Ursprung
Woher kommt er?
Die fernen Vorfahren des Italienischen Laufhundes sollen die Laufhunde des Alten Ägypten gewesen sein, wahrscheinlich von phönizischen Händlern auf die italienische Halbinsel gebracht. Hunde mit ähnlichen körperlichen Merkmalen erscheinen in mehreren Kunstwerken, insbesondere in den Statuen der jagenden Diana, die im Museum von Neapel aufbewahrt wird, und der Diana, die den Bogen spannt, im Vatikanischen Museum.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Italienische Laufhund ist ein mittelgroßer Jagdhund, robust, harmonisch und trocken, mit einer klar ausgeprägten Muskulatur, ohne Fett, und einem gut entwickelten Knochenbau. Sein Körper ist nahezu in ein Quadrat einschreibbar, mit geradem Rücken, einer leicht konvexen und muskulösen Kruppe, einer gut gerundeten Brust ohne tonnenförmig zu sein und einer geradlinigen Unterlinie. Sein länglicher Kopf zeigt einen nahezu ovalen Schädel, einen wenig ausgeprägten Stop, eine große schwarze Nase, einen Fang, der etwa die Hälfte der Kopflänge ausmacht, und in Scherengebiss schließende Kiefer, wobei auch das Zangengebiss zugelassen ist. Seine großen mandelförmigen Augen, dunkelocker, drücken Sanftmut aus. Seine rechteckigen Ohren, breit, flach, hängend und verdreht, sind nach vorn gerichtet. Die Rute, hoch angesetzt, bleibt bis zu ihrer Spitze fein. Es gibt zwei Varietäten: die kurzhaarige, mit sehr kurzem, dichtem, anliegendem und glattem Haarkleid, und die rauhaarige, mit rauem Haar von etwa 5 cm, in einigen Regionen weicher. Das Haarkleid kann einfarbig falb in all seinen Nuancen oder schwarz und lohfarben sein.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Italienische Laufhund vereint die Qualitäten eines auf die Verfolgung von Wild spezialisierten Hundes, mit einer Vorliebe für den Hasen und das Wildschwein. Schnell und robust, kann er allein oder im Rudel auf unterschiedlichem Gelände arbeiten und gibt bereitwillig Laut. In seiner Familie ist er sehr an seinen Herrn gebunden und versteht sich eher gut mit Kindern. Sein Temperament ist ausgeglichen, mäßig unabhängig und sensibel.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Aktiv und sportlich braucht der Italienische Laufhund Platz, Freiheit und lange tägliche Spaziergänge. Ein Haus mit einem großen, gut eingezäunten Garten entspricht seinen Bedürfnissen eher als eine Wohnung. Sein sehr ausgeprägter Jagdinstinkt erfordert bei Ausflügen besondere Wachsamkeit und das Erlernen eines zuverlässigen Rückrufs.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Das Rückruftraining ist beim Italienischen Laufhund unerlässlich, wie bei den meisten Jagdhunden. Seine Erziehung muss Festigkeit und Sanftheit verbinden, um ein ausgeglichenes Verhalten zu erreichen, ohne seine Sensibilität zu verletzen. Seine Kooperation erfordert Beständigkeit und eine konsequente Methode.
Budget
Preis & Budget für Italienischer Laufhund
Das geschätzte jährliche Unterhaltsbudget deckt die laufenden Ausgaben für Futter, Pflege und Unterhalt des Chien courant italien ab, ohne den Anschaffungspreis.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Italienische Laufhund erfreut sich einer insgesamt robusten Gesundheit. Für diese Rasse wird keine besondere Veranlagung für eine Krankheit gemeldet. Ein Wurf umfasst in der Regel 4 bis 6 Welpen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Italienische Laufhund benötigt eine ausgewogene, reichhaltige und hochwertige Ernährung, die an sein Alter, seine Größe und sein Maß an körperlicher Aktivität angepasst ist.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse umfasst zwei Varietäten, den Italienischen Laufhund mit kurzem Haar und den Italienischen Laufhund mit rauem Haar. Sie ist auch unter den Namen Italienischer Jagdhund, Segugio Italiano a pelo raso und Segugio Italiano a pelo forte bekannt. Sie gehört zur Gruppe 6 der FCI, trägt die Standardnummer 337 und ist seit 1956 von der FCI sowie vom AKC anerkannt.




