Ursprung
Woher kommt er?
Der Schiller-Laufhund stammt von Jagdhunden ab, die aus dem Gut Kaflas hervorgegangen sind. Seine Ursprünge scheinen Beiträge aus dem Süden Deutschlands, von Schweizer und britischen Jagdhunden, insbesondere Harriern, zu vermischen. Die Rasse hat sich in Schweden auf der Grundlage von zwei Tieren strukturiert, die bei der ersten Hundeausstellung des Landes im Jahr 1886 vorgestellt wurden, Tamburini und Ralla I, die dem Bauern Per Schiller gehörten, dessen Namen sie beibehalten hat. Sie wurde 1907 vom schwedischen Kennel Club anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Schiller-Laufhund ist ein mittelgroßer Jagdhund, leicht länger als hoch, gut proportioniert und kräftig bemuskelt. Sein Kopf ist länglich, seine Ohren sind weich und hängend, und seine dunkelbraunen Augen drücken Lebhaftigkeit aus. Sein Haar ist kurz, rau und eng am Körper anliegend, mit einem falben Haarkleid, das von einem deutlich gezeichneten schwarzen Mantel auf dem Rücken, den Seiten des Halses und der Oberseite der Rute gekennzeichnet ist.
Charakter
Temperament und Charakter
Ausgeglichen, lebhaft und sehr an seinen Führer gebunden, ist der Schiller-Laufhund vor allem ein Jagdhund, der für seine Ausdauer und seine Stimme geschätzt wird. Er arbeitet vor allem auf Hase und Fuchs, allein mit seinem Herrn. Trotz dieses Jägertemperaments ist er nicht asozial und lebt eher korrekt mit seinen Artgenossen zusammen, bleibt dabei jedoch Fremden gegenüber zurückhaltend.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser Hund muss sich regelmäßig auspowern und läuft gern lange Strecken in natürlichem Gelände. Er bevorzugt naturnahe Umgebungen gegenüber dem Stadtleben und verträgt Inaktivität schlecht. Seine Lebhaftigkeit und sein Jagdinstinkt erfordern bei Ausflügen besondere Wachsamkeit, vor allem in offenen Bereichen.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung erfordert Beständigkeit, Konsequenz und Sanftheit, wie bei vielen Laufhunden. Der Rückruf muss sehr früh trainiert und regelmäßig aufrechterhalten werden, denn sein Spürsinn und sein Interesse an Fährten können die Oberhand gewinnen. Er eignet sich besser für Halter, die bereits mit aktiven und unabhängigen Hunden vertraut sind.
Budget
Preis & Budget für Schillerstövare
Der Preis eines Schiller-Laufhundes variiert je nach Linie, Seriosität der Zucht, Untersuchungen und Sozialisierung. Das Unterhaltsbudget (Futter, Tierarzt, Erziehung) übersteigt über die Zeit oft den Kaufpreis.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Schiller-Laufhund wird im Allgemeinen als eine robuste und solide Rasse angesehen. Seine tägliche Pflege ist einfach, aber sein aktives Leben und sein Laufhundprofil erfordern eine aufmerksame Kontrolle der Gelenke, der Ohren und des Allgemeinzustands nach den Ausflügen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Schiller-Laufhund benötigt eine ausgewogene, hochwertige Ernährung, angepasst an sein Alter, sein Format und vor allem an sein Aktivitätsniveau. Ein sehr energieaufwendiger Hund hat nicht die gleichen Bedürfnisse wie ein Tier, das ruhiger lebt.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Name der Rasse stammt von Per Schiller, dem schwedischen Züchter, der mit ihrer anfänglichen Entwicklung verbunden ist. Obwohl er von der FCI anerkannt ist, bleibt der Schillerlaufhund vor allem in seinem Herkunftsland bekannt und ist außerhalb Skandinaviens recht selten.




