Ursprung
Woher kommt er?
Ab den 1930er Jahren entwickelt, stammt der Braque hongrois à poil dur aus der Kreuzung zwischen dem Braque hongrois à poil court und dem Braque allemand à poil dur. Als Hund des ungarischen Adels wurde er von der Fédération Cynologique Internationale am 27. März 1963 unter der Nummer 239 endgültig anerkannt, in der Gruppe 7 der Vorstehhunde. Sein offizieller gültiger FCI-Standard wurde am 6. April 2000 veröffentlicht.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Von mittlerer Größe, trocken und ohne Schwere, zeigt er eine robustere Konstitution als der Ungarische Vorstehhund Kurzhaar. Sein Körper ist leicht länger als hoch, mit einem muskulösen Hals, einem ausgeprägten Widerrist, einem festen und geraden Rücken, einer kurzen Lende, einer breiten Kruppe und einer gut herabreichenden Brust. Sein Kopf mit mäßig breitem und leicht gewölbtem Schädel trägt einen abgestumpften Fang, starke in Scherengebiss schließende Kiefer und eine breite Nase. Die Ohren, mäßig hoch angesetzt, werden leicht nach hinten getragen und enden in einem abgerundeten V. Die ovalen dunkelbraunen Augen drücken Lebhaftigkeit und Intelligenz aus. Die Rute, an der Basis dick, wird gerade oder leicht säbelförmig getragen. Das drahtige Haar misst 2 bis 3 cm, bleibt eng anliegend, dick und glatt anliegend, mit einer dichten und harten Unterwolle, buschigen Augenbrauen und einem ausgeprägten Bart. Das Haarkleid ist einheitlich goldweizenfarben, manchmal an den Ohren dunkler.
Charakter
Temperament und Charakter
Intelligent, anhänglich, empfänglich und sehr an seinen Herrn gebunden, zeigt sich dieser Vorstehhund sensibel und kooperationsbereit. Bei der Jagd arbeitet er mit Leidenschaft und Entschlossenheit; seine ausgezeichnete Nase, sein sicherer Vorstehpunkt und seine Vielseitigkeit werden besonders geschätzt. Er ist im Allgemeinen Fremden gegenüber freundlich, gut mit Kindern und kann mit anderen Tieren zusammenleben, wenn seine Sozialisierung sorgfältig erfolgt.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Sehr energisch und verspielt, braucht er tägliche körperliche Aktivität, Platz und regelmäßigen Kontakt zu seinem Herrchen. Ein bis zwei lange Ausgänge pro Tag sind notwendig. Sein Jagdinstinkt erfordert bei Spaziergängen besondere Aufmerksamkeit und seine starke Neigung zum Vokalisieren muss im Alltag berücksichtigt werden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Empfänglich und an seinen Besitzer gebunden, gilt er als leicht zu erziehen, wenn das Lernen konsequent ist. Eine maßvolle Konsequenz genügt: Dieser besonders sensible Hund verträgt weder Brutalität noch ein Kräftemessen. Rückruf, Leinenführigkeit, Sozialisierung und die Kanalisierung des Jagdinstinkts müssen früh mit positiven Methoden erarbeitet werden.
Budget
Preis & Budget für Drahthaariger Ungarischer Vorstehhund
Der Kaufpreis variiert je nach Zucht, Linie, Gesundheitsuntersuchungen der Zuchttiere und dem Verwendungszweck des Hundes. Das Referenzblatt verortet das übliche Anschaffungsbudget zwischen 400 und 800 Euro.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Robust und mit einer insgesamt soliden Gesundheit ausgestattet, profitiert er von einem schützenden doppelten Fell. Eine regelmäßige tierärztliche Überwachung bleibt aufgrund mehrerer bekannter Prädispositionen wichtig.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Dieser sportliche Hund benötigt eine vollständige und ausgewogene Ernährung, die an sein Alter, sein Gewicht, seinen Körperzustand und sein Aktivitätsniveau angepasst ist. Die Ration muss die Anstrengung unterstützen, ohne eine übermäßige Gewichtszunahme zu begünstigen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Sein ungarischer Name ist Drötzörü Magyar Vizsla. Die Rasse wurde geschaffen, um die Jagdqualitäten des Vizsla und den Schutz eines harten Fells zu vereinen, das an Unwetter und Verletzungen angepasst ist.




