Ursprung
Woher kommt er?
Die Rasse des Norwegischen Laufhundes wurde ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Sein anderer Name, Dunker, wurde in Anlehnung an seinen Schöpfer, den norwegischen Hauptmann Wilhelm Conrad Dunker, gewählt. Dieser kreuzte mehrere Varietäten von Laufhunden, um Hunde zu erhalten, die dem heutigen Standard nahekommen. Die Bestände gingen während des Zweiten Weltkriegs stark zurück, was das Verschwinden der Rasse befürchten ließ. Anschließend wurde ein erneutes Interesse beobachtet, insbesondere in den 1970er Jahren, doch die Population bleibt recht klein.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Norwegische Laufhund ist ein mittelgroßer Jagdhund, robust und ausdauernd, dessen Silhouette in ein Rechteck passt, ohne schwer zu wirken. Sein eher länglicher Kopf zeigt einen leicht gewölbten Schädel, einen gut definierten Stop, eine schwarze Nase und einen ziemlich langen und quadratischen Fang. Seine dunklen, runden und ausdrucksvollen Augen zeigen einen ruhigen und ernsten Blick. Seine weichen, hängenden und abgerundeten Ohren sind auf mittlerer Höhe angesetzt. Der Hals ist ziemlich lang, der Rücken gerade und fest, die Lendenpartie kräftig, die Kruppe muskulös und die Brust eher breit. Die Rute, an der Basis dick, wird gerade oder leicht gebogen getragen. Das Haar ist gerade, rau, dicht und an der Rückseite der Oberschenkel und an der Rute reichlicher. Das Haarkleid ist verdünntes Schwarz mit lohfarbenen Abzeichen oder Blau-Merle mit dunkleren Abzeichen.
Charakter
Temperament und Charakter
Widerstandsfähig und ausdauernd vereint der Norwegische Laufhund die Qualitäten eines leistungsfähigen Jagdpartners. Mit starken Nerven und einem ausgeglichenen Temperament gilt er als gesellig und vertrauenswürdig. Seinem Herrn und seiner Familie verbunden, zeigt er sich anhänglich, ohne seine Eigenschaften als Laufhund zu verlieren.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Sein Jagdinstinkt ist sehr ausgeprägt und sein Energieniveau hoch. Er braucht lange tägliche Ausläufe und regelmäßige Aktivitäten, um sein Gleichgewicht zu bewahren. Gesellig mit Menschen und in der Regel in der Lage, sich gut mit Artgenossen zu verstehen, bleibt er stimmfreudig und kann bereitwillig bellen oder heulen. Er ist nicht für das Leben in einer Wohnung oder für beengte Räume geeignet.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Der Norwegische Laufhund gilt nicht als besonders schwer zu erziehen. Seine Bindung an seinen Besitzer, sein ausgeglichenes Wesen und seine Motivation für die Arbeit erleichtern das Lernen. Die Grundlagen, insbesondere der Rückruf, müssen von klein auf vermittelt werden. Seine natürliche Geselligkeit fördert sein gutes Auskommen mit anderen, doch sein Jagdinstinkt erfordert eine konsequente Erziehung.
Budget
Preis & Budget für Norwegischer Laufhund
Der Anschaffungspreis hängt insbesondere von der Zucht, der Linie, dem Geschlecht, dem Alter und der Übereinstimmung mit dem Standard ab. Die Seltenheit der Rasse kann ebenfalls das verfügbare Angebot begrenzen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Von robuster Konstitution weist der Norwegische Laufhund insgesamt eine solide Gesundheit auf, wenn er eine angemessene Pflege erhält. Das Referenzblatt weist nicht auf eine systematische Veranlagung für eine bestimmte Krankheit hin, empfiehlt jedoch Wachsamkeit gegenüber bestimmten orthopädischen, auditiven, okulären und kutanen Erkrankungen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Norwegische Laufhund benötigt eine hochwertige, ausgewogene und an sein Alter, seine Größe sowie sein Maß an körperlicher Aktivität angepasste Ernährung. Sein Bedarf steigt während der Jagdzeiten.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Name Dunker ehrt den norwegischen Kapitän Wilhelm Conrad Dunker, den Schöpfer der Rasse. Der Norwegische Laufhund trägt die Nummer 203 in der Nomenklatur der FCI und wird von der FCI seit 1956 sowie vom UKC anerkannt. Trotz des ab den 1970er Jahren beobachteten erneuten Interesses bleiben seine Bestände begrenzt.




