Lebenserwartung
Lebenserwartung
Mit einer guten Lebenshygiene, einer angepassten Ernährung und einer regelmäßigen tierärztlichen Betreuung lebt diese Rasse in der Regel zwischen 12 und 14 Jahren. Die Aufrechterhaltung eines korrekten Gewichts und das Screening auf erbliche Erkrankungen tragen zu einer guten Langlebigkeit bei.
Konstitution
Eine robuste Rasse?
Es ist ein robuster und insgesamt widerstandsfähiger Hund, aber seine Robustheit darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei der Rasse bestimmte bekannte Empfindlichkeiten gibt, insbesondere in den Bereichen Augen, Nieren, Neurologie und Herz.
Wichtige Hinweise
Worauf Sie achten sollten
Eine besondere Wachsamkeit wird hinsichtlich der erblichen Erkrankungen der Rasse sowie des Zustands der Haut, der Augen und des Bewegungsapparats empfohlen. Die Wahl einer seriösen Zucht, die die erforderlichen Tests durchführt, bleibt wesentlich.
Kardiomyopathie : Eine kardiologische Überwachung kann bei Tieren aus betroffenen Linien sinnvoll sein, da diese Erkrankung des Herzmuskels die allgemeine Kondition und die Ausdauer beeinträchtigen kann.
Katarakt : Diese Augenerkrankung kann das Sehvermögen allmählich beeinträchtigen und rechtfertigt bei den geringsten Anzeichen von Sehstörungen eine rasche tierärztliche Kontrolle.
Nephropathie : Bestimmte Nierenerkrankungen sind in der Rasse beschrieben und erfordern besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Linien, des Wachstums und der Entwicklung der biologischen Befunde.
Nierendysplasie : Diese Entwicklungsanomalie der Niere kann die Nierenfunktion beeinträchtigen und verdient je nach familiärem Kontext ein Screening oder eine angepasste Nachkontrolle.
Periphere Neuropathie : Diese neurologische Erkrankung kann sich durch Schwäche, Gangstörungen oder eine Belastungsintoleranz äußern und sollte zu einer tierärztlichen Untersuchung führen.
Hüftdysplasie : Obwohl nicht systematisch, kann diese orthopädische Erkrankung den Bewegungskomfort beeinträchtigen und rechtfertigt Wachsamkeit hinsichtlich Wachstum, Gewicht und Aktivität.
Dermatitis : Haut und Fell sollten überwacht werden, da bei einigen Tieren Reizungen oder Hautentzündungen auftreten können.
Klima
Kälte- und Hitzetoleranz
Sein Fell schützt in gemäßigtem Klima ausreichend, aber das Fehlen von Unterwolle macht ihn bei anhaltender großer Kälte weniger wohl. Er verträgt Wärme mäßig, vorausgesetzt, man vermeidet intensive Anstrengungen zu den heißen Stunden und garantiert ihm frisches Wasser.
Gewicht
Neigung zu Übergewicht
Die Rasse gehört nicht zu den am stärksten von Gewichtszunahme betroffenen, aber eine zu reichhaltige Zufuhr oder ein Mangel an Aktivität können ihren Zustand aus dem Gleichgewicht bringen. Abgemessene Rationen, zwei Mahlzeiten pro Tag und regelmäßige Bewegung helfen, eine athletische Silhouette zu bewahren.
Im Alltag
Gute Gewohnheiten, um ihn fit zu halten
- Überwachen Sie regelmäßig die Augen, die Haut und die Qualität des Fells.
- Halten Sie ein stabiles Gewicht, um die Gelenke zu schonen.
- Planen Sie regelmäßige tierärztliche Kontrollen und melden Sie jede lokomotorische oder neurologische Störung.
- Bitten Sie um Rat zu den sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen vor jeder Zucht.
Impfung
Impfungen des Irish Soft Coated Terrier: Impfkalender
Welche Impfungen für einen Irish Soft Coated Terrier? Wie alle Hunde erhält der Irish Soft Coated Terrier ab einem Alter von 8 Wochen seine wichtigsten Impfungen: CHPPi (essentieller Impfstoff) und Leptospirose. Die Grundimmunisierung des Irish Soft Coated Terrier-Welpen erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung nach 1 Jahr. Je nach Lebensweise (Jagd, Wandern, Pension, Reisen, Region) kann Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt das Schema um Impfungen gegen Tollwut, Zwingerhusten, Piroplasmose, Lyme-Krankheit und Leishmaniose ergänzen.
| Impfstoff | Grundimmunisierung | Erste Auffrischung | Dann | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
CHPPi (essentieller Impfstoff)Grundimpfungen Staupe, Rubarth-Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
LeptospiroseGrundimpfungen Leptospirose (Bakterium, das durch den Urin von Nagetieren und stehende Gewässer übertragen wird) | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
TollwutJe nach Lebensweise Tollwut | 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Obligatorisch für Reisen ins Ausland, kategorisierte Hunde, die meisten Tierpensionen und Ausstellungen |
ZwingerhustenJe nach Lebensweise Bordetella bronchiseptica und Parainfluenza | 8 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Hunde, die Tierpensionen, Hundetagesstätten, Hundevereine und Ausstellungen besuchen |
PiroplasmoseJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Babesiose | 5 Monate · 6 Monate | 1 Jahr | jährlich | Jagdhunde, Hunde, die in ländlichen oder bewaldeten Gebieten leben, Hunde mit sehr hoher Zeckenexposition |
Lyme-KrankheitJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Borreliose | 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Wanderhunde, Jagdhunde, Waldgebiete im Osten und im Zentrum |
LeishmanioseJe nach Lebensweise Leishmaniose übertragen durch Sandmücken | 6 Monate | 1 Jahr und 6 Monate | jährlich | Hunde, die im Süden Frankreichs, auf Korsika und im Mittelmeerraum leben oder sich dort aufhalten |
Die Impfauffrischungen für den erwachsenen Irish Soft Coated Terrier erfolgen jährlich gegen Leptospirose und Tollwut; gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose reicht nach der ersten Auffrischung oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an das tatsächliche Risiko Ihres Hundes an.
Welche Auffrischungen für Ihren Irish Soft Coated Terrier?
Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an: Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt fällig sind und wann die nächsten Auffrischungen anstehen.
Richtig adoptieren
Einen gesunden Irish Soft Coated Terrier adoptieren
Hüft- und Augenuntersuchungen sowie bestimmte Blutuntersuchungen gehören zu den relevanten Überwachungspunkten bei dieser Rasse, insbesondere im Rahmen einer verantwortungsvollen Zucht oder wenn familiäre Vorbelastungen bekannt sind.
Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht den Rat eines Tierarztes. Bei jedem Zweifel an der Gesundheit Ihres Tieres wenden Sie sich an eine Fachperson.




