliegend hängend, die dunkelbraunen Augen drücken Ruhe und Würde aus, und die Rute ist am Ansatz kräftig und verjüngt sich dann zur Spitze hin. Das Haar ist kurz, hart im Griff und ziemlich dicht. Die häufigsten Farben sind falb, apricot, rot, schwarz oder gestromt, manchmal mit etwas Weiß an der Brust und an den Pfoten.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Tosa ist ein ruhiger, geduldiger und ausgeglichener Hund. Er zeigt sich im Allgemeinen unauffällig, bellt wenig und ist sehr aufmerksam. Sehr an sein Zuhause gebunden, offenbart er einen ausgeprägten Wachinstinkt und großen Mut, wenn er eine Bedrohung wahrnimmt. Gut sozialisiert, kann er sich im Alltag sanft und stabil zeigen, doch sein dominantes Temperament und seine Kraft erfordern eine ernsthafte und konsequente Führung.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag mag der Tosa klare Routinen, lange Spaziergänge und den Kontakt zu seiner Familie. Er ist nicht hyperaktiv, aber er braucht Platz, Führung und regelmäßige Auslastung, um ausgeglichen zu bleiben. Seine beeindruckende Statur reicht oft aus, um abzuschrecken, was ihn zu einem natürlich glaubwürdigen Wächter macht. Mit anderen Hunden, besonders des gleichen Geschlechts, kann das Zusammenleben Wachsamkeit erfordern.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Tosa muss früh beginnen, mit einer gründlichen Sozialisierung und stabilen Regeln. Er lernt richtig, wenn er von einem ruhigen, festen und gerechten Halter geführt wird, ohne Brutalität und ohne ständiges Kräftemessen. Vorrang hat es, einen in allen Umständen perfekt kontrollierbaren Hund zu erhalten, angesichts seiner Kraft und seines Schutzinstinkts. Diese Rasse eignet sich eher für Personen, die bereits an große Hunde mit Charakter gewöhnt sind.
Budget
Preis & Budget für Tosa
Der Kaufpreis des Tosa variiert vor allem je nach Qualität der Linie, dem Ruf der Zucht, der Sozialisierungsarbeit und der angebotenen Betreuung. Auch seine Unterhaltskosten müssen eingeplant werden, denn ein sehr großer Hund verursacht regelmäßige Ausgaben, die höher als der Durchschnitt sind.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Tosa gilt als robuster und widerstandsfähiger Hund. Seine große Größe erfordert jedoch ein aufmerksames Management von Wachstum, Gewicht, Gelenken und körperlicher Anstrengung, um seinen Bewegungskomfort langfristig zu erhalten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Tosa braucht eine hochwertige Ernährung, die an große Hunde angepasst und auf sein Alter, sein Gewicht und sein Aktivitätsniveau abgestimmt ist. Die Ration muss seine Muskelmasse unterstützen, ohne Übergewicht zu begünstigen.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Tosa wird auch Tosa Inu, Japanische Dogge oder Japanischer Mastiff genannt. Trotz seiner mit Hundekämpfen in Japan verbundenen Geschichte wird das gut ausgewählte und gut erzogene Tier heute wegen seiner Ruhe, seiner abschreckenden Präsenz und seiner Bindung an seine soziale Gruppe geschätzt. In Frankreich gehört der reinrassige Tosa zu den Hunden der 2. Kategorie, was für seinen Halter spezifische gesetzliche Verpflichtungen mit sich bringt.




