Für jedes Alter das passende Menü
Seine Bedürfnisse verändern sich
Welpe : Ein Alleinfuttermittel für das Wachstum in drei täglichen Mahlzeiten geben, dann schrittweise auf zwei Mahlzeiten umstellen.
Erwachsener : Eine vollständige Ration in zwei Mahlzeiten an das Aktivitätsniveau anpassen und den Körperzustand regelmäßig überwachen.
Senior : Eine leicht verdauliche, an die Aktivität angepasste Ernährung bevorzugen, mit Überwachung der Leber- und Nierenfunktionen nach tierärztlichem Rat.
Welches Futter?
Trockenfutter, Nassfutter oder Hausration?
Vollwertiges, hochwertiges Trockenfutter für kleine und aktive Hunde bildet eine praktische Grundlage. Eine hausgemachte Fütterung kann angeboten werden, wenn sie von einem tierärztlichen Ernährungsberater formuliert wird. Bei Vorliegen eines Risikos oder einer Diagnose einer Kupfertoxikose muss jede Anpassung der Kupferzufuhr mit dem Tierarzt entschieden werden.
Mengen
Wie viel geben?
Die tägliche Menge hängt von der Energiedichte des Futters und vom Aktivitätsniveau ab. Die Empfehlungen des Herstellers dienen als Ausgangspunkt, dann wird die Ration angepasst, indem Gewicht, Muskulatur und Körperkondition überwacht werden.
| Gewicht | Tagesmenge | Mahlzeiten/Tag |
|---|---|---|
| 8 kg | 130 - 155 g | 2 |
| 9 kg | 140 - 165 g | 2 |
| 10 kg | 150 - 180 g | 2 |
Wechsel
Futterumstellung erfolgreich gestalten
Jede Futterumstellung muss schrittweise über etwa sieben bis zehn Tage erfolgen, indem der Anteil des neuen Futters nach und nach erhöht wird. Bei Verdauungsempfindlichkeit ist eine langsamere Umstellung vorzuziehen.
Flüssigkeitszufuhr
Wasser nicht vernachlässigen
Sauberes, frisches Wasser muss ständig verfügbar bleiben, insbesondere nach dem Training und bei heißem Wetter. Ein plötzlich erhöhter oder verringerter Konsum verdient eine tierärztliche Beratung.
Kleine Extras
Leckerlis – in Maßen
Leckerlis sollten gelegentlich bleiben, klein sein und in die tägliche Energiezufuhr einbezogen werden. Sie können für die Erziehung reserviert und teilweise durch Stücke ersetzt werden, die aus der Ration entnommen werden.
Gute Gewohnheiten
Für einen optimalen Napf
- Die tägliche Ration abwiegen, statt sie nach Augenmaß zu dosieren.
- Die Fütterung des erwachsenen Hundes auf zwei Mahlzeiten verteilen.
- Leckerlis auf weniger als 10 % der Energiezufuhr begrenzen.
- Intensive Bewegung direkt vor und nach der Mahlzeit vermeiden.
- Vor jeder Kupferrestriktion den Tierarzt um Rat fragen.
Nie geben
Schokolade, Trauben und Rosinen, Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Xylitol, Alkohol, Koffein, Macadamianüsse, gekochte Knochen sowie sehr fettreiche oder sehr salzige Lebensmittel sind zu vermeiden, da sie Vergiftungen, Verdauungsstörungen, Nierenschäden oder innere Verletzungen verursachen können.




