Lebenserwartung
Lebenserwartung
Seine Lebenserwartung liegt in der Regel zwischen 12 und 16 Jahren. Eine kontrollierte Ernährung, regelmäßige Aktivität und eine vorbeugende tierärztliche Betreuung tragen dazu bei, seine Lebensqualität zu erhalten.
Körperbau
Eine robuste Rasse?
Der Burmese besitzt eine gute allgemeine Robustheit. Sein kurzes Fell und seine einfache Pflege entbinden jedoch nicht von einer regelmäßigen Überwachung des Körperzustands, des Mauls und der Ohren.
Worauf Sie achten sollten
Darauf sollten Sie achten
Keine spezifische erbliche Erkrankung wird für die Rasse detailliert beschrieben. Eine allgemeine Wachsamkeit bleibt empfohlen, mit tierärztlicher Konsultation bei Veränderung des Appetits, des Gewichts, der Aktivität oder des Verhaltens.
Hypertrophe Kardiomyopathie: Bestimmte Katzenlinien sind für diese Erkrankung des Herzmuskels prädisponiert, daher ist eine Nachsorge und je nach Herkunft ein Screening sinnvoll.
Chronische Nierenerkrankung: Häufig bei älteren Katzen, rechtfertigt sie eine Überwachung von Appetit, Durst und regelmäßigen Blutuntersuchungen.
Parodontalerkrankung: Zahnstein und Zahnfleischentzündung sind häufig und erfordern eine konsequente Mund- und Zahnhygiene.
Klima
Kälte- und Hitzebeständigkeit
Der Burmese lebt im Allgemeinen sehr gut in Innenräumen. Übermäßige Hitze vermeiden und kühle Plätze anbieten. Sein kurzes Fell, fast ohne Unterwolle, schützt ihn kaum vor Kälte: Zugluft und Ausgänge bei kaltem Wetter begrenzen.
Gewicht
Neigt zu Gewichtszunahme
Naschhaft kann der Burmese an Gewicht zunehmen, wenn seine Portionen zu großzügig sind. Seine Rationen müssen abgemessen, zu festen Zeiten verteilt und an sein Gewicht, sein Alter und sein Aktivitätsniveau angepasst werden.
Im Alltag
So bleibt er gesund und fit
- Den mit dem Tierarzt festgelegten Impfkalender einhalten.
- Regelmäßig das Gewicht und den Körperzustand kontrollieren.
- Das Fell einmal pro Woche mit einer weichen Bürste bürsten.
- Häufig die Ohren kontrollieren und die Zähne pflegen.
Impfungen
Impfungen für den Burma-Katze: Impfplan
Welche Impfungen braucht ein Burma-Katze? Wie alle Katzen erhält auch der Burma-Katze ab einem Alter von 8 Wochen die Grundimpfungen: Typhus (Panleukopenie) und Schnupfen. Die Grundimmunisierung des Burma-Katze-Kätzchens erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung mit 1 Jahr – auch bei Wohnungskatzen. Je nach Lebensweise (Freigang, Zusammenleben mit anderen Katzen, Ausstellungen, Reisen) kann Ihr Tierarzt den Impfplan um Impfungen gegen Feline Leukose (FeLV), Tollwut und Chlamydiose ergänzen.
| Impfstoff | Grundimmunisierung | Erste Auffrischung | Danach | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
Typhus (Panleukopenie)Grundimmunisierung Feline Panleukopenie (Parvovirus der Katze) | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jedes Jahr | Alle Tiere |
SchnupfenGrundimmunisierung Felines Herpesvirus und Calicivirus | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jedes Jahr | Alle Tiere |
Feline Leukose (FeLV)Je nach Lebensweise Felines Leukämievirus | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jedes Jahr | Freigängerkatzen, in Gruppen lebende Katzen oder Katzen in einer Katzenzucht |
TollwutJe nach Lebensweise Tollwut | 12 Wochen | 1 Jahr | jedes Jahr | Obligatorisch für Reisen ins Ausland, Katzenausstellungen und die meisten Tierpensionen |
ChlamydioseJe nach Lebensweise Chlamydia felis (ansteckende Konjunktivitiden) | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jedes Jahr | Katzen in Gemeinschaftshaltung, Katzenzuchten, Ausstellungskatzen |
Bei ausgewachsenen Burma-Katze wird die Impfung gegen Katzenschnupfen jährlich aufgefrischt, die gegen Leukose ebenfalls, wenn die Katze Freigang hat. Nach der ersten Auffrischung reicht gegen Katzenseuche oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an die Lebensweise Ihrer Katze an.
Welche Auffrischungen braucht Ihr Burma-Katze?
Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an. Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt und welche Auffrischungen als Nächstes anstehen.
Gut adoptieren
Einen gesunden Burma-Katze adoptieren
Die tierärztliche Betreuung muss die an die Lebensweise angepassten Impfungen umfassen, insbesondere gegen Typhus, Katzenschnupfen und Leukose, sowie gegen Tollwut, wenn diese angezeigt ist. Die regelmäßige Kontrolle der Zähne und der Ohren ergänzt diese Vorsorge.
Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht die Beratung durch einen Tierarzt. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Bedenken zu Ihrem Tier an eine Fachperson.




