Ursprung
Woher kommt er?
Der Braque Saint-Germain stammt aus Kreuzungen, die in den 1830er Jahren zwischen Pointern und Braques in den königlichen Zwingern von Compiègne und dann von Saint-Germain-en-Laye durchgeführt wurden, einer Stadt, deren Namen er behalten hat. Von Jägern wegen seiner Qualitäten als Vorstehhund sehr geschätzt, erfreute er sich großer Beliebtheit, bevor er im Laufe der Zeit vertraulicher wurde. Sein Rasseclub wurde 1913 gegründet und die Fédération Cynologique Internationale hat ihn 1954 endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Braque Saint-Germain ist ein Hund von mittlerer Größe, braccoid, für Ausdauer gebaut, mit trockener und gut ausgeprägter Muskulatur. Sein Körper ist mediolinig, der Rücken horizontal, die Brust lang und breit, und der muskulöse Hals eher lang. Sein Fell ist mattweiß mit falbfarbenen Flecken, mit ebenfalls falbfarbenen Ohren. Der Kopf zeigt einen leicht gewölbten Schädel, sehr sanfte goldene Augen und mäßig lange Ohren mit abgerundeten Spitzen. Das Haar ist kurz, ohne zu fein zu sein.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Braque Saint-Germain ist ein sensibler, anhänglicher und geselliger Hund, sehr an seinen Besitzer und seine Familie gebunden. Bei der Jagd zeichnet er sich durch seine Leidenschaft, seine Entschlossenheit und seine Ausdauer aus, mit echten Anlagen für das Vorstehen und das Apportieren. Zu Hause zeigt er sich in der Regel ausgeglichen, sanft in seinen Interaktionen und angenehm im Zusammenleben, wenn er ausreichend ausgelastet ist.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser Hund verträgt längere Inaktivität schlecht und braucht lange, regelmäßige Ausflüge, idealerweise in natürlichen Bereichen, wo er traben, schnüffeln und sich auspowern kann. Auf dem Land wohler als in der Stadt, kann er sich dennoch an ein städtisches Umfeld anpassen, wenn sein Bewegungsbedarf wirklich berücksichtigt wird. Sein sensibles Temperament macht ihn wenig empfänglich für Härte, und er sucht eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Angehörigen.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Braque Saint-Germain muss mit Sanftheit, Geduld und Beständigkeit geführt werden. Dieser Hund verkraftet brutale Methoden schlecht, reagiert aber gut auf einen klaren Rahmen, auf ein frühes Erlernen des Rückrufs und auf eine positive Motivation. Sein Gehorsamsniveau ist korrekt, vor allem wenn die Einheiten kohärent, schrittweise und an sein sensibles Temperament als Jagdhund angepasst bleiben.
Budget
Preis & Budget für Braque Saint-Germain
Der Kaufpreis des Braque Saint-Germain bleibt im Allgemeinen moderat für einen französischen Vorstehhund, variiert jedoch je nach Linie, Seriosität der Zucht und dem Verwendungszweck des Welpen. Man muss auch das Unterhaltsbudget für einen aktiven Hund einplanen, das Futter, tierärztliche Vorsorge und Grundausstattung umfasst.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Braque Saint-Germain erfreut sich einer insgesamt robusten Gesundheit, wenn er von einem aktiven Lebensstil, einer angepassten Ernährung und einer regelmäßigen tierärztlichen Betreuung profitiert. Es ist insgesamt ein robuster Hund, aber sein Besitzer muss aufmerksam bleiben gegenüber der Haut, den Ohren und den kleinen Problemen, die mit dem Leben eines Jagdhundes verbunden sind.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Braque Saint-Germain benötigt eine hochwertige Ernährung, die für einen erwachsenen Hund mittlerer Größe mit oft hoher Aktivität formuliert ist. Die Ration muss an sein Alter, sein Bewegungsniveau und seinen Körperzustand angepasst werden, wobei die Unterschiede zwischen Jagdsaison und ruhigeren Zeiten berücksichtigt werden.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Braque Saint-Germain verdankt seinen Namen Saint-Germain-en-Laye und gehört zu den alten französischen Rassen von Vorstehhunden. Seine Geschichte ist mit den königlichen Zwingern des XIXe Jahrhunderts verbunden, was ihm einen besonderen Platz im französischen kynologischen Erbe verleiht. Trotz seiner Qualitäten bleibt er heute ziemlich selten, mit einer begrenzten jährlichen Anzahl von Geburten.




