Ernährung

Bergamasker Hirtenhund richtig füttern

Italien

Seine Ernährung muss den Bedarf eines großen aktiven Hundes ohne übermäßige Energiezufuhr decken. Die Ration variiert stark je nach Alter, Aktivität, physiologischem Zustand und Leben im Freien; sie muss daher eher an den Körperzustand als allein an das auf der Verpackung angegebene Gewicht angepasst werden.

Für jedes Alter das passende Menü

Seine Bedürfnisse verändern sich

  • Welpe : Ein Futter für Welpen großer Rassen wählen, die Mahlzeiten aufteilen und das Wachstum kontrollieren, um die Gelenke zu schützen.

  • Erwachsener : Die Zufuhr an die tägliche Aktivität anpassen und eine athletische Silhouette ohne Übergewicht beibehalten.

  • Senior : Eine leicht verdauliche Ernährung bevorzugen, angepasst an die abnehmende Aktivität und die Gelenke nach tierärztlichem Rat unterstützend.

Welches Futter?

Trockenfutter, Nassfutter oder Hausration?

Vollwertiges, hochwertiges Trockenfutter, das für großformatige Hunde formuliert und an das Aktivitätsniveau angepasst ist, stellt eine praktische Lösung dar. Eine hausgemachte Ration auf Basis von Fleisch, Gemüse und einer Kohlenhydratquelle kann geeignet sein, wenn sie von einem Tierarzt-Ernährungsberater ausgewogen zusammengestellt wird, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Mengen

Wie viel geben?

Die tägliche Menge muss anhand der Energiedichte des Futters, des Idealgewichts und des tatsächlichen Energieverbrauchs berechnet werden. Die Angaben des Herstellers dienen als Ausgangspunkt, anschließend wird die Ration entsprechend der Entwicklung von Gewicht und Silhouette angepasst.

GewichtTagesmengeMahlzeiten/Tag
26 - 30 kg300 - 380 g2
31 - 34 kg340 - 420 g2
35 - 38 kg380 - 460 g2

Wechsel

Futterumstellung erfolgreich gestalten

Jede Änderung der Fütterung muss über sieben bis zehn Tage schrittweise erfolgen, indem der Anteil des neuen Futters nach und nach erhöht wird. Dieser Übergang begrenzt Verdauungsstörungen und ermöglicht es, die Verträglichkeit des Hundes zu beobachten.

Flüssigkeitszufuhr

Wasser nicht vernachlässigen

Sauberes, frisches Wasser muss ständig verfügbar bleiben, besonders nach körperlicher Anstrengung und bei warmem Wetter. Unterwegs oder bei langen Ausflügen sind regelmäßige Pausen zum Trinken einzuplanen.

Kleine Extras

Leckerlis – in Maßen

Leckerlis sollten gelegentlich bleiben und weniger als 10 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Für die Erziehung sind sehr kleine Stücke, die von der Ration abgezweigt werden, oder kalorienarme Belohnungen vorzuziehen.

Gute Gewohnheiten

Für einen optimalen Napf

  • Die tägliche Ration lieber abwiegen, statt sie nach Augenmaß zu messen.
  • Die Erwachsenenration auf zwei Mahlzeiten verteilen.
  • Intensive Bewegung direkt vor und nach den Mahlzeiten vermeiden.
  • Die Mengen je nach Körperzustand und Aktivität anpassen.
  • Leckerlis in die tägliche Energiezufuhr einrechnen.

Nie geben

Schokolade, Trauben und Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch in größeren Mengen, Xylitol, Alkohol, Koffein, Macadamianüsse und gekochte Knochen sind zu vermeiden, da sie Vergiftungen, Verdauungsstörungen, neurologische Beeinträchtigungen oder innere Verletzungen verursachen können.