Hunde

Der Schweizer Laufhund: Charakter, Preis, Gesundheit und Züchter

Schweiz

Ein ausdauernder, edler und leidenschaftlicher Schweizer Laufhund.

GrößeMittelLebenserwartung12–14 JahreBudget≈ 80 €/MonatWelpe800–1.500 €
Mit anderen Rassen vergleichen

Die richtige Wahl?

Passt er zu Ihnen?

Familie & KinderGut
Tägliche Aktivität erforderlichHoch
WohnungshaltungZiemlich gut
Erster HalterGut
Andere TiereGut
AlleinbleibenGut
WachinstinktGut

Stärken & Schwächen

  • Ausdauer : Er wurde dafür ausgewählt, lange in schwierigem Gelände zu arbeiten.
  • Sanftmut : Trotz seiner Energie kann er sich angenehm und seinem Herrchen verbunden zeigen.
  • Einfache Pflege : Sein kurzes Fell erfordert im Alltag wenig Pflege.
  • Ausgeprägter Jagdinstinkt : Der Rückruf und das Management von Verfolgungen erfordern eine echte Erziehungsarbeit.
  • Bedarf an Aktivität : Er verträgt ein zu sesshaftes Leben oder ein Leben mit zu wenig Stimulation schlecht.
  • Wohnung wenig geeignet : Er gedeiht besser mit Platz und langen, regelmäßigen Ausgängen.

Für wen?

Ideal für

  • Aktive Jäger : Sein Spürsinn, seine Ausdauer und seine Leidenschaft für die Arbeit machen ihn zu einem guten Jagdbegleiter.
  • Sportliche Haushalte : Er eignet sich für Personen, die ihm lange, häufige Ausflüge bieten können.
  • Haus mit Außenbereich : Ein Umfeld mit eingezäuntem Garten erleichtert seinen täglichen Auslauf.

Nicht empfohlen für

  • Sesshafte Personen : Seine körperlichen und olfaktorischen Bedürfnisse sind zu groß für einen inaktiven Lebensstil.
  • Längere Abwesenheiten : Er braucht Aktivität, Anwesenheit und einen regelmäßigen Rahmen, um ausgeglichen zu bleiben.
  • Kleine Räume ohne ausreichende Ausgänge : Eine zu beengte Unterkunft ohne echte tägliche Auslastung passt schlecht zu ihm.

Porträt

Wie sieht er aus?

1,75 mMensch
54 cmSchweizer Laufhund
Widerristhöhe
49–59 cm
Gewicht
15–20 kg
Fell
Kurz, dicht, glatt
FCI-Gruppe
6
Ursprung
Schweiz
Pflege
Einfache Pflege

Fotos & Videos

Entdecken Sie den Schweizer Laufhund in Bildern und Videos: Fellfarben, Größen und rassetypische Ausdrücke.

Ursprung

Woher kommt er?

Der Schweizer Laufhund ist eine sehr alte Rasse, deren Vorfahren bereits zur Römerzeit in Helvetien dargestellt wurden. Später von italienischen und dann französischen Jägern geschätzt, existierte er früher in fünf Varietäten, von denen heute vier fortbestehen: der Berner, der Bruno du Jura, der Luzerner und der Laufhund von Schwyz. Die ersten Standards wurden 1882 festgelegt und 1909 überarbeitet, bevor die Rasse offiziell von der FCI anerkannt wurde.

Aussehen

Wie sieht er aus?

Der Schweizer Laufhund ist ein mittelgroßer Hund, kräftig und elegant, gebaut für Ausdauer. Sein Körper ist harmonisch, mit einem kompakten und geraden Rücken, einer gut herabreichenden Brust, einem verlängerten und muskulösen Hals und einer mittellangen Rute, die natürlich getragen wird. Sein Kopf ist trocken und länglich, seine Ohren sind lang und hängend, und sein Fell ist kurz, dicht und glatt. Das Haarkleid variiert je nach Varietät, mit Kombinationen aus Weiß, Schwarz, Falb oder blau getupft.

Charakter

Temperament und Charakter

Lebhaft, sanft und seinem Herrn verbunden, vereint der Schweizer Laufhund eine schöne Sensibilität mit einer echten Leidenschaft für die Jagd. Er zeigt sich bei der Arbeit entschlossen, ausdauernd und konzentriert, bleibt dabei jedoch bei einer konsequenten Führung angenehm im Alltag. Sein Charakter kann sich recht unabhängig zeigen, aber er bewahrt eine gute Bindung zu seiner Familie.

Verspielt

Zusammenleben

Zusammenleben mit Kindern und Tieren

Im Alltag braucht der Schweizer Laufhund lange Ausgänge und eine regelmäßige Stimulation, um ausgeglichen zu bleiben. Gezüchtet, um einer Spur in schwierigem Gelände zu folgen, nutzt er gern seine Spürnase und powert sich draußen aus. Er kann in einem städtischen Umfeld leben, nur wenn seine Bewegungsbedürfnisse gut respektiert werden, idealerweise mit Zugang zu einem eingezäunten Garten.

Erziehung

Erziehung und Sozialisierung

Seine Erziehung muss früh beginnen, mit einer klaren, geduldigen und konsequenten Linie. Brutalität ist zugunsten positiver Verstärkung und einer guten Arbeit am Rückruf zu vermeiden, der bei diesem Jagdhund unerlässlich ist. Er ist nicht besonders schwer zu erziehen, aber sein Verfolgungsinstinkt und eine gewisse Selbstständigkeit erfordern Regelmäßigkeit.

Budget

Preis & Budget für Schweizer Laufhund

Die Anschaffungskosten variieren je nach Linie, Verfügbarkeit und Zuchtarbeit der Zuchtstätte. Über den Kaufpreis hinaus sollte man vor allem die Unterhaltskosten für Futter, tierärztliche Betreuung und die Ausstattung eines aktiven Hundes einplanen.

Kosten im Detail ansehen

Gesundheit

Gesundheit auf einen Blick

Der Schweizer Laufhund erfreut sich insgesamt einer recht robusten Gesundheit und weist keine größere, auf Rasseebene weithin berichtete Prädisposition auf. Wie bei jedem aktiven Hund mit Hängeohren bleibt jedoch eine regelmäßige Kontrolle wichtig, um kleinere Probleme im Zusammenhang mit der Umgebung, der Aktivität in der Natur und der Ohrenhygiene zu begrenzen.

Vorsorge & wichtige Hinweise

Ernährung

Richtig füttern

Der Schweizer Laufhund benötigt eine ausgewogene, reichhaltige und an sein Alter, sein Format und vor allem an sein Aktivitätsniveau angepasste Ernährung. Die Ration muss die Ausdauer unterstützen, ohne eine Gewichtszunahme zu begünstigen.

Unsere Ernährungstipps

Wussten Sie schon?

Anekdoten und Beliebtheit

Die Rasse umfasst vier anerkannte Varietäten, die sich vor allem durch ihr Haarkleid unterscheiden: den Berner Laufhund, den Bruno du Jura, den Luzerner Laufhund und den Schwyzer Laufhund. Seine Stimme, seine Ausdauer und seine Fähigkeit, sich in schwierigem Gelände zu bewegen, haben ihm lange Zeit einen Ruf bei Hasen-, Reh- und Fuchsjägern eingebracht.

FAQ

Häufige Fragen zu Schweizer Laufhund

Alles, was sich zukünftige Adoptierende vor dem Einzug des Begleiters fragen.

Er passt sich nur schwer daran an, wenn sein Bewegungsbedarf nicht wirklich erfüllt wird. Er eignet sich besser für einen sehr aktiven Haushalt, idealerweise mit Zugang zu einem gesicherten Außenbereich.

Seine Erziehung ist mit Konsequenz, frühem Beginn und einem sorgfältig aufgebauten Rückruf gut zugänglich, aber sein Jagdinstinkt und seine Selbstständigkeit erfordern Regelmäßigkeit.

Er ist in der Regel sanft zu seiner Familie und korrekt gegenüber seinem Umfeld, ohne der demonstrativste Hund zu sein. Eine frühe Sozialisierung bleibt wichtig.