Ursprung
Woher kommt er?
Der Border Terrier entstand in der Region der Borders, an der historischen Grenze zwischen Schottland und England. Er soll aus Kreuzungen zwischen mehreren britischen Arbeitsterriern hervorgegangen sein, insbesondere dem Bedlington Terrier, dem Lakeland Terrier und dem Dandie Dinmont Terrier. Traditionell wurde er für die Fuchsjagd an der Seite von Laufhunden wie dem Foxhound eingesetzt; er musste ausdauernd genug sein, um den Pferden zu folgen, und klein genug, um in die Baue einzudringen. Er trug auch dazu bei, die Bauernhöfe und die Herden zu schützen. Die Fédération Cynologique Internationale hat die Rasse am 26. Juni 1963 endgültig unter der Nummer 10 in der Gruppe 3 der Terrier anerkannt. Der von der Quelle erwähnte Standard trat am 24. Juni 1987 in Kraft.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Kleiner, leichter, aber solide gebauter Hund, der Border Terrier besitzt einen ziemlich langen, hohen und schmalen Körper, eine starke Lende und Rippen, die gut nach hinten verlängert sind, ohne übermäßig gewölbt zu sein. Sein breiter Kopf mit kurzem und kräftigem Fang erinnert an den eines Otters. Seine dunklen Augen haben einen lebhaften Ausdruck, während seine kleinen V-förmigen Ohren nach vorn gegen die Wangen fallen. Sein Deckhaar ist hart, dicht und kompakt, mit dichter Unterwolle. Seine hoch angesetzte Rute ist mäßig lang, an der Basis dick und dann sich verjüngend. Zu den zugelassenen Farben gehören Rot, Weizen, Grizzle und Loh, sowie Blau und Loh.
Charakter
Temperament und Charakter
Mutig, fröhlich und voller Tatendrang bleibt der Border Terrier seinen Besitzern sehr verbunden. Sein ausgeprägtes Temperament kann ihn stur machen, doch seine Intelligenz und sein gutes Verständnis erleichtern ein konsequentes Lernen. Anhänglich, ohne dabei phlegmatisch zu sein, schätzt er das Familienleben und kann sich gut mit respektvollen Kindern verstehen. Sein Jagdinstinkt bleibt sehr ausgeprägt, besonders gegenüber Nagetieren und kleinen Tieren.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Ausdauernd und sehr aktiv, braucht der Border Terrier lange tägliche Ausflüge, Erkundung und anregende Aktivitäten. Er bevorzugt im Allgemeinen das Land, kann aber in einer Wohnung leben, wenn seine Bedürfnisse nach Laufen und Auslastung wirklich erfüllt werden. Er verträgt lange Phasen der Einsamkeit schlecht und kann dann unerwünschte Verhaltensweisen annehmen. Gesellig mit Menschen und im Allgemeinen korrekt mit seinen Artgenossen, erfordert er mehr Vorsicht bei kleinen Tieren aufgrund seines Jagdinstinkts.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss früh beginnen und Festigkeit, Konsequenz und positive Methoden ohne Brutalität verbinden. Intelligent und aufnahmefähig, merkt sich der Border Terrier die Regeln schnell, aber sein Charakter und sein Jagdinstinkt erfordern, besonders den Rückruf, die Selbstkontrolle und das Gehen an der Leine zu trainieren. Eine frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und unterschiedlichen Umgebungen hilft, sein natürliches Selbstbewusstsein zu kanalisieren. Kurze, abwechslungsreiche und motivierende Einheiten passen ihm besser als monotone Wiederholungen.
Budget
Preis & Budget für Border Terrier
Der Preis eines Border Terriers variiert je nach Qualität der Zucht, dem Pedigree, den Gesundheitsuntersuchungen der Eltern, der Übereinstimmung mit dem Standard, dem Geschlecht und der Bestimmung des Welpen. Die von der Quelle angegebenen jährlichen Unterhaltskosten liegen bei etwa 850 bis 950 Euro.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Trotz seiner kleinen Größe ist der Border Terrier ein robuster und in der Regel widerstandsfähiger Hund. Das Referenzdatenblatt weist nicht auf eine rassespezifische erbliche Erkrankung hin, aber eine regelmäßige tierärztliche Betreuung bleibt notwendig, um seine Gesundheit langfristig zu erhalten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Border Terrier ist im Allgemeinen nicht schwer zu füttern. Eine vollständige, gesunde und ausgewogene Ernährung, die an seine kleine Statur und sein Aktivitätsniveau angepasst ist, trägt dazu bei, seine Vitalität und sein optimales Gewicht zu erhalten.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Name der Rasse stammt direkt von den Borders, einer Grenzregion zwischen Schottland und England. Sein Kopf, der an den einer Otter erinnert, ist eines seiner bekanntesten Erkennungsmerkmale. Historisch musste er einem Pferd folgen können und sich dann unter die Erde begeben, um den Fuchs zu verfolgen. Ein Wurf umfasst laut dem Referenzblatt in der Regel 2 bis 8 Welpen.




