Lebenserwartung
Lebenserwartung
Seine Lebenserwartung bleibt kürzer als die vieler mittelgroßer Rassen, was bei Riesenhunden häufig ist. Ein gut geführtes Wachstum, ein stabiles Gewicht, eine angepasste Aktivität und eine regelmäßige tierärztliche Betreuung können dazu beitragen, seine Lebensqualität länger zu erhalten.
Konstitution
Eine robuste Rasse?
Die Rasse weist insgesamt eine gute Robustheit auf, doch diese Widerstandsfähigkeit darf mehrere ernsthafte Prädispositionen nicht vergessen lassen. Ihr großes Format erhöht insbesondere die Gelenkbelastungen und macht eine strenge Vorbeugung während des gesamten Lebens des Hundes unerlässlich.
Wichtige Hinweise
Worauf Sie achten sollten
Besondere Aufmerksamkeit muss dem Wachstum, der Fortbewegung, der Verdauung und der Atmung gewidmet werden. Jeder Leistungsabfall, jede Lahmheit, jede Bauchaufblähung, jede Atembeschwerde oder Belastungsintoleranz muss zu einer raschen Konsultation führen.
Hüftdysplasie : Eine Gelenkfehlbildung, die Schmerzen, Steifheit und eine verminderte Beweglichkeit verursachen kann, besonders mit zunehmendem Alter oder bei Übergewicht.
Ellbogendysplasie : Diese Ellbogenerkrankung kann bei einem Hund von sehr großem Format Lahmheit und Bewegungsunbehagen verursachen.
Magendrehung : Lebensbedrohlicher Notfall bei Riesenhunden, begünstigt durch üppige Mahlzeiten und intensive Anstrengung vor oder nach der Fütterung.
Kardiomyopathie : Eine Herzerkrankung, die überwacht werden sollte und die Belastbarkeit sowie den Allgemeinzustand beeinträchtigen kann.
Katarakt und PRA : Bestimmte erbliche Augenerkrankungen können das Sehvermögen allmählich beeinträchtigen und rechtfertigen eine angepasste Nachsorge.
Empfindlichkeit gegenüber Anästhesie : Die Rasse kann auf bestimmte Protokolle auf besondere Weise reagieren, daher ist es wichtig, vor jedem Eingriff mit dem Tierarzt darüber zu sprechen.
Osteosarkom : Dieser Knochenkrebs gehört zu den bekannten Risiken bei mehreren Riesenrassen und sollte bei anhaltenden Schmerzen oder Lahmheit in Betracht gezogen werden.
Klima
Kälte- und Hitzetoleranz
Der Irische Wolfshund verträgt dank seines rauen Fells die Kälte eher gut, kommt aber mit großer Hitze weniger gut zurecht. Im Sommer müssen die Ausgänge auf die kühlen Stunden verlegt werden und der Zugang zu Schatten und Wasser muss dauerhaft gewährleistet sein.
Gewicht
Neigung zu Übergewicht
Die Gewichtszunahme ist nicht sein Hauptmangel, aber ein Übergewicht verschlimmert deutlich die Belastungen für die Gelenke und das Herz. Man muss daher den Körperzustand überwachen, die Rationen anpassen und übermäßige Leckerli vermeiden.
Im Alltag
Gute Gewohnheiten, um ihn fit zu halten
- Die Ration auf 2 Mahlzeiten aufteilen und intensive Anstrengung rund um die Mahlzeiten vermeiden.
- Auf jede Lahmheit, Steifheit oder nachlassenden Antrieb bei diesem Riesenhund achten.
- Eine regelmäßige kardiologische, orthopädische und augenärztliche Kontrolle planen.
- Das Gewicht kontrollieren, um die Überlastung der Gelenke zu begrenzen.
Impfung
Impfungen des Irischer Wolfshund: Impfkalender
Welche Impfungen für einen Irischer Wolfshund? Wie alle Hunde erhält der Irischer Wolfshund ab einem Alter von 8 Wochen seine wichtigsten Impfungen: CHPPi (essentieller Impfstoff) und Leptospirose. Die Grundimmunisierung des Irischer Wolfshund-Welpen erfolgt in mehreren Injektionen im Abstand von 4 Wochen, gefolgt von einer ersten Auffrischung nach 1 Jahr. Je nach Lebensweise (Jagd, Wandern, Pension, Reisen, Region) kann Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt das Schema um Impfungen gegen Tollwut, Zwingerhusten, Piroplasmose, Lyme-Krankheit und Leishmaniose ergänzen.
| Impfstoff | Grundimmunisierung | Erste Auffrischung | Dann | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
CHPPi (essentieller Impfstoff)Grundimpfungen Staupe, Rubarth-Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza | 8 Wochen · 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
LeptospiroseGrundimpfungen Leptospirose (Bakterium, das durch den Urin von Nagetieren und stehende Gewässer übertragen wird) | 8 Wochen · 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Alle Tiere |
TollwutJe nach Lebensweise Tollwut | 12 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Obligatorisch für Reisen ins Ausland, kategorisierte Hunde, die meisten Tierpensionen und Ausstellungen |
ZwingerhustenJe nach Lebensweise Bordetella bronchiseptica und Parainfluenza | 8 Wochen | 1 Jahr | jährlich | Hunde, die Tierpensionen, Hundetagesstätten, Hundevereine und Ausstellungen besuchen |
PiroplasmoseJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Babesiose | 5 Monate · 6 Monate | 1 Jahr | jährlich | Jagdhunde, Hunde, die in ländlichen oder bewaldeten Gebieten leben, Hunde mit sehr hoher Zeckenexposition |
Lyme-KrankheitJe nach Lebensweise Durch Zecken übertragene Borreliose | 12 Wochen · 3 Monate | 1 Jahr | jährlich | Wanderhunde, Jagdhunde, Waldgebiete im Osten und im Zentrum |
LeishmanioseJe nach Lebensweise Leishmaniose übertragen durch Sandmücken | 6 Monate | 1 Jahr und 6 Monate | jährlich | Hunde, die im Süden Frankreichs, auf Korsika und im Mittelmeerraum leben oder sich dort aufhalten |
Die Impfauffrischungen für den erwachsenen Irischer Wolfshund erfolgen jährlich gegen Leptospirose und Tollwut; gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose reicht nach der ersten Auffrischung oft eine Auffrischung alle drei Jahre. Ihr Tierarzt passt den Rhythmus an das tatsächliche Risiko Ihres Hundes an.
Welche Auffrischungen für Ihren Irischer Wolfshund?
Geben Sie das Alter Ihres Begleiters an: Wir zeigen Ihnen, welche Impfungen jetzt fällig sind und wann die nächsten Auffrischungen anstehen.
Richtig adoptieren
Einen gesunden Irischer Wolfshund adoptieren
Eine orthopädische und kardiologische Nachsorge wird empfohlen, mit besonderer Aufmerksamkeit für Hüften, Ellbogen und Augen. Vor der Zucht oder bei einem Hund mit Warnzeichen helfen gezielte Untersuchungen, die in der Rasse bekannten Erkrankungen besser vorherzusehen.
Diese Informationen dienen nur zur Orientierung und ersetzen nicht den Rat eines Tierarztes. Bei jedem Zweifel an der Gesundheit Ihres Tieres wenden Sie sich an eine Fachperson.




