Ursprung
Woher kommt er?
Der Jugoslawische dreifarbige Laufhund teilt die alten Ursprünge der in den Balkanstaaten entwickelten Laufhunde. Er wurde auf der internationalen Hundeausstellung in Belgrad im Juni 1950 vorgestellt. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte ihn 1961 unter der Standardnummer 229 innerhalb der Gruppe 6 an. Ebenfalls vom UKC anerkannt, bleibt er heute außerhalb Serbiens recht selten.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Von mittlerer Größe und von kräftigem Bau zeigt dieser Hund einen Körper, der leicht länger als hoch ist und in ein Rechteck passt. Sein Kopf ist lang, schmal und gestreckt, mit einem leicht gewölbten Schädel, einem wenig ausgeprägten Stop, einer schwarzen Nase und einem keilförmigen Fang. Seine Ohren, hoch angesetzt, sind hängend und enden oval. Seine dunklen Augen sind schräg eingesetzt und neigen zu einer mandelförmigen Form. Der Rücken ist stark und muskulös, die Brust solide und die Rute, an der Basis dick, verjüngt sich zu ihrer Spitze hin. Das kurze, dichte, glänzende und eher kräftige Haar bedeckt eine gut entwickelte Unterwolle. Das Haarkleid ist dreifarbig, dominiert von einem intensiven Rot oder Rotbraun, mit einem schwarzen Mantel oder Sattel und weißen Abzeichen am Fang, am Hals und manchmal an der Brust. Die Rüden messen 45 bis 55 cm und die Hündinnen 44 bis 54 cm; beide Geschlechter wiegen in der Regel 20 bis 25 kg.
Charakter
Temperament und Charakter
Es ist ein selbstsicherer Hund mit ausgeprägtem Temperament, aber liebenswürdig und sehr an seinen Herrn gebunden. Bei der Jagd zeigt er sich lebhaft, ausdauernd, entschlossen und mit einem sehr ausgeprägten Verfolgungsinstinkt ausgestattet. Er ist anhänglich gegenüber seiner Familie, mäßig beschützend und gesellig, wenn seine Ausbildung und seine Begegnungen korrekt durchgeführt wurden.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Aktiv und ausdauernd, er muss lange, regelmäßig und über große Distanzen gehen und traben. Ein kurzer hygienischer Auslauf reicht nicht für sein Gleichgewicht. Sein Jagdinstinkt und seine recht präsente Stimme müssen im Alltag vorausgesehen werden. Das Zusammenleben mit Kindern und anderen Tieren ist mit einer frühen Sozialisierung und einer angepassten Aufsicht möglich.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Das Rückruftraining muss sehr früh beginnen, ebenso wie die Grundkommandos. Eine frühe, konsequente, feste Erziehung ohne Brutalität und auf positiver Verstärkung beruhend ermöglicht es, einen folgsamen und angenehmen Begleiter zu erhalten. Sein ausgeprägtes Temperament, sein Jagdinstinkt und seine verbesserungsfähige Gehorsamkeit erfordern Beständigkeit, insbesondere bei Ausflügen in offenes Gelände.
Budget
Preis & Budget für Jugoslawischer dreifarbiger Laufhund
Der Preis hängt von der Seltenheit der Rasse außerhalb Serbiens, vom Ruf der Zucht, von der Qualität des Stammbaums, von den bei den Eltern durchgeführten Untersuchungen sowie von den Kosten ab, die mit einer möglichen Reise oder einem Import verbunden sind.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Jugoslawische dreifarbige Laufhund besitzt eine solide Konstitution und eine insgesamt robuste Gesundheit. Sein doppeltes Fell bietet ihm einen guten Schutz gegenüber schwierigen klimatischen Bedingungen. Es wird keine besondere spezifische größere Veranlagung gemeldet, aber die Gelenke und die Ohren sollten regelmäßig überwacht werden.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Eine ausgewogene und hochwertige Ernährung muss an das Alter, das Gewicht, den Körperzustand und das Aktivitätsniveau dieses Laufhundes angepasst werden. Der Bedarf steigt während der Jagdzeiten oder bei anhaltender körperlicher Anstrengung und sinkt in Ruhephasen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse wird auch Serbischer dreifarbiger Laufhund und Srpski Trobojni Gonic genannt. Ihr FCI-Standard trägt die Nummer 229; sie gehört zur Gruppe 6 und ist seit 1961 anerkannt. Sie ist von der FCI und dem UKC anerkannt. Ein Wurf umfasst in der Regel 3 bis 6 Welpen. Ihr Gangbild zeichnet sich durch verlängerte Schritte sowie einen freien und regelmäßigen Trab aus.




