Ursprung
Woher kommt er?
Der Slowakische Rauhaarige Vorstehhund stammt von Jagdhunden aus der ehemaligen Sowjetunion ab. Er ist aus Kreuzungen zwischen dem Deutsch Drahthaar, dem Weimaraner und dem Tschechischen Rauhbart hervorgegangen. Die Züchter suchten die Ausdauer und Vielseitigkeit, die für einen zuverlässigen und leistungsfähigen Jagdhund notwendig sind. Die Fédération Cynologique Internationale hat die Rasse am 17. Februar 1982 endgültig anerkannt, und ihr offizieller gültiger FCI-Standard wurde am 6. Januar 1995 veröffentlicht.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Von großer Größe und von solider Konstitution ohne Schwerfälligkeit zeigt der Slowakische Rauhaarige Vorstehhund harmonische Proportionen, eine noble Erscheinung und einen hoch getragenen Kopf. Sein Körper ist gut gefügt, mit geradem Rücken, ausgeprägtem Widerrist, breiter Kruppe, langer und ovaler Brust und mäßig aufgezogener Bauchlinie. Sein länglicher und trockener Kopf trägt mandelförmige Augen von bernsteinfarbener Farbe, beim Welpen azurblau, und abgerundete Ohren, die oberhalb des Augenniveaus angesetzt sind. Sein hartes, gerades und anliegendes Haar misst etwa 4 cm, mit einem längeren und weicheren Schnurrbart unter dem Fang und einer feinen Unterwolle, die im Sommer ausfällt. Das Haarkleid ist grau, das heißt sandfarben braun schattiert, mehr oder weniger hell, mit oder ohne weiße Abzeichen an den Gliedmaßen und auf der Brust. Die Rute, von mittlerer Dicke und hoch angesetzt, wird in Ruhe tief und in Aktion waagerecht getragen.
Charakter
Temperament und Charakter
Gehorsam, intelligent, entschlossen und seinem Herrn verbunden, ist der Slowakische Rauhaarige Vorstehhund ein vielseitiger Vorstehhund, der in der Ebene, im Wald und im Wasser arbeiten kann. Er zeigt sich effektiv bei der Suche und beim Apportieren von verletztem Wild, während er zugleich ein sehr guter Begleiter für die Familie ist. Sein Jagdinstinkt ist sehr ausgeprägt und sein Charakter bewahrt einen Anteil an Unabhängigkeit.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Sehr energiegeladen, braucht dieser Hund viel Bewegung, lange tägliche Spaziergänge und Gelegenheiten, in großen gesicherten Bereichen frei zu laufen. Er schätzt besonders Fährtenarbeit. Auf dem Land fühlt er sich wohler als in der Stadt, kann sich aber an eine städtische Umgebung anpassen, wenn er über einen großen eingezäunten Garten und häufige Ausgänge verfügt. Vor allem ein Jagdhund, eignet er sich besonders für Jäger und aktive Haushalte.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Fügsam und intelligent stellt der Slowakische Rauhaarige Vorstehhund keine größeren Schwierigkeiten dar, wenn seine Erziehung Festigkeit, Sanftheit und Konsequenz verbindet. Das frühe Erlernen des Rückrufs ist aufgrund seines starken Jagdinstinkts unerlässlich. Regelmäßige und motivierende Übungen ermöglichen es, seine Energie zu kanalisieren und seine Kooperationsbereitschaft zu erhalten.
Budget
Preis & Budget für Slowakischer Rauhbart
Das Unterhaltsbudget hängt hauptsächlich von der Qualität der Ernährung, dem Aktivitätsniveau, der tierärztlichen Betreuung und der Erneuerung des für Ausflüge bestimmten Zubehörs ab. Die Referenzquelle liefert keinen verlässlichen Anschaffungspreis für diese Rasse.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Slowakische Rauhaar-Vorstehhund ist im Allgemeinen robust, ausdauernd und selten krank. Sein doppeltes Fell ermöglicht es ihm, Kälte und Unwetter gut zu vertragen. Eine gezielte Überwachung bleibt für die Gelenke, die Augen und die bei der Rasse gemeldeten neurologischen Störungen empfohlen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Slowakische Rauhaar-Vorstehhund benötigt eine hochwertige, ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, die an sein Alter, seine Größe und sein Bewegungsniveau angepasst ist.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse ist ebenfalls unter den Namen Slovensky hrubosrsty Stavac und Griffon d'Arrêt Slovaque à poil dur bekannt. Sie trägt die FCI-Standardnummer 320 und gehört zur Gruppe 7 der Vorstehhunde. Ihre endgültige Anerkennung durch die FCI datiert aus dem Jahr 1982.




