Ursprung
Woher kommt er?
Der Isländische Schäferhund kam ab dem IX. Jahrhundert mit den ersten Wikinger-Entdeckern nach Island. Im Laufe der Generationen hat die Selektion Hunde bevorzugt, die in der Lage waren, Herden auf weiten Flächen zusammenzutreiben und zu treiben, trotz Kälte, Wind und Unwettern. Außerhalb seines Herkunftslandes und der skandinavischen Länder selten geblieben, begeistert die Rasse auch als Familienhund dank ihres sanften und fröhlichen Temperaments. Die Fédération Cynologique Internationale hat ihn am 17. Februar 1972 unter der Nummer 289 endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Von mittlerer Größe, jedoch unter dem Durchschnitt der Hütehunde, zeigt der Isländische Schäferhund eine robuste, rechteckige Silhouette. Sein dreieckiger Kopf trägt mittelgroße, aufgerichtete, bewegliche und an der Spitze leicht abgerundete Ohren sowie mandelförmige, meist dunkelbraune Augen. Seine hoch angesetzte Rute rollt sich über den Rücken. Das doppelte Haarkleid verbindet ein mittellanges bis langes, ziemlich raues Deckhaar mit einer weichen und sehr dichten Unterwolle. Die Fellfarben können falb sein, von Creme bis rötlichbraun, schokoladenfarben, grau oder schwarz, mit unregelmäßigen weißen Abzeichen; eine schwarze Maske ist bei falben oder grauen Exemplaren möglich.
Charakter
Temperament und Charakter
Fröhlich, verspielt, neugierig und freundlich sucht der Isländische Schäferhund gern den Kontakt zu seiner Familie und empfängt Besucher in der Regel ohne Aggressivität. Er bewahrt einen ausgeprägten Instinkt für das Hüten von Herden und setzt seine Stimme leicht ein, um eine Bewegung oder eine Anwesenheit zu signalisieren. Lebhaft und aufmerksam verbindet er Sanftmut, Selbstsicherheit und Intelligenz, kann dabei jedoch auch enthusiastisch und manchmal laut sein.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Aktiver Arbeitshund, er muss am täglichen Leben teilnehmen, sich auspowern und geistig stimuliert werden. Zwei lange Spaziergänge pro Tag, ergänzt durch Spiele, Fährtenarbeit, Agility oder Führungsübungen, tragen zu seinem Gleichgewicht bei. Das Landleben oder ein Haus mit eingezäuntem Garten passt besser zu ihm als eine Wohnung, auch wenn eine Anpassung an das Stadtleben mit häufigen Ausgängen und echter Verfügbarkeit möglich bleibt.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Sein Wunsch zu lernen und zu gefallen erleichtert die Erziehungsarbeit, aber seine Energie und seine Neigung zu vokalisieren erfordern Beständigkeit. Eine positive Methode, die auf Belohnung, Sanftheit und klaren Grenzen basiert, liefert die besten Ergebnisse. Die frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und anderen Tieren ist wichtig, ebenso wie das schrittweise Erlernen von Ruhe, Rückruf und der Kontrolle des Bellens.
Budget
Preis & Budget für Isländischer Schäferhund
Der Preis hängt vom Stammbaum, von der Qualität der bei den Eltern durchgeführten Untersuchungen, vom Ruf der Zucht und vom Bestimmungsort des Welpen ab. Die relative Seltenheit der Rasse kann auch die Reisekosten erhöhen oder die Wartezeit verlängern.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Robust und durch sein doppeltes Fell gut geschützt, verfügt der Isländische Schäferhund in der Regel über eine solide Gesundheit. Eine verantwortungsvolle Auswahl und eine regelmäßige tierärztliche Betreuung bleiben unerlässlich, um die bei der Rasse beobachteten Gelenk- und Augenprobleme zu begrenzen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Sportlich und muskulös braucht der Isländische Schäferhund eine vollständige Ernährung, deren Energiedichte seiner Aktivität wirklich entspricht. Die Ration muss seine Muskelmasse erhalten, ohne eine unnötige Gewichtszunahme zu begünstigen.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Islandhund ist die einzige in Island beheimatete Hunderasse, die international anerkannt ist. Sein lautes Bellen hatte eine praktische Funktion: Es half dem Schäfer, die Herden zu lenken und verirrte Tiere in schwierigem Gelände zu signalisieren. Seine eingerollte Rute, seine aufgerichteten Ohren und seine dichte Unterwolle zeugen von seiner Zugehörigkeit zur Gruppe der nordischen Spitze.




