Ursprung
Woher kommt er?
Der Schweizer Laufhund ist eine sehr alte Rasse, deren Vorfahren bereits zur Römerzeit in Helvetien dargestellt wurden. Später von italienischen und dann französischen Jägern geschätzt, existierte er früher in fünf Varietäten, von denen heute vier fortbestehen: der Berner, der Bruno du Jura, der Luzerner und der Laufhund von Schwyz. Die ersten Standards wurden 1882 festgelegt und 1909 überarbeitet, bevor die Rasse offiziell von der FCI anerkannt wurde.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Schweizer Laufhund ist ein mittelgroßer Hund, kräftig und elegant, gebaut für Ausdauer. Sein Körper ist harmonisch, mit einem kompakten und geraden Rücken, einer gut herabreichenden Brust, einem verlängerten und muskulösen Hals und einer mittellangen Rute, die natürlich getragen wird. Sein Kopf ist trocken und länglich, seine Ohren sind lang und hängend, und sein Fell ist kurz, dicht und glatt. Das Haarkleid variiert je nach Varietät, mit Kombinationen aus Weiß, Schwarz, Falb oder blau getupft.
Charakter
Temperament und Charakter
Lebhaft, sanft und seinem Herrn verbunden, vereint der Schweizer Laufhund eine schöne Sensibilität mit einer echten Leidenschaft für die Jagd. Er zeigt sich bei der Arbeit entschlossen, ausdauernd und konzentriert, bleibt dabei jedoch bei einer konsequenten Führung angenehm im Alltag. Sein Charakter kann sich recht unabhängig zeigen, aber er bewahrt eine gute Bindung zu seiner Familie.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag braucht der Schweizer Laufhund lange Ausgänge und eine regelmäßige Stimulation, um ausgeglichen zu bleiben. Gezüchtet, um einer Spur in schwierigem Gelände zu folgen, nutzt er gern seine Spürnase und powert sich draußen aus. Er kann in einem städtischen Umfeld leben, nur wenn seine Bewegungsbedürfnisse gut respektiert werden, idealerweise mit Zugang zu einem eingezäunten Garten.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss früh beginnen, mit einer klaren, geduldigen und konsequenten Linie. Brutalität ist zugunsten positiver Verstärkung und einer guten Arbeit am Rückruf zu vermeiden, der bei diesem Jagdhund unerlässlich ist. Er ist nicht besonders schwer zu erziehen, aber sein Verfolgungsinstinkt und eine gewisse Selbstständigkeit erfordern Regelmäßigkeit.
Budget
Preis & Budget für Schweizer Laufhund
Die Anschaffungskosten variieren je nach Linie, Verfügbarkeit und Zuchtarbeit der Zuchtstätte. Über den Kaufpreis hinaus sollte man vor allem die Unterhaltskosten für Futter, tierärztliche Betreuung und die Ausstattung eines aktiven Hundes einplanen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Schweizer Laufhund erfreut sich insgesamt einer recht robusten Gesundheit und weist keine größere, auf Rasseebene weithin berichtete Prädisposition auf. Wie bei jedem aktiven Hund mit Hängeohren bleibt jedoch eine regelmäßige Kontrolle wichtig, um kleinere Probleme im Zusammenhang mit der Umgebung, der Aktivität in der Natur und der Ohrenhygiene zu begrenzen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Schweizer Laufhund benötigt eine ausgewogene, reichhaltige und an sein Alter, sein Format und vor allem an sein Aktivitätsniveau angepasste Ernährung. Die Ration muss die Ausdauer unterstützen, ohne eine Gewichtszunahme zu begünstigen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse umfasst vier anerkannte Varietäten, die sich vor allem durch ihr Haarkleid unterscheiden: den Berner Laufhund, den Bruno du Jura, den Luzerner Laufhund und den Schwyzer Laufhund. Seine Stimme, seine Ausdauer und seine Fähigkeit, sich in schwierigem Gelände zu bewegen, haben ihm lange Zeit einen Ruf bei Hasen-, Reh- und Fuchsjägern eingebracht.




