Ursprung
Woher kommt er?
Der Chien nu mexicain ist eine sehr alte und primitive Rasse, deren Entwicklung nur wenig vom Menschen beeinflusst wurde. In der vorspanischen Zeit verzehrten die indigenen Bevölkerungen Mexikos sein Fleisch, insbesondere bei rituellen Zeremonien, da sie diesen Hund mit Xolotl, der Gottheit, die am Ursprung seines Namens steht, in Verbindung brachten. Die Bestände gingen dadurch stark zurück, bis die Rasse an den Rand des Aussterbens geriet. Seit 1940 setzt sich die Federación Canófila Mexicana für ihren Fortbestand ein. Die Fédération Cynologique Internationale hat die Rasse am 6. November 1961 endgültig unter der Nummer 234, in der Gruppe 5, anerkannt. Der derzeit gültige offizielle FCI-Standard wurde am 8. Oktober 2012 veröffentlicht.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Schlank, elegant und in allen Proportionen maßvoll, vermittelt der Mexikanische Nackthund einen Eindruck von Schnelligkeit und Kraft ohne Grobheit. Sein Körper ist kräftig und harmonisch gebaut, mit gerader Oberlinie, kurzem und festem Rücken, muskulöser Lende, langer und tiefer Brust und leicht aufgezogener Bauchlinie. Sein wolfsähnlicher Kopf zeigt einen breiten und keilförmigen Schädel, einen leichten, aber definierten Stop, straffe Lippen und starke Kiefer. Seine mittelgroßen, mandelförmigen Augen drücken Aufmerksamkeit und Intelligenz aus. Seine Ohren sind lang, breit, wenig dick und beweglich. Seine lange und feine Rute endet in einer Spitze. Die Nacktvarietät besitzt eine weiche und elastische Haut, vollständig oder fast ohne Haar, während die Varietät mit Fell ein kurzes, glattes Haar ohne Unterwolle trägt. Die Farbe ist einheitlich und dunkel, von Grau bis Schwarz, bis Rot, Leber oder Bronze, mit möglichen weißen Abzeichen bei der Nacktvarietät.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Mexikanische Nackthund ist ruhig, fröhlich, intelligent und niemals aggressiv, was ihn zu einem ausgezeichneten Begleiter macht. Von Natur aus aufmerksam und misstrauisch gegenüber Fremden, erweist er sich ebenfalls als guter Wachhund. Er ist anhänglich gegenüber den Seinen, mäßig unabhängig und sein Jagdinstinkt bleibt kontrolliert.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Diskret und wenig anspruchsvoll in Bezug auf Platz, passt sich der Mexikanische Nackthund sehr gut an das Leben in der Stadt und in der Wohnung an, auch wenn der Zugang zu einem großen eingezäunten Garten vorzuziehen bleibt. Er braucht eine moderate Aktivität, aber seine täglichen Ausgänge bleiben für sein körperliches, psychisches und emotionales Gleichgewicht unverzichtbar. Seine Soziabilität mit Kindern ist durchschnittlich und das Zusammenleben mit anderen Tieren erfordert eine aufmerksame Sozialisierung.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss sanft, geduldig und frei von jeder Brutalität sein. Eine frühe Übernahme und eine hochwertige Sozialisierung sind notwendig. Methoden, die auf positiver Verstärkung beruhen, sind besonders geeignet für diesen intelligenten Hund, dessen Gehorsam nicht spontan ist.
Budget
Preis & Budget für Mexikanischer Nackthund
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie und Eigenschaften des Hundes. Das von der Quelle angegebene jährliche Unterhaltsbudget liegt zwischen 250 und 500 Euro.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Mexikanische Nackthund ist kräftig und weist insgesamt eine robuste Gesundheit auf. Sein fehlendes Fell macht ihn jedoch empfindlicher gegenüber schwierigen klimatischen Bedingungen. Die Rasse gilt als hypoallergen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Ein klassisches industrielles Qualitätsfutter ist für den Mexikanischen Nackthund geeignet, wenn es an sein Alter, seine Größe und sein Maß an körperlicher Aktivität angepasst ist.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Chien nu mexicain ist auch unter den Namen Xoloitzcuintle, Xolo, Perro sin Pelo Mexicano und Mexican Hairless Dog bekannt. Er existiert in drei Größen, Standard, Mittel und Miniatur, sowie in zwei Varietäten, nackt oder mit Fell. Die nackte Varietät zeichnet sich insbesondere durch ein oft unvollständiges Gebiss aus.




